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Krankenversicherung von Sozialhilfeempfängern

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von Olli, 26. November 2002.

  1. Olli

    Olli Senior Member

    Registriert seit:
    24. Januar 2001
    Beiträge:
    364
    Ort:
    Glücksburg (Ostsee)
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    Hallo!

    Wir hatten vor einiger Zeit schon einmal dieses Thema, dennoch hätte ich diesbezüglich zwei Fragen. Wie ist ein Sozialhilfeempfänger krankenversichert? Und zwar in folgenden Konstellationen.

    Beim Arbeitsamt nicht gemeldet. Sozialhilfe im vollen Umfang.

    Beim Arbeitsamt gemeldet, nicht vermittelbar. Sozialhilfe im vollen Umfang
     
  2. Nemesis

    Nemesis Junior Member

    Registriert seit:
    15. August 2001
    Beiträge:
    124
    Ort:
    Düsseldorf
    Hallo !
    Da ich beruflich damit zu tun habe (Krankenhausabrechnung),hier meine Antworten:

    Kostenträger Sozialamt, Behandlung jedoch nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung vom Sozialamt.

    Meist wird vom Sozialamt der Krankenversicherungsbeitrag an eine gesetzl. Krankenkasse (i.d. Regel AOK) gezahlt, d.h. der Patient ist ganz normal AOK-Versichert. Ansonsten machen wir vom Krankenhaus mit dem Patienten einen Sozialhilfe-Grundantrag.

    Wie es im ambulanten Bereich aussieht, weiss ich leider nicht
     
  3. BikerMan

    BikerMan Platin Member

    Registriert seit:
    19. Juli 2001
    Beiträge:
    2.234
    Ort:
    MUC
    @Olli:
    Das hat mit der Meldung beim Arbeitsamt erstmals nichts zu tun.
    Sondern ob ein gesetzlicher Krankenversicherungsanspruch besteht oder nicht. Der besteht z.B. wenn man Leistungen vom Arbeitsamt bekommt, egal ob Arbeitslosengeld, -hilfe oder Leistungen wegen Umschulung/Fortbildung. Dann ist man automatisch Mitglied einer Krankenkasse. ( In der Regel AOK)

    Wenn dies nicht besteht hat man Anspruch auf Krankenhilfe im Rahmen der Sozialhilfe, das Amt stellt einen Krankenschein aus, der Leistungsumfang entspricht exakt dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen.

    Wenn jemand keine Leistungen mehr vom Arbeitsamt bekommt weil die Zeiträume um sind besteht die Möglichkeit (Pflicht) der freiwilligen Weiterversicherung bei der Krankenkasse. Dieser Betrag wird dann wiederum vom Sozialamt im Rahmen der Sozialhilfe übernommen.

    Krankenhausaufenthalte brauchen wie oben schon richtig geschrieben ein vorherige Genehmigung durch das Sozialamt, Ausnahme sind natürlich Notfallbehandlungen, dafür gibt es Extra-Bestimmungen.

    Beim Sozialamt gibt es somit drei Gruppen:
    *Eigene gesetzliche Krankenversicherung
    *Freiwillige Krankenversicherung(*) gezahlt durchs Amt
    wenn obiges nicht existiert,
    *Anspruch auf Krankenhilfe im Rahmen der Sozialhilfe

    (*) Egal ob gesetzliche oder private Krankenversicherung

    Gruß BikerMan
     
  4. Olli

    Olli Senior Member

    Registriert seit:
    24. Januar 2001
    Beiträge:
    364
    Ort:
    Glücksburg (Ostsee)
    Ich danke Euch für die tolle und schnelle Auskunft. Alles klar jetzt.
     

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