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Letztes Wimmern des ANGA-Vorstandes - DVB-T nicht mehr aufzuhalten!

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Gummibaer, 30. Juni 2003.

  1. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
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    Letztes Wimmern des ANGA-Vorstandes - DVB-T nicht mehr aufzuhalten!

    Das wäre meine Überschrift gewesen. digitalfernsehen scheint aber doch extrem Anti-DVB-T zu sein, sonst gäbe es so alberne Überschriften wie diese: "DVB-T vor dem Aus? nicht!

    http://www.digitalfernsehen.de/News/1039445267?mid=n674763307090

    Ich zitiere mal den lächerlichsten Teil:
    DVB-T steht selbstverständlich mitnichten vor dem Aus. Ganz im Gegenteil: jetzt geht es erst richtig los und ich habe mittlerweile selbst schon Rentner erlebt, die nur darauf warten, ihren Kabelanschluß kündigen zu können und für die Übergangszeit keine Schüssel mehr anschaffen wollen.

    Bei DAB sieht's aber zugegebenermaßen leider nicht ganz so rosig aus. Hoffentlich wird's dennoch was.

    <small>[ 30. Juni 2003, 13:01: Beitrag editiert von: Gummibaer ]</small>
     
  2. Spoonman

    Spoonman Lexikon

    Registriert seit:
    28. Januar 2003
    Beiträge:
    25.571
    Ort:
    Düsseldorf
    Aber Moment mal ... Subventioniert die MABB tatsächlich die Verbreitungskosten der Privatsender im Regelbetrieb?? In der Testphase finde ich das ja noch nachvollziehbar, um das Ganze anzukurbeln. Aber wenn das wirklich auf Dauer laufen soll, find ich das wirklich ziemlich bedenklich.
     
  3. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

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    10. März 2003
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    2.375
    Ach so, ja ich denke mal das dürfte noch eine weitere Lüge der Kabel-Lobby sein. Ich kann mir das auch nicht ganz vorstellen.

    Bei DAB schon eher. Bei DAB mag es sogar legal sein, solange DAB nur ZUSÄTZLICH zu UKW ausgestrahlt wird, um die neue Technik zu förden/einzuführen.

    Von daher halte ich die Subventionen bei DAB erst dann für unzulässig, wenn die UKW-Verbreitung eingestellt wird.

    Da die terrestrisch-analoge TV-Verbreitung in Berlin nahezu komplett eingestellt IST, wäre hier eine weiter andauernde Subvention in der Tat bedenklich und sollte unterbleiben. Auch wenn dann MTV vielleicht doch keine Lust mehr auf DVB-T haben sollte.

    Jedoch kann ich mir gar nicht vorstellen, dass eine solche Subvention im Regelbetrieb weiterhin erfolgt. Kennt jemand zufällig eine zuverlässige Quelle, die nicht 1:1 die Propagandalügen diverser Lobbyverbände wiederkaut?
     
  4. clabo

    clabo Neuling

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    Berlin
    Es gibt in unserer Gesellschaft viele Subventionierungen. LKWs rollen über unsere Straßen, Schienenwege lassen Güter verkehren und auch die Telekom greift auf ein vom Volk bezahltes Netz zurück. Irgendwann hat also immer der Steuerzahler oder Gebührenzahler seinen Geldbeutel für die heute bestehende Infrastruktur bemüht, so auch beim Breitband-Kabelnetz. Selbst der Satellitentransport ist nicht frei von Steuergeldern.

    Für die Infrastruktur haben wir also alle bezahlt.

    Frage:
    Bekannt ist, dass die Privatsender ca. 1 Millionen Euro pro Jahr und Programm an die Satellitenbetreiber zahlen. Was zahlen Kabelbetreiber als kommerzielle Verwerter an die Satellitenbetreiber ???

    Es ist also alles viel komplizierter, als es auf den ersten Blick aussieht.

    Die ?ANGA? hat Recht. Irgendwie stört DVB-t die Symbiose von Satellit und Kabel.

    Claus
     
  5. Robert Schlabbach

    Robert Schlabbach Talk-König

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    12. Juni 2003
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    Ort:
    Berlin
    Naja, man kann die Kabel-Leute schon verstehen: Das Kabelnetz ist überaltert, die Gebühren sind in der Tat recht niedrig (für diese Preise bekommt man wohl in den USA nicht mal ein Grundpaket, und da wären nur Schrottsender drin) - ein Teufelskreis: Wenn man nicht sehr schnell ausbaut (vor allem in Berlin!), gehen die Kunden wieder zur Antenne, und wenn man investieren will, müsste man die Gebühren erhöhen - dann verabschieden sich die Kunden noch schneller!

    In dieser verzweifelten Situation können die eben nur über die Konkurrenz schimpfen, die investiert und damit Marktanteile gewinnt... Dass DVB-T deshalb gestoppt wird, ist natürlich ein pathetischer Wunschtraum dieser Leute - der Umstieg bis 2010 ist gesetzlich beschlossen, DVB-T *wird* kommen. Und die Privaten werden gerne mitziehen, verleiht ihnen das doch einen deutlich besseren Hebel bei den Verhandlungen mit den Kabelbetreibern über die Einspeisung ihrer Programme...
     
  6. Asket

    Asket Senior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    450
    Ort:
    Berlin
    Was die Privaten betrifft - in Berlin wurde RTL & Co. KG bisher doch auch analog ausgestrahlt.
    Wo ist denn - rein formal - der Unterschied zum DVB-T ?

    Cheers
     
  7. Spoonman

    Spoonman Lexikon

    Registriert seit:
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    25.571
    Ort:
    Düsseldorf
    Die analoge terrestrische Verbreitung mussten die Privatsender (und natürlich auch die Öffentlich-Rechtlichen) bisher selbst bezahlen. Und da sich das wegen der immer geringer werdenden Zahl von "Nur-Antennen-Guckern" nicht mehr rechnet, stellen z.B. RTL und SAT.1 im Sommer ihre analog-terrestrische Verbreitung in NRW ein.
     
  8. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    2.375
    Die ANGA hat natürlich NICHT recht. Was denn bitteschön für eine Symbiose? Wenn hier was Zusammenwächst, dann DVB-S (viele Programme mit relativ hohen Bitraten) und DVB-T (Lokalsender)!

    Die Kabelgesellschaften müssen ihre vielen Programme ja auch irgendwie zugeführt bekommen und sind dabei größtenteils auf Sat-Empfang angewiesen. Ich denke nicht, dass sie dafür an Astra oder sonsten zahlen - wer soll denn schon prüfen, woher genau denn nun das Signal wirklich kommt? Könnte genausogut eine Richtfunkstrecke sein...

    @clabo:
    AFAIR waren es 7 Mio/Jahr für einen kompletten Transponder oder ca. 1 Mio/Jahr, für einen einzelnen (digitalen!) Kanal zur Untermiete auf ASTRA und jeweils ca. halb soviel auf Hotbird.
    (oder habe ich da doch noch die Zahlen in DM im Kopf???)

    @Robert:
    Die Kabelgebühren hier sind definitv NICHT niedrig! 15,- € pro Haushalt für ein mehr als LAUSIGES AUSSCHLIESSLICH analoges und damit automatisch NOCH lausigeres Angebot plus ein paar gegen Aufpreis erhältliche Schwachsinssender.

    @Asket:
    Der Unterschied ist, dass man bei DVB-T bessere Bildqualität als im analogen Kabel und auch bessere Qualität als analog-terrestrisch hat.

    @Spoonman:
    Die digitale Ausstrahlung müssen die Sender mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit ebenfalls zu 100% selbst zahlen!
    Ich WEISS es aber nicht. Deshalb habe ich ja nach zuverlässigen Quellen gefragt. Digital Fernsehen schreibt ja nur 1:1 das, was der ANGA-Obermufti abgelassen hat. entt&aum entt&aum entt&aum

    <small>[ 01. Juli 2003, 02:04: Beitrag editiert von: Gummibaer ]</small>
     
  9. Terranus

    Terranus Moderator Mitarbeiter

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    Fränkische Schweiz / München
    Die meisten jetzigen Kabelfirmen haben doch ein steuergeldfinanziertes Kabelnetz überreicht bekommen und bekommen zusätzlich Geld von den TV Sendern UND den Kabelnutzern.
    Ich kapier nicht wo das ganze Geld hinfließt ....
    Der Unterschied zu den USA ist, dass man dort nicht nur für die technische Weiterleitung der Programme zahlt sondern eben auch für die Inhalte - die Sender bekommen von den Kabelfirmen Geld für die Einspeisung.
    Hier muss man zahlen obwohl man das gleiche per Sat kostenlos empfangen kann, das ist der große Unterschied, in den USA musst du auch per Satellit zahlen ...
    MfG
    Terranus
     
  10. FilmFan

    FilmFan Institution

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    2x Topfield SRP-2410 mit AlphaCrypt
    3x Topfield CRP-2401CI+ mit AlphaCrypt
    1x Topfield TF5200PVRc (R.I.P.)
    2x Nokia d-Box 1 Kabel (R.I.P.)
    Ich verweise mal einfach auf einen aktuellen Thread von vielen zum Thema DVB-T und "Qualität". ha!

    P. S.: Daß eine bessere Qualität möglich wäre, weiß ich auch, aber es wird halt nicht gemacht und nur darauf kommt es an.
     

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