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Kabel-Internet und Unicable auf dem selben Koaxialkabel. Geht das?

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von gindler, 6. Juli 2016.

  1. gindler

    gindler Neuling

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    Hallo. Ich wohne in einem 6 parteienhaus. Ich setze mir bald eine Satschüssel ans Haus um mich von den Kabelgebühren loszureißen 4 andere Parteien würden sich da gerne mit anschließen. Aber wir haben auch 3 Kabelinternetnutzer. Und 2 wollen weiterhin beim Kabelanschluss bleiben. Nun dachte ich mir ich mache einen Unicable 2.0 Anschluss der 32 Tuner bedienen kann da ja so manch einer mehrere (ich z.b. 4 Tuner) haben will. Aber das herkömmliche kabelsignal sollte weiter funktionieren. Die kabelkabel (wie heißt das eigentlich richtig?) laufen jeweils einzeln vom verteiler ab. Kann ich jetzt die Signale für Internet, kabelfernsehen und unicable alle auf ein Koaxialkabel je Wohnung legen? Und wenn ja, was brauche ich dazu?
     
  2. raceroad

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    Erstens beherrschen aber noch nur wenige Empfangsgeräte das von Dir als "Unicable 2.0" bezeichnete EN 50607. Zweitens mögen die geringen Kosten für einen Einkabelbaustein mit gleich 32 Umsetzungen verführerisch sein, technisch besser wird es aber immer bleiben, jede Wohnung über einen eigenen Port zu versorgen. Macht man das nicht, sind zumindest Userband-programmierte Antennensteckdosen Pflicht.

    Du kannst das vielleicht, aber Eingriffe in Anlagen mit aufgeschaltetem Kabelinternet sind für Außenstehende tabu! Wenn man etwas "verbockt" und das Internet sogar außerhalb des Hauses deswegen gestört wird, kann das richtig teuer werden.

    Von der technischen Seite befinden wird uns in so etwas wie einem Schwebezustand. Vor ein, zwei Jahren hätte man gesagt, dass man Kabelinternet mit Sat zusammenschalten kann. In der Zwischenzeit haben sich Kabelnetzbetreiber mit dem Hinweis auf den erweiterten Frequenzbereich für Kabelinternet aber teils geweigert, das zu tun. Dabei bleibt wieder rein vom technischen Standpunkt Kabelinternet und Sat dann weiterhin kombinierbar, wenn wie geplant statt einer "normalen" Satanlage mit Ebenen-Steuerung und damit Vollbandbelegung ab 950 MHz ein teilnehmergesteuertes Einkabelsystem verwendet wird. Auf dieser Seite hat man darauf reagiert und hat Einkabelumsetzer nicht nur mit höherer Startfrequenz, sondern erweitertem Frequenzbereich für CATV in Vorbereitung (> siehe hier den Hinweis auf Varianten mit Zusatzkennung X). Aber noch kenne ich keine darauf abgestimmten Antennensteckdosen.
     
  3. Discone

    Discone Foren-Gott

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    Bei sternförmiger Kabel-TV u. Internetversorgung der Wohneinheiten an dieser Verteilung nichts ändern.
    Zusätzlich in jedes Kabelrohr auch noch mindestens eine zusätzliche Koaxialleitung einziehen,
    im Keller (Abgang der Sternverteilungen) dann den / die Multischalter montieren.
    In jeder Wohnung mindestens eine zusätzliche Unterputzdose installieren (in Kombination mit / neben der vorhandenen Kabel-TV Breitbanddose). Eine Erweiterung der UP-Kabelrohr Installation in diversen Wohnungen könnte die SAT-Verteilung in weitere Räume ermöglichen. In ein UP-Leerrohr DN20 (besser DN25) passen
    drei bis vier Midi-Koaxialleitungen (5 mm Aussendurchmesser) oder mindestens vier Mini-Koaxialleitungen
    (4,3 mm Aussendurchmesser). Als Redundanz für die wichtigen ÖR-Programme kann in die SAT-Verteilung
    in den / die Multischalter auch noch DVB-T2 und als Erweiterung vom Multimedia-Angebot UKW und DAB+ eingespeist werden.
    Bei der SAT-Antennenmontage an der Haussfassade (> hier, ohne Gefährdung durch direkten Blitzeinschlag)
    wird u.U. keine Antennenerdung gefordert. Dann sollte im Keller ein gemeinsamer / vernetzter Potentialausgleich mit der Kabel-TV Verteilung erfolgen. Die terrestrischen Antennen können evt. auch unter dem Dach montiert werden (bei Dämmung ohne Metallfolie), oder es erfolgt an der Hausfassade noch die Montage von einer aktiven und kompakten Kombiantenne.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. Juli 2016

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