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LNB-Stromversorgnung

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von luetter, 13. Februar 2013.

  1. luetter

    luetter Neuling

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    Hallo Zusammen,

    ich habe ein Problem mit meiner Satelittenanlage, ich gehe
    davon aus, dass es an der Stromversorgung des LNBs liegt.

    Ich habe zuhause folgende Anlage

    LNB -> (1) Spaun SMK 5560 F -> (2) Spaun SMS 5602 NF

    Am (1) ist eine Wohnung (a) verbunden und am (2) wird das Signal zu
    zwei weiteren Wohnungen (b,c) verteilt.

    Nur der Spaun (1) ist direkt mit dem LNB verbunden.
    Eine Zeit ging das TV in Wohnung (a) ohne Probleme.
    Zurzeit ist das Problem, dass Wohnung (a) nur dann ein TV Signal hat,
    wenn ein Receiver in Wohnung (b,c) an ist.

    Da der Spaun (2) einen Standby Betrieb hat, gehe ich davon aus, dass
    dieser sich in den Standby schaltet, wenn in Wohnung (b,c) kein Receiver angeschaltet ist.

    Kann ich das Problem irgendwie (günstig) lösen ?
    Ich habe keine Möglichkeit mehr, an der Verkabelung etwas zu ändern.

    Vielen Dank für eurer Hilfe

    Viele Grüße

    der Lütte
     
  2. raceroad

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    AW: LNB-Stromversorgnung

    Richtig: Wenn alle am SMS 5602 NF angeschlossenen Receiver keine Steuerspannung liefern, schaltet der SMS 5602 NF, dessen Standbyfunktion im Gegensatz zu den SMS 5x08-Modellen nicht deaktivierbar ist, die LNB-Versorgung aus.

    Die Standbyfuntion könnte man mit einem Steckernetzteil an einem freien Teilnehmeranschluss des SMS 5602 NF überlisten. Wäre keiner frei, müsste man über einen Verteiler gehen und dafür sorgen, dass keine Störungen ins Hochfrequenzsignal kommen (Dämpfungsglieder zwischen Verteilerausgang und Netzteil).

    Aber:
    SMK 5560 F ist nicht dazu gedacht, direkt an einem LNB betrieben zu werden. Man bekommt mit immerhin 18 db Auskoppeldämpfung Sat ziemlich niedrige Pegel. Lief das in Wohnung (a) abgesehen von der Stromversorgungsfrage wirklich störungsfrei?

    Mit einer günstigen (= Weiterverwendung der vorhandenen Komponenten), gleichzeitig aber soliden Lösung kann ich nicht dienen: Die vorhandenen Schalter nicht dazu gedacht, auf diese Weise kombiniert zu werden.
     
  3. luetter

    luetter Neuling

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    AW: LNB-Stromversorgnung

    Hallo raceroad,

    vielen Dank für deine Antwort.

    Meines Wissens gab es dann keine Bildstörungen bei Wohnung (a).

    Wenn ich den Spaun SMS5808 NF (anstatt des Spaun SMS 5602 NF) nehme und das Standby deaktiviere, sollte es vernünftig funktionieren, oder?

    Das Geld wäre ich bereit zu investieren, oder hast du eine andere
    Alternative für das Geld?

    Muss ich hier dann noch etwas beachten?
    Müsste ich bei den Einstellungen des Spaun SMS5808 NF noch
    irgendwas beachten?

    Grüße

    der Lütte
     
  4. digisatter

    digisatter Senior Member

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    AW: LNB-Stromversorgnung

    Beachten mußt du beim 5808 nichts. Einfach gegen den vorhandenen tauschen und den einzigen vorhandenen Schalter auf Dauerbetrieb drehen.

    Billiger wäre es natürlich, wie schon oben genannt, wenn du ein Netzteil an einen freien Ausgang eines der beiden Multischalter schraubst. Spaun bietet auch so etwas an, z. B. das SNG 18/1000.

    Aber warum tauscht du nicht die beiden vorhandenen Multischalter gegeneinander aus? Eigentlich ist es ja auch so gedacht, dass der kaskadierbare nachgeschaltet wird. Das wäre die einfachste und zudem kostenlose Alternative. Der Strom aus Wohnung b und c müsste ausreichend für die Kaskade und den 5602 sein. Beide zusammen benötigen sicherlich weit weniger als die durchschnittlichen 0,5 A, die ein Receiver bereitstellt, ich schätze es werden max. 0,2 A sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2013
  5. raceroad

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    AW: LNB-Stromversorgnung

    Die Stromversorgung des LNBs und der so nicht vorgesehene Einsatz des SMK 5560 F sind zwei paar Schuhe: Tausch des SMS 5602 NF gegen einen SMS 5808 NF mit auf Dauerbetrieb eingestellter Stromversorgung sorgt nur für die dauerhafte Speisung des LNBs. Das könnte für weniger Geld mit etwas Bastelei auch ein Steckernetzteil leisten.

    Wenn es mit SMK 5560 F in Wohnung (a) keinerlei Empfangsprobleme gab, sofern das LNB über SMS 5602 NF mit Strom versorgt wird, dann könnte man das so lassen. Es zählt letztlich das Ergebnis. Aber wenn man dem Empfang in Wohnung (a) eine solidere Basis geben möchte, dann müsste man die Anlage anders aufbauen. Falls die Stromversorgung weiterhin über Wohnung (b) laufen soll, könnte man vor einen SMS 5808 NF oder den mit Netzteil am Teilnehmeranschluss ausgetricksten 5602 so etwas wie Kathrein EXR 2558 in Wohnung (a) vorschalten. Von Spaun gibt es ähnliche Kaskaden, die aber nicht per se dafür bestimmt sind, vor einem SMS 5x02 oder 5x08 NF betrieben zu werden und für die Standbysteuerung eines Basisgerätes auf die Spannung auf der Stammleitung eingreifen, was problematisch sein könnte.


    Das kann doch nicht funktionieren, weil der SMS 5602 NF keine Stammausgängen hat. Hätte er welche, hieße er (analog zum SMS 9962 NF) SMS 5562 NF. Nachgeschaltet wird er im System mit vier Stammleitungen einem Basisgerät.

    Nachtrag zum letzten Punkt: Zum Betrieb eines SMK 5560 NF an einem aktuellen Basisgerät wie SBK 5502 NF wäre ein DC-Block vor dem Terrestrik-Stammeingang des SMK 5560 NF nötig.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2013
  6. luetter

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    AW: LNB-Stromversorgnung

    Hallo Zusammen,

    also wenn ich Euch richtig verstanden habe, dann müßte ich
    folgende Installation machen:

    Quattro-LNB - Kathrein EXR 2558 - Spaun SMS 5808 NF

    Nur für mich zum Verständnis: Was ist der Unterschied
    zwischen dem Kathrein EXR2558 und dem Spaun SMK 5560?

    Mit dem Kathrein bekomme ich aber auch die Signale vom LNB zum
    Spaun durchgeschliffen?

    Sorry, das ist nicht ganz so mein Themengebiet...

    Grüße

    der Lütte
     
  7. raceroad

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    AW: LNB-Stromversorgnung

    Ja, das ginge. Aber Du warst doch auf der Suche nach einer günstigen Lösung: Am günstigsten wäre wie gesagt ein Netzteil zum Austricksen der Standbyfunktion.

    Wenn man hingegen alles neu kauft, stellt sich mir die Frage, ob man dann nicht auf ein stromsparenderes Setup mit receivergespeisten Schaltern oder mit Standbyfunktion über Kaskaden hinweg umsteigt. Das käme allerdings in der Anschaffung noch teuerer. Aber alles neu mit EXR 2558 + SMS 5808 NF geht so in die Richtung "weder Fisch noch Fleisch".

    Läuft über die Anlage nur Sat, oder auch noch Terrestik wie UKW oder DVB-T? Könnte die Versorgung mit Netzstrom auch von "oben" (Wohnung (a)) erfolgen?

    EXR 2558 dämpft das Signal vom LNB-Eingang in Richtung Teilnehmeranschluss, an dem der Receiver hängt, nur um 5...0 db (frequenzabhängig). Eine Dämpfung in dieser Größenordung ist nicht nur praktisch immer zu verkraften, sondern wegen ihrer Frequenzabhängigkeit sogar vorteilhaft.

    SMK 5600 NF ist mir einer Dämpfung viel höheren Dämpfung von 18 db nicht dazu vorgesehen, direkt von einem LNB versorgt zu werden. Vielmehr gehört davor an sich ein Basisgerät. So packt das aus dieser Zeit stammende SBK 5500 NF von Spaun auf den Signalpegel des LNBs erst einmal 24...28 db drauf. Und eben darauf sind die Eigenschaften des SMK 5600 NF abgestimmt.
     
  8. luetter

    luetter Neuling

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    AW: LNB-Stromversorgnung

    UKW und DVB-T wird bisher nicht verwendet.

    Also theoretisch könnte die Wohnung (a) die Versorgung übernehmen,
    da wo zurzeit der Spaun SMK 5560 F ist, ist auch eine Stromanschluss.
    Es muss bloss sichergestellt sein, dass ich das Signal bis zum Spaun SMS 5602 NF durchschleifen kann, da ich dort eben die Wohnung (b) und (c)
    dran habe.

    @raceroad: Welche Idee hast du?

    Grüße

    der Lütte
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. Februar 2013
  9. luetter

    luetter Neuling

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    AW: LNB-Stromversorgnung

    Hallo raceroad,

    kannst mir vielleicht deinen Lösungsvorschlag nochmal mitteilen?


    Danke

    Viele Grüße

    der Lütte
     
  10. raceroad

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    AW: LNB-Stromversorgnung

    Mir ginge es etwas gegen den Strich, den SMS 5602 NF auszumustern. Aber die Lösung, die ich im Hinterkopf hatte, funktioniert leider nicht so einfach (musste da erst etwas recherchieren).

    Was noch nicht zur Sprache kam: Bleibt es bei sechs Anschlüssen für Wohnung a und ebenfalls sechs für die Wohnungen b+c, oder soll gleichzeitig erweitert werden?
     

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