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KinderKrippen

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von drechsler, 17. April 2007.

  1. drechsler

    drechsler Neuling

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    :love: In der Ex DDR hatten wir keinen mangel an Krippen und tagesplätzen,
    nach der Wende wurden die meissten geschloßen. was wir nicht verstanden haben, jetzt sollem neue eröfet werden das Geld konnte gespart werdem.:rolleyes:
    Also war doch nicht alles Falsch was bei uns gemacht wurde
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2007
  2. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: KinderKrippen

    Falsch nicht. nur nicht richtig.
    Es kann ja nicht angehen das was von der DDR übernommen wird.
    Erst weg damit und dann als eigene Erfindung wieder den Leuten verkaufen.
    Kennen wir doch schon von anderen Sachen.
     
  3. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    AW: KinderKrippen

    Das ist falsch, zumindest in Großstätten gabs einen eklatanten Mangel an Krippenplätzen zu DDR-Zeiten. Das Wegbringen der Kinder war für die Mutter eine Qual. Der Platz lag oft in einem ganz anderen Stadtbezirk zum Wohnort und zum Arbeitsplatz der Mutter. Da ein Auto eher Luxus war hatten Mutter und Kind in den frühen Morgenstunden eine wahre Strassenbahn/Bus-Odyssee zu bewältigen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2007
  4. BarbarenDave

    BarbarenDave Board Ikone

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    AW: KinderKrippen

    is doch das Selbe mit den Schulen. Ich bin 1982 in die Schule gekommen, da war es selbstverständlich, dass die Kids bis 16.00 Uhr betreut wurden.
    Heute wird das Ganze neu erfunden und nennt sich plötzlich Ganztagesschule.
     
  5. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

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    AW: KinderKrippen

    Ich verstehe das Problem nicht. Niemand hat jemals gesagt, dass das, was damals in der DDR in diesem Bereich getan wurde, falsch gewesen war.

    Dass derartige Einrichtungen abgeschafft wurden, lag letztlich daran, dass sie damals nicht mehr finanziert werden konnten. Darf ich daran erinnern: Die DDR war pleite und wurde von der BRD (bzw. ihren Bürgern) regelrecht "aufgefangen". Dass man da auf gewisse Dinge verzichten muss und nicht alles wie zuvor weiter betreiben kann, sollte irgendwo klar sein, oder?

    Ich sehe es auch nicht so, dass hier ein Rad "neu erfunden" wird. Die Konzepte der Ganztagsbetreuung gibt es ja schon sehr lange und auch in vielen anderen Ländern.

    Gag
     
  6. Worringer

    Worringer Platin Member

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    AW: KinderKrippen

    Es geht hier nicht um "derartige Einrichtugen". Das Schulsystem der DDR war so aufgebaut, daß es nur Ganztagsschulen gab. Dort war auch das Mittagessen eine Selbstverständlichkeit.

    Es wird sicherlich nicht neu erfunden, nur es wird so verkauft. Ich kann die ganze Diskussion über Kinderkrippen, Kindergärten (ach Verzeihung: Kita) und Ganztagsschule nicht nachvollziehen. Da werden ganze Heerscharen von Psychologen bemüht, die darüber diskutieren, ob Ganztagsschulen für die Kinder und Jugendlichen zu Schäden führen, ob es sinnvoll ist, wenn Kinder in den Kindergarten oder gar die Krippe gehen. Sogar garantiert mit Kindererziehung erfahrene Personen der Katholiken melden sich da zu Wort.
    Fakt ist, daß das Bildungssystem der BRD sehr schlecht war und ist. Alleine schon, daß man im Alter von neun bis zehn Jahren entscheiden muß, auf welche Schulform das Kind geht, ist daneben. Komm mir niemand damit, daß man jederzeit die Schulform wechseln könnte, das klappt überwiegend nur in eine Richtung. Die andere ist sehr schwierig und teilweise auch nur gerichtlich durchsetzbar. Mittlerweile dürfen in NRW ja nicht einmal mehr die Eltern entscheiden, auf welche Schulform sie ihre Kinder schicken. Mit anderen Worten: Wenn ich die Grundschullehrer(in) umgarne, dann hilft sie nach und wenn ich mich mit ihr anlege, dann gibt sie eine schlechte Beurteilung und das wars fürs Kind mit einer bestimmten Schulform.
    Den sog. Beobachtungsunterricht halte ich für ein Feigenblatt.
    Genauso Käse, wie die Sprachuntersuchung im Kindergarten, bei der man zur Zeit sogar diskutiert, ob man auch Fremdsprachen abfragt. In NRW ist darüber eine Diskussion entbrandt, bei der die ganze Durchführung dieser Sprachtests stark kritisiert wird.

    Das Problem in Deutschland ist einfach, daß wir hier einen förderalen Staat haben und jedes Bundesland vorsichhin bastelt und die Landesfürsten das als "föderale Vielfalt" preisen, wenn sich die Bildungspläne der einzelnen Bundesländer (massivst) unterscheiden. Das wird besonders "lustig", wenn man bei einem Umzug das Bundesland wechselt.
    Fazit: Bildungsdinge gehören in Staatshand. Abitur, Abschlußprüfungen haben von Berlin aus geplant, durchgeführt und überwacht zu werden. So wie es in der DDR war, wo die Abschlußprüfungen überall zur gleichen Zeit durchgeführt und die gleichen Thema abgefragt wurden.
     
  7. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: KinderKrippen

    Nur am Rande.
    Sachsen-Anhalt hat das 13 Schuljahr, was nach West Vorbild eingeführt wurde, wieder abgeschafft. Vorige Woche hatten 2 Jahrgänge gleichzeitig Abschluss:rolleyes: .
     
  8. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    Magdeburg
    AW: KinderKrippen

    Die DDR dürfte nicht an den Kinderkrippen pleite gegangen sein.
    Jetzt will man sie sich auf einmal leisten...

    Es wurde auch nicht auf "einiges" verzichtet, sondern nahezu wurde das komplette Leben umgestellt und eben auch bewährte Sachen abgeschafft. Gerade deshalb wurde von vielen die Wiedervereinigung als solche nicht empfunden.

    Wie gesagt, gemessen an der gewollten Berufstätigkeit gabs in der DDR eine Unterversorgung von Krippen. Bei Kindergärten sah es ungleich besser aus weil hier neben den staatlichen und kirchlichen Einrichtungen auch Betriebe Kindergärten einrichteten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. April 2007
  9. Muck06

    Muck06 Gold Member

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    AW: KinderKrippen

    Das kann ich gut nachvollziehen. Daher war meines Erachtens die
    Hals-über-Kopf-Wiedervereinigung grundlegend falsch, d.h. die Methode.
    Wirtschaftlich wie politisch.
    Hat damals schon Herr Lafontaine gesagt - und wurde dafür fast gesteinigt.
     
  10. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    AW: KinderKrippen

    :rolleyes: Man hat vieles zerschlagen, die Schulform POS wurde zugunsten von Haupt-, Realschule und Gymnasien aufgegeben. Heute kommt man auf den Gedanken Gesamtschule wäre doch gar nicht so schlecht.

    Außerschulische Bildungseinrichtungen abgeschafft, etwas was man heute merkwürdigerweise ebenfalls sehr bedauert - sich aber nicht davor scheut weiter Kahlschlag in dem Bereich zu betreiben.

    Das ist vorsichtig ausgedrückt Kurzsichtig gewesen und ist es immer noch.
     

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