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Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 21. Oktober 2009.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Heidelberg - Kabel BW versorgt in Baden-Württemberg bereits mehr als fünf Millionen Menschen mit einem Internetanschluss von bis zu 100 Megabit pro Sekunde.

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  2. HD-Fan

    HD-Fan Gold Member

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    AW: Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

    Wenn man so hört, brauchen die DSL Anbieter 30 bis 40 Milliarden, um 75 % der Bevolkerung mit VDSL bis 2014 zu versorgen. Theoretisch können sie es bald sein lassen. Die Telekom hat angeblich 10,6 Millionen Haushalte an das VDSL-Netz angeschlossen. Den Rest kann man mit Kabel-Internet füllen (Geschwindigkeiten von bald teilweise über 100 Mbit/s)
     
  3. chrissaso780

    chrissaso780 Wasserfall

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    AW: Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

    Die DSL Anbieter kann man schon bemitleiden.
    Die Anbieter stecken einfach in einer Zwickmühle fest.

    Müssen mächtig viel Geld in den VDSL ausbau stecken und dann haben die eine Technologie was kaum Potential mehr bietet.

    Dieser ausbau dauert Jahre.

    Die Kabelanbieter wechseln einfach mal ein paar Modems aus und schon können die den Kunden 100 bzw. 300 MBit anbieten.

    Wer hätte das damals schon gedacht das einmal die Kabeltechnologie gegenüber der Telefontechnologie ein Technischen vorsprung haben wird.

    Auch zu den Zeiten wo die Telekom das Netz verkauft haben war dies nicht absehbar.
     
  4. chab12345

    chab12345 Gold Member

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    AW: Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

    Ich gehe sogar so weit, dass ein richtig ausgebautes Kabelnetz dem SAT-Empfang weit überlegen sein kann.
     
  5. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

    ... Kabelnetzbetreiber wie Kabel BW und Unitymedia setzen wie auch die Telekom auf FTTN. Die Unterschiede kommen erst ab dem Fiber-Node bzw. DSLAM zum Tragen. Die Telekom setzt auf der "letzten Meilen" auf, nicht selten ungeschirmte, Telefondrähte. Schon allein aufgrund der Kabeldämpfung gibt es nur dann mehr als 25Mbit/s, wenn man max. knapp 600m vom nächsten DSLM entfernt wohnt.
    Die Kabelnetzbetreiber setzen auf den "letzten Meilen" auf bestens geschirmtes, dämpfungsarmes, koaxiales Kupferkabel. Auch wenn man 20Km vom nächsten FiberNode entfernt wohnt, kommt man in den Genuß von der max. angebotenen Bandbreite.

    Bei der Telekom ist die Anzahl der Fiber-Nodes also abhängig von der Entfernung zum Endkunden. Bei den Kabelnetzbetreiber ist die Anzahl der Fiber-Nodes abhängig von der Anzahl der Nutzer.
    Ich behaupte mal, dass für die Anbieter der Aufwand in den großen Ballungsräumen sich bei den unterschiedlichen Techniken kaum unterscheidet. In ländlichen Regionen sieht das ganz anders aus. Die Telekom müsste pro Kilometer einen Fiber-Node installieren, um mehr als 25 Mbit/s anbieten zu können. Die Telekom kann damit pro Fiber-Node massiv weniger Haushalte versorgen, als die Kabelnetzbetreiber pro Fiber-Node versorgen können.
    Das treibt bei VDSL die Kosten für dnen Ausbau massiv in die Höhe. Die Kommunen können die Versorgung mit Breitbandinternet mit Mitteln aus dem Konjunkturpaket II subventionieren. In der Praxis gehen die Mittel fast ausschliesslich an die Telekom.
    Die Kabelnetzbetreiber erhalten nur extremst selten aus diesem Subventionstopf.
    Die Meldung um die es hier geht, kann man durchaus als an die Kommunen gerichtete Werbung betrachten.
    Den Kommunen soll deutlich gemacht werden, dass Breitbandinternet über Kabel weniger subventioniert werden muß als (V)DSL. Die Kommunen können mit den eingesparten Mitteln die Ansiedlung von Gewerbe in ihrer Kommune subventionieren.
    Ohne Breitbandinternet ist es für die Kommunen in der heutigen Zeit extrem schwer möglich dem Gewerbe Standorte in ihrer Kommune zu vermitteln.
    Weniger Gewerbe bedeutet für die Kommunen weniger Gewerbesteuereinnahmen.

    Interessant ist aber, dass Kabel BW noch nicht gegen die Subventionspraxis der Kommunen geklagt hat.
    In Sachen DVB-T hatte Kabel BW seinerzeit erfolgreich gegen die Subventionierung der privaten Programme über DVB-T geklagt. Damit hatten die kommerziellen Programmanbieter kein Interesse mehr, ihre Programme außerhalb der Ballungzentren über DVB-T zu verbreiten und Kabel BW hat sich damit die potenzielle Konkurrenz durch DVB-T vom Hals geschafft.

    Zurück zu Breitbandinternet. Die Umstellung auf DOCSIS 3.0 ist nicht nur mit dem Austauschen der Modeme getan. Hier muß auch die Infrastruktur angepasst werden. Zum Einen müssen die Headend entsprechend umgerüstet werden, zum Anderen muß natürlich die zusätzlich benötigt Bandbreite verfügbar sein. Letzteres wird mittels Node-Splitting erreicht.
    Der Gesamtaufwand hält sich in Grenzen. Damit lässt sich die Umrüstung des kompletten Netzes innerhalb einiger Monate erledigen.

    Unitymedia hat die Hubs Kerpen (versorgt u.a. Aachen, Düren und die Eifel) und Hürth (versorgt u.a. Köln und Bonn) bereits auf DOCSIS 3.0 umgerüstet. Hier in Bonn wurde das Node-Splitting Mitte letzten Monats abgeschlossen, womit auch Bonn und Umgebung "DOCSIS 3.0-tauglich" ist.
    Die internen Tests sind wohl positiv verlaufen. Ab November wird die 120Mbit/s-Flat in Köln und Aachen pilotiert.

    Der Vorteil der Kabelnetze gegenüber Sat ist die Rückkanalfähigkeit und das einfache erweitern der Kapazitäten (z.B. Umsrüstung von Streckenverstärker zu Fiber-Nodes).
    Aufgrund der Infrastruktur kann auch ohne weiteres auch auf IPTV gesetzt werden.
    Über Sat gibt es zwar auch die Möglichkeit einen Rückkanal einzurichten, allerdings kann der Satbetreiber nicht einfach mal eben die Kapazitäten erweitern. Ähnlich sieht es mit Internet über DVB-T aus. Internet via DVB-T ist meiner Ansicht unsinnig, da hier die verfügbaren Kapazitäten extrem eingeschränkt sind. Für terrestrische Internetzugänge sind UMTS und Wimax meiner Ansicht besser geeignet.
    Die in einigen Regionen angebotene WLAN-Lösungen sehe ich persönlich als Spielerei. Aber immerhin ist diese "Spielerei" eine verhältnismässig schnelle Alternative für den Interzugang via 56K-Modem ...
     
  6. kharuba

    kharuba Silber Member

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    AW: Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

    Ein richtig ausgebautes Kabelnetz wird das Signal ebenso im Endeffekt vom Satelliten abgreifen müssen, wenn es die beste Qualität liefern sollte. Dass dies genauso störanfällig ist bei schlechten Witterugnsbedingungen weiß jeder Kabel BW Nutzer, wenn es draußen mal richtig gewittert. Schwachpunkt ist und bleibt die SAT-Zuführung, das wurde auch damals bei der Fußball EM in 2008 deutlich, als wegen eines starken Gewitters über Wien das Signal nicht weitergesendet werden konnte. Richtig ist aber, dass, wenn es irgendwann mal gelingen sollte, in Zukunft alles via Glasfaserkabel direkt von den Sendeanstalten zu den Kabelkopfstationen zu bringen das ein richtig störungsunanfälliges System wäre. Dann müssten aber auch alle Senderstandorte außerhalb Europas komplett verkabelt sein um dies zu erreichen. Wieviel das kosten würde kann sich jeder denken, weshalb ich davon ausgehe, dass man weiterhin den billigen Abgriff via Sat bevorzugen wird.
     
  7. mischobo

    mischobo Lexikon

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    AW: Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

    Kabelkopfstationen ? Sowas gibt es bei Kabel BW doch so gut wie gar nicht mehr. Das Herzstück ist ein zentrales PlayOutCenter. Dort werden alle Programme zugeführt und kabelgebunden weiterverbreitet. Kabelkopfstationen gibt es bei Kabel BW nur noch in knapp 1% des Kabel BW-Kabelnetzes (in diesen Kabelnetzen ist kein Kabel-BW-Internet verfügbar).

    Die Programme werden nicht nur über Sat zugeführt. Beispielsweise die ARD-Programme werden über Ancotel via IP-Multicast zugeführt. Hier gibt es keine wetterbedingten Ausfälle mehr. Auch ausländische TVProgramme könnten ohne weiteres über Ancotel via IP-Multicast zugeführt werden
    Wenn Kabel BW eine redundante Empfangsstationen errichtet, werden auch wetterbedingte Empfangstörungen der über Sat zugführten Programme nahezu komplett ausgeschlossen.

    Wenn du einen Sender ins Kabelnetz von Kabel BW einspeisen möchtest, benötigst du neben den gemieteten Kapazitäten bei Kabel noch einen PC und einen ausreichend schnellen Internetzugang -> Playout-Center Baden-Württemberg
     
  8. MartinP

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    Unitymedia 2Play 100
    AW: Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

    Diese Aussage ist nur richtig, wenn man auch Bagger usw. verbietet.... :winken::winken:
     
  9. Kimi

    Kimi Silber Member

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    AW: Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

    DSL und auch VDSL sind Technologien, da am Ende ihrer Entwicklung angekommen sind. Deshalb wird in vielen Ländern VDSL schon gar nicht mehr ausgebaut, sondern gleich auf Glasfaser gesetzt. Diese Technologie wird dann den längeren Atem haben als Kabel.

    Aber: beide oder alle 3 Technologien (DSL, Kabel, Glas) haben einen Nachteil: sie werden primär in den gleichen Gebieten ausgebaut und angeboten, wodurch die ländlichen Gebiete wieder auf der Strecke bleiben - zumindest in Deutschland.
     
  10. UM-Maulwurf

    UM-Maulwurf Junior Member

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    AW: Kabel BW versorgt Großteil Baden-Württembergs mit schnellem Internet

    KabelBW ist ein vorbildlich geführtes Spitzenunternehmen.

    Ich traue diesem Unternehmen zu, die ganzen Versager-KNBs, allen voran Unitymedia zu übernehmen und mit Massenentlassungen ohne Abfindungen die entsprechenden Arbeitskräfte rauszuwerfen!
     

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