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Komplizierte SAT-Schüsseln Konstruktion

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von spaddel86, 18. Februar 2012.

  1. spaddel86

    spaddel86 Neuling

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    Hallo liebes Forum,

    ich bin gelernter Bänker und wohne zur Miete. Ich habe mit der Umstellung von Analog auf Digital also nichts zu tun, eigentlich....

    Nun hat die Oma meiner Freundin ihr eigenes Haus mit 2 vermieteten Wohnungen. Und sie hat eine Sat-Schüssel nur auf Analog. Die steht 100m vom Haus entfernt, das Zuleitungskabel ist im Boden vergraben.

    Jetzt muss ja auf Digital umgestellt werden.

    Ich habe daher folgende (vielleicht etwas dumme) Fragen an euch:
    1.) Ein neues LNB muss gekauft werden, Schüssel bleibt die Gleiche. Soweit bin ich.
    2.) Bestehende Koaxial-Kabel können bei Unversehrheit auch weiter genutzt werden.
    3.) Für den Empfang ist zukünftig an den Geräten ein Receiver erforderlich.

    Jetzt sagte die Oma, das Kabel von Schüssel zu Haus könne nur 2 Signale übertragen. Die Mietwohnungen wären damit versorgt, aber sie könne nicht mehr gucken. Und das verstehe ich nicht, ehrlich gesagt.

    Kann man nicht so ein Quad LNB an der Schüssel anbauen, der schickt das volle Signal durch das bestehende Kabel und erst im Haus wird auf alle 3 Parteien aufgesplittet? Das müsste doch auch gehen, oder? Ob das Signal nun direkt an der Schüssel oder 100m später aufgesplittet wird, sollte doch egal sein, oder doch nicht?
    Denn den Boden auf einer Strecke von 100m auskoffern für ein neues Kabel - das würde ja exorbitant teuer werden.

    Bitte helft mir da einmal kurz. Am Dienstag kommt da der Elektriker für einen Kostenvoranschlag und würde dann gerne vorbereitet sein.

    Danke + schönes Wochenende :)
     
  2. raceroad

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    AW: Komplizierte SAT-Schüsseln Konstruktion

    Das Dumme ist nur, dass ein Quad-LNB das Signal nicht einfach nur aufsplittet. Bei konventionellen Satanlagen kann zeitgleich von einem Kabel nur ein Vierteil des empfangenen Signals mit hinreichend kleinen Verlusten übertragen werden. Ein Quad-LNB schaltet eine der vier sog. Ebenen (> Liste) nach Anforderung des Receivers auf das Kabel auf. Daher reichen zwei Kabel auch nur, um zwei Receiver unabhängig voneinander einsetzen zu können.

    Anders sieht das bei gesteuerten Einkabelanlagen aus. Ein Anlage nach EN 50494 (Unicable, SatCR) kann über ein Kabel bis zu acht kompatible Receiver versorgen. Probleme dabei:
    • Die Distanz von 100 m (ist wohl ein großes Villengrundstück mit eigenem Park) ist nicht so ohne weiteres zu überbrücken. Es wäre interessant zu wissen, wie das bisher möglich war (spezielle, dickere und damit dämpfungsärmer Kabel, zusätzliche Verstärker). Nicht trivial ist es außerdem, die Schaltinformation über 100 m sauber zu übertagen. Wenn es jetzt zwei Kabel und im Haus einen sog. Multischalter gibt, ist das derzeit nicht nötig.
    • Über eine abgesetzt montierte Antenne und das Erdkabel fängt man sich sehr leicht gefährliche Blitzströme ein. Erfahrungsgemäß ist es wenig wahrscheinlich, dass die Bestimmungen zur Erdung einer Antenne beachtet wurden. Besser wäre, wenn man am 100 m weit entfernten Standort unbedingt festhalten will / muss: Einsatz eines optischen LNBs und Übertragung des Signals über ein neu zu verlegendes Glasfaserkabel ohne leitende Armierung (die Stromversorgungsfrage wäre zu klären).
     

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