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Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 13. September 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Filme im Internet ausleihen und ansehen, wann immer Sie es wollen. Das Potential von Videoübertragungen über das Word-Wide-Web haben Filmanbieter längst erkannt und überschwemmen den Markt derzeit mit Video-on-Demand-Diensten (VoD). Der Nutzer fühlt sich verunsichert. Ein Kommentar von Ricardo Petzold, Chefredakteur der Zeitschrift DIGITAL FERNSEHEN.

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  2. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

    Genau so sieht es aus.

    Und was der Kommentator nicht berücksichtige .
    Bereits jeder 10. Deutsche arbeitet in Nachtschichten, kann also das Programm nicht live sehen. In anderen Schicht Systemen sind es bereits 42% der Erwerbstätigen.
    Und hier steckt sehr wohl Potenzial.

    Ist die Sendung nicht aufzuzeichnen, bleibt dem Zuschauer gar nichts weiter übrig als VdO der Sender zu nutzen, wen er die Sendung sehen möchte.

    Eine schöne Kuh die man melken kann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 13. September 2012
  3. spocky83

    spocky83 Platin Member

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    AW: Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

    Das Hauptproblem ist, wie im Artikel schön dargestellt, die Eigenbrötlerei der weniger smarten Smart-TV Hersteller.

    Es bringt gelinde gesagt wenig, wenn das eine System auf Panasonic läuft, das andere aber nicht, sondern nur bei Sony und LG. Man möchte ja meinen, dass die TV-Hersteller da allergisch reagierten und so schnell wie möglich entsprechend Nachrüsten, das ist und bleibt aber wohl mittelfristig Wunschdenken. Das ist auch in meinen Augen gar nicht im Interesse der Hersteller, egal welcher Preiskategorie, von Orion bis Loewe: in dem Moment wo die Softwareentwicklung teurer wäre als der Support der ganzen Anrufe was hier und dort gerade nicht funktioniert, wird die Entwicklung auf das absolute Minimum zurückgefahren, schließlich sind diese Softwarefunktionen ebenso wie die integrierten Tuner eher als "Dreingabe" als als tatsächlich funktionales Feature zu betrachten, auch wenn der Kunde das immer weniger so sieht.

    Die Alternative über weitere, proprietäre Boxen zu arbeiten ist ebensowenig interessant. Sinnvoller sind da schon die Vermarktungen über Spielkonsolen oder die generelle Unterstützung von Betriebssystemen, also z.B. XBMC, iOS oder Enigma2.

    Auch sonst sind die Internetvideotheken eher halbscharig gelöst. Die Postversandlösung ist in vielen Fällen teurer als beispielsweise Automatenvideotheken, langsamer ja sowieso. VoD wäre auch etwas, was mich interessieren würde, aber nicht nur durch die Zersplitterung des Marktes sondern auch durch die jeweiligen Beschränkungen ist und bleibt das ganze unausgegoren. So ist die Bildqualität allenfalls zu DVB-S/C SD heranreichend, von einem ordentlichen HD Bild oder gar einer BD brauchen wir hier eigentlich nicht sprechen. Dass das dicke Internetleitungen voraussetzt ist sonnenklar, es spräche aber nichts gegen verschiedene Qualitätsstufen. Viel prekärer ist aber das mangelnde Angebot an Filmen und Serien mit Originalton. Es kann in meinen Augen nicht angehen, dass es trotz einer immer größer werdenden Zielgruppe dieses Problem nach wie vor vernachlässigt wird, zumal das ganze ja in den meisten anderen europäischen Ländern (von Frankreich einmal abgesehen, hier sieht man O-Ton wohl ebenso wie in Deutschland als Verstoß gegen den (falsch verstandenen) Nationalismus - fairerweise hat Frankreich aber auch eine ernstzunehmende Filmindustrie) durchaus Usus ist.

    Es braucht im Endeffekt einen, der da mal Nägel mit Köpfen macht: große Auswahl, gute Qualität, nicht ausschließlich kaputtsynchronisierte Krüppelware und ein ordentliches Abomodell. Derjenige kann dann den Markt im Handstreich nehmen und, auch wenn das einige hier nicht gerne sehen werden, wird das, sofern es nicht Netflix ist oder Amazon ihr Lovefilm-Angebot gewaltig aufpustet mal wieder Apple sein.
     
  4. tv--satt

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    AW: Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

    hat aber einen haken. nicht überall gibts schnelles internet.

    zb in ö, 30km von wien, kriegt man bestenfalls 4 mbit.
    zuwenig für hd

    (selbst wenn man alle pc´s abestellt und smartphones....)

    also bei großstadtbobos mags ja gehen, der größte teil der bevölkerung hat aber nicht die infrastruktur, die die mag. rer. nat in ihren powerpoints voraussetzen.

    ratets mal, wieso hbb tv gesamt gesehen so eine müde marktdurchdringung hat!

    1) kein bedarf
    2) nicht alle user sind so technik affin wie wir hier
    3) zusatzkosten durch high speed internet
    4) zusatzkosten bei dienstebetreibern wie rtl....
    5) zuviel reklame zusätzlich zu der flat fee
    6) internet net schnell genug, bzw. net beim tv (erklär mal meiner 70j. mutter, sie muss einen router und ein kabel zum fernseher legen lassen, zusätzlich zum antennenkabel und strom!!!)
    7) angebotene dienste net grade der "must have" renner

    das wärs mal fürs erste

    early adapters sind schon beim 3D hype reingeflogen, erst 2 jahre her, da hats die industrie sich selber verbaut, SCHON WIEDER neue hardware zu fordern.
     
  5. spocky83

    spocky83 Platin Member

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    AW: Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

    Wenn man sich mal die Verbreitung von Netflix in den USA anschaut (und ich meine damit vor allen Dingen auch das VoD Angebot)....

    Natürlich richtet sich VoD nicht an Technophobe, da ist ja der VHS-Recorder schon eher die Ausnahme...
     
  6. micfish

    micfish Guest

    AW: Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

    Merkwürdig. Vor ein paar Monate kam die Zeitschrift "Video" zu einen ganz anderem Urteil.
    Während sich dieser hier mehr negativ liest, war es dort mehr positiver.

    Abgesehen davon, wer schafft sich denn gleich mehrere dieser Abrufdienste mit einmal an. Schon deshalb, weil nicht jeder VoD überall gleichzeitig erhältlich ist.

    Bei den Kabelanbietern funktioniert die Sache etwas anders.
    Man kann dort VoD nutzen, man muss dort jedoch nicht seinen Internetvertrag haben, VoD kommt aus dem Kabel.
    Nur die Vorausschau geht über den jeweiligen Internet Provider.

    Das Negative bei VoD ist der eher zu hohe Preis für einen Film, der bei Blockbuster um die 5.-€uro liegt.
     
  7. Freakie

    Freakie Platin Member

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    AW: Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

    Am besten wäre ein aufgerüstetes Usenet mit weltweiten aktuellen Inhalten und fairen Preisen.
    Eine US Serienfolge 1,00 €
    Eine dt. Bluray 3,00 €
    etc.

    Dann würden alle verdienen. Aber das kriegen die Bosse der Studios nicht in ihre Birnen. Wir sind global, nur die denken noch in regionalen Märkten. Die Konsumenten denken aber schon lange global.
     
  8. Popper

    Popper Gold Member

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    AW: Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

    Wer von den 23 Anbietern sagt denn, was er für welches Geld bietet? Wo sind die Filmlisten im Internet? Das Ganze ist schlicht noch kein Geschäft in Deutschland, sonst würde einer von den großen Video-auf-Abruf Anbietern auch außerhalb der eigenen Dienste dafür werben.
     
  9. bembelkipper

    bembelkipper Junior Member

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    AW: Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

    Also da muß ich mal Videoload hervorheben, welches ich über Entertain nutze. Hier hatte ich noch keine Probleme. Die Preise sind VoD üblich etwas höher, dafür muß ich halt nicht mit dem Auto zu einer Videothek fahren. Die Qualität ist gut (SD/HD), aber nicht so gut wie bei einer BD was bei der Datenmenge nicht verwunderlich ist.
     
  10. Urmelchen

    Urmelchen Administrator Mitarbeiter

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    AW: Kommentar: Wie viel Video-On-Demand braucht Deutschland?

    Videoload ist schon gut, aber eben wieder nur mit der Entertain-STB wirklich sinnvoll nutzbar. Andere Interessenten bleiben außen vor oder müssen sich mit PC-Wiedergabe oder PC-->HDMI-->TV-Bastellösungen begnügen.
    Was halt fehlt ist ein wirklich guter Anbieter, der auf möglichst allen Smart-TV-Plattformen vertreten ist. Aber leider alles nur Insellösungen bis auf Maxdome, die sich zumindest bemühen, breit aufgestellt zu sein...

    Bye, Mike
     

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