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Kabel Internet über Multischalter

Dieses Thema im Forum "Internet über Sat, Kabel, Mobilfunk und Festnetz" wurde erstellt von thetommyknocker, 8. Februar 2014.

  1. thetommyknocker

    thetommyknocker Silber Member

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    Liebe Gemeinde,

    nach dem Lesen der unterschiedlichsten Threads habe ich den Überblick verloren. Ich bekomme demnächst einen Kabel Deutschland Internet Anschluss ins Haus. Der Übergabepunkt ist im Keller direkt neben dem Multischalter (Spaun SMS 5807 NF) für das Sat-Fernsehen. Dieser hat ja auch einen terrestrischen Eingang. Ist damit eine Nutzung des Kabel-Internets an einer der Sat-Dosen im Haus (haben jeweils auch einenterrestrische Buchse) möglich oder scheitert das an der Rückkanaldämpfung?

    Habt Ihr Erfahrungen, ob die KD-Techniker, die für den Internetanschluss ins Haus kommen, ansonsten durch ein neues Kabel bis zur geeigneten Satbuchse durch das Kabelrohr ziehen würden und ggf. die Buchse austauschen würden?

    Danke Euch
    TT
     
  2. Brummschleife

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    AW: Kabel Internet über Multischalter

    Die Idee mit dem Multischalter kannst Du schon mal begraben, das ist schon aus Gründen der Störsicherheit nicht machbar. Ob die Techniker vorhandene Rohre benutzen, hängt von der jeweligen Situation ab, im Ernstfall musst Du mit Aufputz-Installation rechnen... :eek:
     
  3. thetommyknocker

    thetommyknocker Silber Member

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    AW: Kabel Internet über Multischalter

    Danke für die schnelle Antwort, auch wenn das meine Befürchtungen bestätigt.

    Gibt es eigentlich Dosen, die 3 Kabel aufnehmen können (2x Sat, 1x Kabel)? Die mir bekannten Dosen haben immer nur Platz für 2 Kabel, auch wenn terrestrische Buchsen für TV und/oder Radio dran sind.
     
  4. raceroad

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    AW: Kabel Internet über Multischalter

    Dazu sollte man aber anmerken, dass es sehr wohl Multischalter gibt, bei denen die Rückwegverteilung berücksichtigt wurde und die vom Hersteller als rückkanalfähig ausgewiesen werden. Nur gehört konkret der SMS 5807 NF nicht dazu.


    Um nur an einem Hausanschluss außer Sat noch Kabelinternet nutzen zu können, wäre es aber selbst dann, wenn ein vorhandener Multischalter rückkanalfähig wäre, nicht sonderlich sinnvoll, diesen Weg einzuschlagen. Neben erhöhtem Aufwand (= Einsatz von Sat-Multimedia-Kombiantennendosen an allen Anschlüssen oder Einsatz von Rückwegsperrfiltern, BK-Verstärkung mit höherer Leistung nötig) spräche dagegen, dass man an keinem Hausanschluss mehr Terrestrik (UKW, DVB-T, DAB) nutzen könnte.

    Sieht man die Notwendigkeit, für Kabelinternet auf ein bereits für Sat-TV genutztes Kabel zurückgreifen zu müssen, liegt der einfachere Weg darin, Kabelinternet und einen Teilnehmerausgang eines Multischalters mit einer Sat/Terrestrikweiche (wie SEW 123) zusammenzuschalten und das kombinierte Signal auf eine Sat-MM-Dose (wie MSS 5 F) zu führen.

    Voraussetzung dafür wäre, dass sich ein verlegtes Kabel überhaupt für Kabelinternet eignet. Außerdem muss die Satanlage korrekt in den Potenzialausgleich einbezogen sein, und eine erdungspflichtig montierte Antenne muss ordnungsgemäß geerdet sein. Wäre die Antenne direkt geerdet und erfolgte wie in diesem Fall vorgeschrieben der Potenzialausgleich für die Satanlage über den geerdeten Antennenmast, wäre zwischen BK-Verstärker und Einspeiseweiche ein galvanisches Trennglied nötig.

    Nein, eine Dose für drei zuführende Kabel gibt es nicht. Hauptzweck von Antennensteckdosen ist es doch gerade, zuvor kombinierte Signale wieder zu trennen.

    Wie kommst Du auf die Frage? Sind zum Anschluss, an dem Kabelinternet genutzt werden soll, zwei Kabel verlegt? Alternative zu einem prinzipiell möglichen, aber nicht unproblematischen Zusammenschalten von Sat und Kabelinternet könnte in diesem Fall sein, Sat für diesen Anschluss auf Unicable umzustellen und so ein Kabel frei zu bekommen.
     
  5. thetommyknocker

    thetommyknocker Silber Member

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    AW: Kabel Internet über Multischalter

    Vielen Dank für die ausführliche Antwort. In der Tat liegt da, wo der Router idealerweise stehen würde, eine Dose mit 2 Sat-Kabeln für den Twin Receiver.

    Der Verlust von anderen terrestrischen Signalen (UKW usw.) würde mich nicht stören.

    Es sieht also so aus, als würde die einfachste Lösung sein, den Router im Keller stehen zu lassen und mir den ganzen Koaxkabelaufwand zu sparen und stattdessen alles über Cat5/6 hinter dem Router zu lösen (wofür das Switchboard zum Glück auch im Keller ist).

    Vielen Dank an Euch. :)
     
  6. Wolfgang R

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    AW: Kabel Internet über Multischalter

    Das ist immer die beste Lösung, so hat man das ganze Zeug auch nicht im Wohnzimmer, wo es doch nur stört.

    Zudem kann man vorhandene Kabel (Telefonleitungen) so optimal weiternutzen. Hierzu muss man lediglich das Kabel zwischen 1. TAE und Telekom-Kasten (APL) vom Telekom-Kasten entfernen kann die beiden Adern, welche auch an der TAE-Dose aufgelegt sind auf die mittleren beiden Klemmen einer RJ45 / RJ11-Dose auflegen..

    Nun kann man mit einem normalen Telefonkabel die bisherige Telefondose mit dem Router verbinden und braucht keine neue Kabel.

    Wolfgang
     
  7. besserwisser

    besserwisser Platin Member

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    Sagemcom RCI 88
    AW: Kabel Internet über Multischalter

    Router von KD im Keller/Hausanschlußraum ist nur in Einfamilienhäusern zulässig.

    :winken:
     
  8. voller75

    voller75 Gold Member

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  9. raceroad

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    AW: Kabel Internet über Multischalter

    Nö, jedenfalls nicht in der ursprünglich angedachten Weise:
    Bis auf die Tatsache, dass es jeweils um Modem, Multischalter und Netzwerk geht, sind das ursprüngliche Vorhaben von TE thetommyknocker und die Möglichkeiten des EXI 3508 zwei sehr verschiedene Paar Schuhe:

    Die Überlegung von thetommyknocker war, das Signal von Kabel Deutschland samt Internet durch einen Multischalter zu prügeln. Das Modem, um das es bei ihm ging, sollte nicht dort installiert werden, wo sich der Multischalter befindet. Der Multischaler hätte "nur" in der Lage sein müssen, das Signal vom KDG-Hausanschlussverstärker zum Kabelmodem bzw. umgekehrt zu transportieren, ohne dabei Ingress in den Rückkanal einzuschleppen.

    Der EXI 3508 ist dazu völlig ungeeignet. Das K-LAN des EXI 3508 nutzt für Hin- und Rückweg den Frequenzbereich bis 68 MHz *). Damit dieser Frequenzbereich nicht durch eine terrestrische Empfangsanlage gestört wird (und umgekehrt), sind Terrestrik-Eingang des EXI 3508 und Teilnehmeranschlüsse nur über einen Hochpass miteinander verbunden. Frequenzen < 68 MHz werden in dieser Verbindung gelockt, und das Modem des EXI hängt Koax-seitig nur an den Teilnehmeranschlüssen. Damit ist nicht nur das eigene Modem des EXI nicht für das KDG-Signal zu gebrauchen, selbst wenn man das EXI-Modem deaktivieren könnte, würde das KDG-Modem nicht an einem der Teilnehmeranschlüsse des EXI-Schalters funktionieren, weil der KDG-Rückkanal nicht übertragen wird.


    thetommyknocker scheint das Vorhaben dadurch lösen zu können, dass das Modem von KDG im Keller bleibt und von dort ein LAN über Netzwerkkabel aufgebaut wird. Das ist sicher die beste Lösung. Wäre das nicht möglich gewesen, hätte man wieder das Modem von KDG im Keller lassen, aber das häusliche Netzwerk per K-LAN und z.B. dem EXI 3508 über eine bestehende Antennenkabel-Infrastruktur aufbauen können (= Netzwerkanschlüsse von KDG-Modem und EXI-Schalter miteinander verbinden). Ein EXI 3508 hätte in diesem Sinne eine Lösung sein können, aber nicht in der zunächst angedachten Variante.


    *: Nebenbei bemerkt bringt dieses K-LAN auch Antennensteckdosen mit bisher nicht bekannter Aufteilung mit sich: An der F-Buchse der zum Einsatz mit EXI 3508 vorgesehen EXI 30 liegen der Frequenzbereich 0 .. 68 MHz für das K-LAN (Hin- und Rückweg) sowie die Sat-ZF 950 .. 2150 MHz an. Der Sat-Empfänger wird nur mittelbar über das Modem mit der F-Buchse der Antennensteckdose verbunden.
     

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