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KEF lehnt Fortführung des DAB-Pilotprojektes wegen "Erfolglosigkeit" ab

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 16. Juli 2009.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Mainz - Die Kommission zur Ermittlung des Finanzbedarfs der Rundfunkanstalten (KEF) lehnt die Freigabe der Projektmittel für die Einführung des Digitalen Hörfunks in Deutschland ab. Ein entsprechender Beschluss erging einstimmig.

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  2. kharuba

    kharuba Silber Member

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    AW: KEF lehnt Fortführung des DAB-Pilotprojektes wegen "Erfolglosigkeit" ab

    Schön, dass einige europäische Länder die Digitalisierung des Rundfunks ernst nehmen. Aber wie sieht es aus mit dem Rest der Welt ? Der UKW-Standard ist, wenn auch analog, einer der wenigen Weltstandards überhaupt. Problemlos kann man in jedem Teil der Erde sein Radiogerät mitnehmen und damit Sender empfangen. Dies übereilt aufzugeben halte ich für nicht sehr gut. Es sollte eine Art Welt-UKW-Nachfolge-Konferenz stattfinden, damit ein weltweiter Standard für die Ablösung des UKW-Rundfunks ermöglicht wird. Sonst kocht wieder jedes Land sein eigenes Süppchen, so wie das beim digitalen TV und bei den Mobilfunknetzen der Fall ist.
     
  3. Popeye2

    Popeye2 Junior Member

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    gut so!

    Endlich mal eine Grundsatzentscheidung.
    Ich habe vor 13 bereits als Jungingenieur am DAB-Projekt gearbeitet, als DVB -T noch in den Kinderschuhen steckte. Und schon damals war mir DAB als zu unökonomisch erschienen, Bsp. Frequenzökonomie: In einen bisherigen terrestrischen TV-Kanal passten nur rund 7-8 DAB Programme, der Rest blieb wegen möglicher Nachbarzellen unbelegt. Da ist selbst UKW wesentlich effektiver. Die damaligen Empfängerkosten dürften sich heute natürlich relativieren, wenn das DAB kommerziell eingeführt würde. Den Sprung hierzu hat es jedoch nie geschafft. UKW ist einfach zu gut und einfach um einen Nutzen in der Digitalisierung zu ziehen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juli 2009
  4. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: KEF lehnt Fortführung des DAB-Pilotprojektes wegen "Erfolglosigkeit" ab

    Das mag ja stimmen dass DAB in dieser Hinsicht nicht frequenzökonoischer ist als UKW FM.
    DAB hat in Punkto Frequenzökonomie einen entscheidenden Vorteil: Bei DAB sind Gleichwellennetze möglich, bei FM analog nicht.
    Gerade wenn es darum geht ein Land mit den gleichen Hörfunkprogrammen zu versorgen haben Gleichwellennetze einen Vorteil. Es wird nur ein Kanal benötigt und nicht viele UKW-Kanäle um die gleichen Programme zu verbreiten.

    Grundsatzentscheidung ist auch falsch. Die KEF kann von der Politik (Ministerpräsidentenkonferenz) überstimmt werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. Juli 2009
  5. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    AW: KEF lehnt Fortführung des DAB-Pilotprojektes wegen "Erfolglosigkeit" ab

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  6. tommy0910

    tommy0910 Silber Member

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    AW: KEF lehnt Fortführung des DAB-Pilotprojektes wegen "Erfolglosigkeit" ab

    Ja, aber bei DRM+ waeren auch Gleichwellennetze moeglich. Im Gegensatz zu DAB ist es aber nicht auf Ensembles angewiesen, sondern ermoeglicht wie bei UKW Einzelsenderstandorte. Man koennte sukzessive Umsteigen, indem neue Frequenzen im DRM+ Modus laufen. Man koennte auch das ganze UKW-Band aufraeumen und dadurch ein paar Frequenzen je Land freischaufeln, um dort schon mal in Gleichwellennetzen die jeweiligen Ketten (z.B. wichtigste oeffentlich-rechtliche Kette und wichtigste private) zu betreiben. Ich jedenfalls waere nur froh, wenn DAB(+) endlich beerdigt wuerde.
     
  7. johut

    johut Senior Member

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    AW: KEF lehnt Fortführung des DAB-Pilotprojektes wegen "Erfolglosigkeit" ab

    Gott sei Dank gibts bei der KEF mutigeMenschen. Die Entscheidung, das DAB-Projekt wegen Erfolglosigkeit einzustellen, kann man nur begrüssen. Es gibt wesentlich bessere Systeme wie HD-Radio, DRM und zukünftig DRM 120. DAB war bei seiner Einführung schon technisch überholt. Allein das Erschließen neuer Frequenzbereiche hierfür war schon Verschwendung. Die Nutzung der VHF-Kanäle hierfür kann nicht die Lösung sein und die schlechte Versorgung durch die äußerst beschränkte Reichweite des L-Bandes braucht man gar nicht erst zu erwähnen. Beim HD-Radio kann man neben dem UKW-Hauptträger noch gleichzeitig 3 digitale Programme auf der gleichen Frequenz übertragen. Verzichtet man auf den analogen Hauptträger so kann man 10 Programme auf einer Frequenz übertragen. Bei Nutzung der DRM 120 reicht eine Frequenzabstand von 0,1 Mhz um das nächste Packet auszustrahlen. Alles Sachen die das veraltete DAB oder DAB+ aufgrund von Bandbreitenverschwendung nie zu leisten im Stande gewesen wäre. Es kann also nur noch besser werden, deshalb soll man sich ruhig Zeit lassen und einen vernünftigen Standart einführen. Bis dahin tuts das gute alte Dampfradio (UKW) noch gut. Im mobilen Empfang reicht dies aufgrund der vielen Nebengeräusche allemal und im stationären Betrieb hat man ja heute schon die Möglichkeit via DVB-C oder DVB-S digitalen Hörfunk zu empfangen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 17. Juli 2009
  8. RADIO354

    RADIO354 Guest

    AW: KEF lehnt Fortführung des DAB-Pilotprojektes wegen "Erfolglosigkeit" ab

    Guten Morgen,

    1. Auf einen Terrestrischen TV Kanal passen 28 DAB Programme.
    Bzw 52 DAB+ Programme in guter Qualität.
    Aber der K 12 wurde " Gevierteilt " um überhaubt irgentwas machen
    zu können.
    2. Wo waren die " mutigen KEF Leute " 1995 als der Murks in D eingeführt
    wurde, das war doch abzusehen das es so nichts wird. jetzt will es wieder
    mal Keiner gewesen sein und alle wollen sich reinwaschen aber soviel
    persil gibt`s garnicht.
    3. Privatsender und D Radio auf einen Mux war der Nächste Murks aber das
    kommt ja nun nicht mehr. D Radio hat einen Grundversorgungsauftrag
    bis in die " Pampa " wogegen Private mit wenig Kosten viele Leute zu erreichen versuchen. Ich denke mal DRM+ auf UKW wäre für D das Richtige.
    MFG aus dem DAB+ Land.
    Det.
     

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