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Kinokritik: Hard Candy

Dieses Thema im Forum "Kino, Blu-ray und DVD" wurde erstellt von Eike, 2. Juli 2006.

  1. Eike

    Eike Moderator Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
    Beiträge:
    45.710
    Ort:
    Magdeburg
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    Hard Candy
    USA, 2004

    Darsteller: Ellen Page, Patrick Wilson, Sandra oh
    Regie: David Slade
    Sparte: Psychothriller
    FSK: 18

    Inhalt

    Hard Candy werden Minderjährige in einschlägigen Internetforen genannt. Mit diesem Wissen geht man schon mit einem mulmigen Gefühl ins Kino.

    Und offensichtlich beginnt das Unheil auch genauso: Im Internet. Ein 32jähriger Mann nimmt Kontakt mit einem jungem Mädchen (14) auf. Sie scheint sich geschmeichelt zu fühlen. Es kommt zu einem spontanen Treffen in einem Cafe. Und irgendwie scheint es auch zu funken. Das gewitzte offensichtlich früherwachsene Mädchen signalisiert Interesse, der wohl einsame Mann ist nicht abgeneigt. Man geht erst noch Choppen, treibt Konversation.

    Das Mädchen ist forsch, will gleich mit Ihm nach Hause. Er ist überrascht, willigt aber ein. Der Mann ist ein Modellfotograf. Hailey bietet Jeff an für Ihn zu posieren. Eigentlich fühlt er sich überumpelt, aber als noch Alkohol ins Spiel kommt scheint die Sache schnell zu gehen. Plötzlich fällt er in Ohnmacht.

    Das Spiel hat sich gewendet. Jeff wacht gefesselt auf. Hailey treibt fortan ein Katz- und Mausspiel der perfiden Art mit Jeff. Sie scheint sich als Rächerin der mißhandelten Teenager zu entpuppen - insgeheim ist der Kinogänger auf ihrer Seite. Aber: Ist der Mann wirklich einer dieser Kinderschänder? Irrt sich das Mädchen nicht? Nichts deutet darauf hin, keine Belege, nicht mal einen Porno, gibt es. Sie will die Wahrheit aus Ihm herauspressen, da Ihr das nicht gelingt stellt sie Ihre Ansicht als die Richtige dar. Er wird gequält auf das äußerste - und schließlich plant das Mädchen Ihn bei vollem Bewusstsein zu kastrieren...

    Kritik

    Inhaltstechnisch hat der Film einige Schwächen. Einem 14jährigem Mädchen nimmt man diesen interlektuellen Geist und der damit verbundenen Konversation nicht so recht ab, ich jedenfalls nicht. Ebenso trifft dies auf die kriminelle Energie zu die das Mädchen aufbringt.

    Aber: Das bühnenreife Kammerspiel des Schreckens hat schon was. Man sieht keine Grausamkeiten direkt, aber die schauspielerischen Leistungen und die Kameraeinstellungen sind so perfekt das dies auch nicht nötig ist.

    Insbesondere für uns Männer sind entscheidenen Szenen am Rande der Belastbarkeit. Einige männliche Kinogänger habe ich das Kino verlassen sehen, während die weibliche Begleitung faziniert sitzen blieb.;)
    Ihr solltet also Eure Weichteile schützen wenn Ihr diesen Film seht, der am Ende mit einigen Überraschungen aufwartet.

    Wertung

    Auh- es ziept...
    :)
    8 v. 10 Pkt
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Juli 2006

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