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Kabel-Erpressung von WEGs

Dieses Thema im Forum "Vodafone, Unitymedia, Kabelkiosk, Tele Columbus" wurde erstellt von SATspezi, 12. März 2014.

  1. SATspezi

    SATspezi Neuling

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    Gemeinschafts-Satelliten-Anlage im Mietmodell mit internationaler Vollversorgung, FTTH, FTTB, Hyvrid-Empfangsanlagen
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    Hallo Forum,

    folgender Fall: Eine Kabel-versorgte WEG stellt von Kabel-TV auf eine Gemeinschafts-Satelliten-Anlage um. Einige Mieter habe Triple-Play Verträge und kündigen lediglich den Kabel-Vertrag (separate Vertragsnummer) und behalten ausdrücklich Two-Play. Technisch kein Problem, da eigene Netze verbaut sind, die dies zulassen. Trotz technischer Machbarkeit (es läuft ja bereits) kündigt der Kabler alle Internet- und Telefonie-Verträge. Ist so etwas überhaupt rechtlich erlaubt? Gibt es hier Leute die ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder entsprechende Drohungen von Vertrieblern der üblichen Verdächtigen erhalten haben.
     
  2. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    125 cm Gilbertini Stab HH120
    AW: Kabel-Erpressung von WEGs

    Wir haben in Deutschland Vertragsfreiheit. So wie der Kunde kündigen kann, kann dieses auch der Anbieter.
    Anders als bei Wasser und Strom, gibts keine Versorgungspflicht.
     
  3. besserwisser

    besserwisser Platin Member

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    AW: Kabel-Erpressung von WEGs

    Haben Triple-Play-Verträge nicht generell nur eine Vertragsnummer?

    :confused:
     
  4. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Kabel-Erpressung von WEGs

    @SATspezi

    ... damit ein Kabelanbieter ihre Produkte in Mehrfamilienhäusern anbieten möchte, setzt das einen Gestattungsvertrag mit dem Eigentümer bzw. der WEG voraus.
    Nun hat die WEG den Vertrag gekündigt und so darf der Kabelanbieter in eurem Wohnobjekt seine Produkte nicht mehr anbieten.
    Um weiterhin die kabelbasierten Dienste nutzen zu können, muß die WEG mit dem Kabelanbieter einen entsprechenden Gestattungsvertrag abschliessen, damit der Kabelanbieter jedem einzelnen seine Diesnte anbieten darf.
    Da in dem Fall jedem Wohnungseigentümer freistehen würde, ob er Kabel-TV nutzt oder nicht, muß für Kabel-TV ein Einzelnutzervertrag abgeschlossen werden und damit könnte der Kabelanschluss deutlich teurer werden. Das würde bei Triple-Play zum Tragen kommen, da hier der Kabel-TV-Anschluss Voraussetzung ist. Ansonsten könnte man auch auf Double Play umsteigen ...

    @besserwisser

    ... da der Kabelanbieter in dem Wohnobjekt mangels vertraglicher Grundlage seine Dienste nicht mehr anbieten darf, bleibt ihm nichts anderes übrig, alle Verträge mit den Bewohner des betroffen Wohnobjektes zu kündigen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. März 2014
  5. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Kabel-Erpressung von WEGs

    btw, aus den Besonderen Geschäftsbedingungen Internet und Telefonie von Unitymedia
    Und wenn die verfügbare Internetgeschwindigkeit nach der Umstellung niedriger als in Verbindung mit dem Unitymedia-Vertrag ist, kann evtl. auch das weiterhelfen -> Vertrag darf nicht einseitig geändert werden | WAZ.de
     
  6. worlds

    worlds Junior Member

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    AW: Kabel-Erpressung von WEGs

    SATspezi@
    dumm gelaufen Vertrag ist Vertrag die Laufzeit ist einzuhalten sei denn es steht in der AGB wenn der Kabel Anschluss nicht mehr vorhanden ist ... dann können die das weil die Grundlage fehlt ..
    ich würde damit mal zum Verbwucherschutz gehen ,

    übrigens müssen alle Bewohner Vollstimmig Zustimmen wenn die WEG umstellt ,
    Vollstimmig heißt Alle Bewohner Mieter und Eigentümer müssen Einstimmig Zustimmen
    sonst darf das die WEG nicht , kannst dann Schadensersatz von der WEG verlangen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. März 2014
  7. RokkoTuntakeles

    RokkoTuntakeles Junior Member

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    AW: Kabel-Erpressung von WEGs

    Das ist der Grund meiner Phobie gegen lange Vertragslaufzeiten. Persönlich schließe ich keinen Vertrag mehr länger als 3 Monate an. Nun gut, ist wohl auch eine andere Situation... Einfach nur ärgerlich sowas...
     
  8. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Kabel-Erpressung von WEGs

    ... richtig, die Situation ist hier eine ganz andere, bei der lange Vertragslaufzeiten überhaupt keine Rolle spielen.
    Hier im Fall geht es darum, dass die Wohneigentümergemeinschaft beschlossen hat, die TV-Versorgung auf Sat umzustellen. Dabei wurden offensichtlich die Verträge mit dem Kabelnetzbetreiber gekündigt. Damit wir dem Kabelnetzbetreiber der Zugang zum Wohnobjekt verwehrt und es bleibt ihm nichts anderes übrig, auch mit einzelnen Bewohner abgschlossene Verträge außerordentlich kündigen.

    Damit Internet und Telefonie von Unitymedia genutzt werden kann, muß ein sog. Gestattungsvertrag abgeschlossen werden. Sofern die Kabelanlage unverändert exisitert und nicht rückgebaut wurde, sollte das eignetlich kein großes Problem darstellen ...
     
  9. worlds

    worlds Junior Member

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    AW: Kabel-Erpressung von WEGs

    mache ich auch nicht diese 24 Knebel Verträge können die sich an die Backe ,bei uns ist Kabel in den Nebenkosten wenn die Hausverwaltung morgen den Verträge kündigt mit KD habe ich den Ärger erst ein mal KD sagt dann ganz frech Sie können Kabel weiter nutzten die müssen einen Neuen Kabel Vertrag dann machen , dann haste alles doppelt 2 x TV 1 x über Sat und Kabel zum 3 Fachen höheren Preis als hoher über die Neben Kosten ,
    also was ich muss ist 1 x am Tag sch... sonst muss man ganix:D
    die Vertragsrundlage besteht ja nicht mehr wenn die HW Kabel kündigt
    es steht irgendwo das man selber verpflichtet ist zum Eigenem Nachteil einen wesentlich teuren Extra Kabel Vertrag 18 € zu machen,
    ich würde also diese ganzen Abos Fristlos Kündigen einfach nicht mehr bezahlen
    und es auf eine Gerichtserhaltung an kommen lassen ,
    die Vertragsrundlage war ja Kabel Anschluss über die Nebenkosten .
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. März 2014
  10. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Kabel-Erpressung von WEGs

    @worlds

    ... im Falle des Threadopeners wurden die Vertärge außerordentlich gekündigt. Sollte die WEG einem neuen Gestattungsvertrag zustimmen, könnte der Thread-Opener auch nur 2play buchen, was nicht den Abschluss eines Kabel-TV-Vertrages erforderlich macht.

    Der TE-Opener könnte dann Internet und Telefonie via Kabel und TV via Sat nutzen und würde dabei nicht doppelt und dreifach zahlen.

    2play plus mit 100Mbit/s kostet aktuell die ersten 12 Monate 25 Euro, danach 35 Euro. Welche vergleichbaren Alternativen gibt es via (V)DSL ?

    Wenn die Kabelverteilung weiterhin unverändert existieren sollte, bräuchte die WEG Unitymedia nur erlauben ihre Produkte im Wohnobjekt vermarkten und ggf. Änderungen an der Kabelverteilung erlauben. Kosten fallen für die WEG dabei keine an ...
     

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