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München: DVB-T Qualität / Anamorph

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Dr.Bashir, 26. April 2006.

  1. Dr.Bashir

    Dr.Bashir Junior Member

    Registriert seit:
    26. Oktober 2005
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    München
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    Hallo,

    ich stehe kurz davor, hier in München DVB-T Empfang einzurichten, da mich die Qualität der analogen Gemeinschafts-Sat-Anlage unserer Wohnanlage nicht überzeugt. Ich hatte mir das vor einem Jahr schonmal angeschaut, da hat es mich nicht vom Hocker gerissen. Ist die Qualität (v.a. Datenrate) mittlerweile besser geworden, oder hat sich daran nichts geändert?

    Außerdem würde mich interessieren, ob 16:9-Sendungen über DVB-T anamorph ausgestrahlt werden, da ich einen Sanyo Z4 Beamer besitze und Letterbox beim Zoomen einfach grauenhaft aussieht.


    Dr. Bashir
     
  2. globalsky

    globalsky Board Ikone

    Registriert seit:
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    Ort:
    83075 | Bad Feilnbach (47°46'6'' N, 12°0'3'' E)
    Technisches Equipment:
    Satelliten-Empfang:
    - 13 Sat-Antennen (3 davon motorisiert)
    - größte Antenne: 220 cm Durchmesser
    - motorisiert: 150 cm, 180 cm, 220 cm
    - C-Band-Empfang: 220 cm
    - 11 DVB-S2-Receiver
    DVB-T/DVB-T2-Empfang:
    - Wendelstein (D), Brotjacklriegel (D)
    - Salzburg (A): E29, E32, E47, E55, E59
    - Fernempfang: Budweis (Cz): E22, E39, E49
    - 3 DVB-T-Receiver inkl. "simpliTV"
    AW: München: DVB-T Qualität / Anamorph

    Bezüglich den Datenraten hat sich nicht viel geändert. Das Bild ist auf vielen Programmen bei einer Betrachtung auf größeren Fernsehern und Beamern einfach nur schlecht; selbst auf einem 72cm 4:3-Fernseher können die Pixel deutlich gehen werden. Besonders stark ist das bei den Privatsendern, EinsPlus und münchen.tv. Eine befriedigende Bildqualität gibt es bei ARD - Das Erste, ZDF, ZDFinfo/3sat, KIKA/ZDFdoku.

    Anamorphes 16:9 wird bei allen öffebntlich-rechtlichen Sendern außer arte und hr-fernsehen angeboten. Bei den Privatsendern gibt es das generell nicht.
     
  3. Dr.Bashir

    Dr.Bashir Junior Member

    Registriert seit:
    26. Oktober 2005
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    Ort:
    München
    AW: München: DVB-T Qualität / Anamorph

    Ist die miese Bildqualität München-spezifisch, oder ist das generell so? Besteht Hoffnung, dass die in absehbarer Zeit die Datenrate erhöhen?
     
  4. The Geek

    The Geek Platin Member

    Registriert seit:
    7. April 2005
    Beiträge:
    2.627
    AW: München: DVB-T Qualität / Anamorph

    Du hast 12 oder 13 mbps pro Multiplex, das geteilt durch 4 (für 4 Programme), und die 4 Programme bleiben. Du kannst keine Datenrate erhöhen wenn du keine Kapazität hast.
    Da müsste entweder ein Programm rausfliegen (so dass nur noch 3 Programme pro Multiplex übrig sind), oder das ganze auf QAM64 umgestellt werden (dann hast du rund 20mbps für 4 Programme), was aber eher nicht so schnell passieren dürfte.

    Datenrate ist auch nich alles. Miese Bildqualität hast du z.B. bei den ÖR nicht, nur bei den Privaten. Und bei denen liegt das nicht nur an der Datenrate, sondern auch an der Art wie das Signal entsteht (von DVB-S, weiter komprimiert).

    The Geek
     
  5. tommy0910

    tommy0910 Silber Member

    Registriert seit:
    31. Juli 2004
    Beiträge:
    674
    AW: München: DVB-T Qualität / Anamorph

    Geht das schon wieder los. Die Bildqualitaet im DVB-T-Suedbayern ist generell einwandfrei und auf allen Programmen gut. Es gibt keinen Anlass, daran etwas zu aendern.
     
  6. Jose1701

    Jose1701 Senior Member

    Registriert seit:
    28. August 2005
    Beiträge:
    195
    AW: München: DVB-T Qualität / Anamorph

    Ich habe gestern einen Test gemacht, ich zeichnete die Sendung Quarks und Co. im WDR TV auf. Sowohl mit DVB-S als auch DVB-T, erstaunlicherweise hatte die DVB-S *.ts Datei 1,0 GByte, während die DVB-T *.ts Datei auf 1,4GByte kam. Anscheinend war in dem Fall das terrestrische Digitalsignal besser. Objektiv war das DVB-T Bild besser.
    By the way, ich wohne in NRW, der Kanal auf dem der WDR läuft besteht auch hier aus vier Programmen und läuft mit QAM16.
     
  7. minzim

    minzim Board Ikone

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    Beiträge:
    3.592
    Ort:
    ~ 09e21/52n06
    AW: München: DVB-T Qualität / Anamorph

    Über DVB-S "WDR Köln" aufgenommen? Wenn ja, dann solltest du mal ein anderes WDR-Lokalprogramm z.B. "WDR Essen" aufnehmen. Das Ergebnis wird dich überraschen.
     
  8. hafi66

    hafi66 Gold Member

    Registriert seit:
    15. Februar 2005
    Beiträge:
    1.119
    AW: München: DVB-T Qualität / Anamorph


    Ich finde die Qualität grottenschlecht und die Pixelbildung ist z.T. erheblich.
     
  9. Dr.Bashir

    Dr.Bashir Junior Member

    Registriert seit:
    26. Oktober 2005
    Beiträge:
    25
    Ort:
    München
    AW: München: DVB-T Qualität / Anamorph

    Sorry, dass ich hier anscheinend eine uralte Diskussion wieder losgetreten habe. Ich habe im Sommer letzten Jahres wenige Wochen nach dem offiziellen DVB-T-Start in München mit einem Technisat-Receiver und einer Außenantenne einen Test mit meiner alten 4:3-Sony-Röhre gemacht. Auf den ersten Blick war das Bild sehr gut, aber wenn man mal darauf achtet, dann sind vor allem in größeren Flächen wie Fußballrasen überhaupt keine Details mehr zu erkennen. Das Ganze wirkte auf mich unglaublich verwaschen, fast Aquarell-artig. Jetzt habe ich einen Beamer und möchte DVB-T nochmal eine Chance geben, da mir eine eigene DVB-S-Installation zu teuer ist (schwierige Montage auf dem Dach etc.).
     
  10. Terranus

    Terranus Moderator Mitarbeiter

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    8. Mai 2002
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    28.639
    Ort:
    Fränkische Schweiz / München
    AW: München: DVB-T Qualität / Anamorph

    Man kann es rein technisch begründen: ARD und ZDF gewinnen die DVB-T Signale direkt aus ihren Studiosignalen, weshalb die Bildqualität hier brauchbar ist, vorallem beim ZDF.

    Die kommerziellen Programme dagegen verwenden aus Kostengründen die digitalen Satsignale die bereits stark komprimiert sind. Für die DVB-T Ausstrahlung wird die Datenrate oft nochmals reduziert und das mit einem recht simplen Verfahren "Transrating".
    Dadurch sind bei bestimmten Inhalten mit viel Bewegung und Detail teils starke Blockbildung unvermeidlich.
    Man muss es leider (ich bin grundsätzlicher Befürworter von DVB-T) sagen: die DVB-T Qualität kommt nicht an die analoge Satqualität heran.
    Es gibt Leute, denen fallen diese Mängel weniger auf -gut für sie. Sie sind aber vorhanden und auch technisch nachweisbar, eine große Diskussion braucht man da gar nicht führen.

    Digitales Kabel ist aber leider auch nicht besser bei den Privaten: hier wird genau das selbe Verfahren zur Signalgewinnung angewendet.

    Man kann die subjektive Bildqualität dadurch etwas verbessern, indem man auf jeden Fall eine RGB Verbindung verwendet (dadurch wird die Kantenschärfe reduziert) und die Bildschärfe des Wiedergabegerätes reduzieren.

    Bei bewegungsarmen Inhalten oder zB Zeichentrickfilmen ist DVB-T bestimmt gleichwertig zum Analogsignal, da hier das Bildrauschen fehlt.

    In letzter Zeit fiel bei manchen Programmen vorallem der Pro7 Gruppe eine Verbesserung des Bildes auf, vielleicht muss man die Hoffnung noch nicht ganz aufgeben, dass die Verantwortlichen noch Feineinstellungen vornehmen.
     

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