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Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von StephanE, 6. Oktober 2005.

  1. StephanE

    StephanE Junior Member

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    Huhu aus Chemnitz!

    Laut der "Prognose" ;) für Mitteldeutschland, soll Chemnitz und das Erzgebirge ganz leicht am Sendegebiet ankratzen.
    Nun zu meiner Idee:
    In Geyer bzw. in Chemnitz/Reichenhain stehen ja auch recht hohe Sendetürme. Der in Geyer (oder Reichenhain, o.a.) müsste ja das DVB-T Signal auch noch empfangen können. Diese Sender könnten doch die Kanäle von Leipzig "auffangen" und vom eigenen Standort das Ganze mit geringerer Leistung (oder gleicher Leistung) auf gleichen oder anderen Kanälen raus geben.
    Wobei das mit den gleichen Kanälen keine gute Idee wäre :D
    Aber im Ernst. Wäre das möglich? Denn die eigentliche Arbeit wäre nur eine Umsetzung der Signale auf einen anderen Kanal und das wieder raus zu schicken.

    LG aus Sachsen
    Stephan :winken:
     
  2. Brummschleife

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    AW: Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

    Möglich wäre das schon, und das sogar auf denselben Kanälen, denn DVB-T bildet ja letztendlich ein Gleichwellennetz, nur fehlt die entsprechende freie Kapazität, man müsste auf einen Schlag alle analogen Programme abschalten und das wäre ja nun wirklich recht unfair. ;)
     
  3. robiH

    robiH Wasserfall

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    AW: Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

    Das wird ohnehin kommen, weil die Öffis ja flächendeckend von analog auf DVB-T umstellen wollen. Spätestens 2010 hast Du's.
     
  4. Kroes

    Kroes Board Ikone

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    AW: Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

    @Brummschleife: Ballempfang und dann wieder auf dem selben Kanal ausstrahlen ist sicher keine gute Idee. Gleichwellensender müssen ja irgendwie synchronisiert werden. Fängt man aber erst ein Signal auf, dann fehlt schon mal die Laufzeit des Signals bis zum Sendeturm. Und von dort bis zum Kunden - vor allem zu einem der zwischen beiden Sendetürmen sitzt - wird der Laufzeitunterschied zwischen "Originalturm" und "Ballempfangsturm" dann so groß, dass das GuardIntervall nicht mehr ausreicht. Das Signal hat ja zur Mitte einmal nur die Laufzeit A, ein zweites Mal aber die Laufzeit 3*A+x (x für Umsetzung des Signals im Turm usw) - und das wäre wohl zu viel.
     
  5. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

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    8. Oktober 2004
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    AW: Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

    @Kroes
    die sog. "Gapfiller" sind schon möglich und auch vorgesehen, um z.B. ein abgelegenes Tal zu versorgen. Solange der Repeater nicht wesentlich in Richtung "Originalsender" zurückstahlt, funktioniert das schon (das Problem mit der Laufzeit hattest du ja schon beschrieben). Auch wird meist die entgegengesetzte Polarisation verwendet (entkoppelt den Repeater besser).
    Ich habe auch schon Präsentationen gesehen, wo Gapfiller innerhalb von Gebäuden eingesetzt werden sollen.

    Klaus
     
  6. Kroes

    Kroes Board Ikone

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    31. März 2001
    Beiträge:
    4.935
    AW: Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

    Klar, mit Richtstrahlung geht es - wird ja bei den E-Netzen auch im Handybereich schon mit den Repeatern so gemacht. Aber einen großen Grundnetzsender wie Chemnitz-Geyer wird man damit wohl nicht betreiben können, wie du es ja auch schon beschrieben hast. Trotzdem, u.a. auch weil wesentlich weniger Füllsender als analog gebraucht werden, dürfte eine direkte Anbindung der Sendestationen und Synchronisation untereinander wohl mehr bringen.
     
  7. sk1

    sk1 Junior Member

    Registriert seit:
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    nürnberg
    AW: Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

    @Brummschleife: An fehlenden Kapazitäten fehlt es jedenfalls nicht.Immerhin stehen die Abgeschalteten Kanäle der Privaten zur Verfügung.
    K 56 mit 100 KW !!!
    K 45 mit 0.5 KW
    und K 47 der zur Zeit noch von Chemnitz Fernsehn genutzt wird.
     
  8. prodigital2

    prodigital2 Foren-Gott

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    AW: Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

    Es wird keine Simulcast-Phasen mehr geben. Im Umstellungsgebiet gibt es nach dem "Big Bang" keine analogen TV-Antennen Signale mehr. :D
     
  9. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

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    Mittelfranken
    AW: Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

    --
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Februar 2009
  10. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
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    4.843
    Ort:
    Mitten im Hegau
    AW: Machbare Idee?? weitere DVB-T Sender für Sachsen

    Das mit der direkten Anbindung und Synchronisation ist eben das Problem. Viele der bisherigen Umsetzer entfallen, da die Anteile verschiedener Gleichwellensender oft zum Empfang ausreichen, und durch die meist vertikale Polarisation besser in Abschattungen hinein reflektiert wird. In tief eingeschnittenen oder abgelegenen Tälern aber z.B. wird man dann aber weiterhin Probleme haben. Hier findet man momentan üblicherweise einen Umsetzer, der einen Grundnetzsender empfängt und das Signal neu auf einem anderen Kanal ausstrahlt. Man wird bei solchen Topografien wahrscheinlich die bestehenden Standorte weiterverwenden wollen (vielleicht ist aber auch ein "neuer" Mobilfunkmast geeigneter). Das Problem ist das an diesen Standorten oft schon die Stromversorgung Probleme bereitet. Dort nun eine "dark Fiber" für die Gleichwellensynchronisation hinzulegen wäre sicher nicht vertretbar, und eine Richtfunkstecke bringt auch nur weitere Probleme. Da der Gapfiller ja nur ein begrenztes Sendegebiet hat, in dem der Grundnetzsender eh viel zu schwach ist, wird es auch keine Probleme mit der Zeitverzögerung geben, denn wier befinden uns hier sicher außerhalb des "Stabantennen-Bereichs", in dem eine gescheite Antenne angesagt ist. Da der Gapfiller in der entgegengesetzten Polarisation senden wird, gewinnt man dadurch weitere ca. 10dB Entkopplung zwischen Gapfiller und Grundnetz. Und letztendlich "sehen" die Leute im Tal nur die Zeitverzögerung des Gapfillers, die natürlich im Guard-Intervall liegen muß. Deswegen ist eine direkte Gleichwellensynchronisation (die natürlich im Überschneidungsbereich Vorteile bringt) nicht unbedingt notwendig.
    Dies alle funktioniert natürlich alles nur gescheit, wenn dafür gesorgt wird, das der Gapfiller nicht in Richtung Grundnetzsender zurückstrahlt. Aber wir wollen ja eigentlich auch nur das entlegene Tal versorgen, und dafür reichen "eine Handvoll Watt".
     

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