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Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von TV_WW, 1. Dezember 2008.

  1. TV_WW

    TV_WW Foren-Gott

    Registriert seit:
    10. Juli 2004
    Beiträge:
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    Da meine Frage im Newsthread untergegangen scheint stelle ich diese hier nochmal.

    Bisher war die Rede davon dass Handys mit DVB-T oder DVB-H Empfänger nur die UHF Kanäle 21 bis 55 nutzen können wegen möglicher Störungen durch GSM. Hat sich da mittlerweile was geändert und die neusten Geräte unterstützen auch die Kanäle 56 bis 69?

    Können Nutzer von DVB-T-Handys hier was dazu schreiben?
     
  2. Marc!?

    Marc!? Lexikon

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    Beiträge:
    29.725
    AW: Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

    Die GSM Umsetztungen werden sich nicht so einfach verändern lassen. Aber kann es hier nicht testen da ich kein für Handy brauchbares Signal über K55 empfange.
     
  3. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

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    Mittelfranken
    AW: Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

    Das Problem besteht nur bei GSM-900 Geräten. Die Störungen kommen vom Uplink-Sender im Bereich 880-915 MHz (2 W).
     
  4. TV_WW

    TV_WW Foren-Gott

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    14.406
    AW: Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

    Die Frequenzen 880 bis 890 MHz werden ab nächstem Jahr (in D) für E-GSM verwendet, 890 bis 915 MHz werden bereits heute für GSM verwendet.
    Daraus müsste ich folgern dass man auf GSM verzichten muss solange das Handy DVB-T empfängt,
    das Handy muss ja ab und zu Kontakt mit der Basisstation aufnehmen, zumindest beim Wechsel der Funkzelle.
     
  5. Kroes

    Kroes Board Ikone

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    AW: Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

    880 bis 890 MHz wird schon längst für E-GSM genutzt...ich hab hier von E-Plus und O2 massig BCCs in diesem Frequenzbereich (Kanäle 975 bis 999 für EPlus und 1000 bis 1023 sowie 0 für O2). 890 bis 915 MHz sind schon seit den 90ern für T-Mobile und Vodafone aktiv. Der Downlink liegt wie üblich 45 MHz drüber.
    Die Störungen müssten dann ja wohl an irgendeiner internen ZF liegen, denn von 754 MHz (Mittenfrequenz Kanal 56) bis 880 MHz ist ja eigentlich noch ne Menge Platz. Was ist also genau das Problem bei DVB-T gegen GSM900?
     
  6. TV_WW

    TV_WW Foren-Gott

    Registriert seit:
    10. Juli 2004
    Beiträge:
    14.406
    AW: Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

    Dann müssten CT1+ Schnurlostelefone im Prinzip bereits jetzt verboten sein denn diese nutzen den Frequenzbereich von 885 bis 887 MHz

    Definitves ist mir leider nicht bekannt. Allerdings gab es die Aussage dass sich bei DVB-H (und damit auch bei DVB-T) aufgrund der GSM-Sendeelektronik nur die UHF Kanäle bis K55 verwenden lassen. Die GSM-Elektronik muss den Empfang von DVB-T demnach oberhalb K55 stören.
     
  7. Kroes

    Kroes Board Ikone

    Registriert seit:
    31. März 2001
    Beiträge:
    4.935
    AW: Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

    Die CT1+-Telefone sind im Prinzip auch verboten, siehe http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/286.pdf . Zwar endet die Allgemeinzuteilung erst am Jahresende, aber gleichzeitig müssen eben jetzt schon "Störungen durch andere Frequenznutzungen...hingenommen" werden "und andere Frequenznutzungen dürfen nicht gestört werden." Wer also jetzt noch trotz vorhandener CT1+-Allgemeinzuteilung ein solches Telefon betreibt, der kann theoretisch trotzdem Besuch von der Bundesnetzagentur erhalten, wenn er damit die E-GSM-Zellen von E-Plus (nur Kanal 999) sowie von O2 (Kanäle 1000 bis 1009) stört. Und zumindest bei O2 habe ich schon Kanäle in diesem Bereich im Netzmonitor gefunden...die nehmen also keine Rücksicht auf mögliche CT+1-Nutzer.
     
  8. sascha_berlin

    sascha_berlin Junior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    130
    AW: Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

    Es geht darum, dass DVB-H und GSM900 gleichzeitig nutzbar sein sollten. Aufgrund der räumlichen Nähe zwischen GSM-Sender und DVB-H-Empfänger müssen recht steilflankige Filter verbaut werden, um eine Einkopplung zu verringern und den DVB-H-Empfang nicht unnötig zu verschlechtern.

    Bei DVB-H-Betrieb ist eine (wenn auch kurzzeitige) Kommunikation erforderlich (Abrechnung etc.). Dies sollte dann den Empfang auch nicht beeinträchtigen.
    Wird GSM900 dagegen nicht verwendet, so ist die Beschränkung auf <K55 hinfällig. In wiefern heutige DVB-H-Empfänger den kompletten Bereich IV/V oder zusätzlich sogar noch Band III empfangen können entzieht sich meiner Kenntnis.

    Bei DVB-T-Betrieb ist eine GSM-Kommunikation nicht erforderlich. Muß das Telefon aus anderen Gründen senden, dann kann es zu Empfangsstörungen kommen.
     
  9. TV_WW

    TV_WW Foren-Gott

    Registriert seit:
    10. Juli 2004
    Beiträge:
    14.406
    AW: Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

    Naja, egal. Ich würde wahrscheinlich sowieso getrennte Geräte bevorzugen, auch wegen des Akkuthemas.
    Wenn ich das Gerät zum TV-Schauen nutze ist möglicherweise gerade in ungünstigen Momenten der Akku beim Telefonieren erschöpft.
    Dann doch lieber zwei getrennte Geräte...

    Ok, Reserveakku wäre noch denkbar. Den müsste man allerdings auch in geladenem Zustand dabei haben und ein Akkuwechsel sollte ohne größere Fummelei möglich sein.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Dezember 2008
  10. Manfred Z

    Manfred Z Board Ikone

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    Ort:
    Mittelfranken
    AW: Können DVB-T-Handys alle UHF-Kanäle empfangen?

    Die Erläuterungen zur Interoperabilität von DVB-H und GSM findet man in Anhang B der "Implementation Guidelines for DVB-H Services - TR 102 377". In Version 1.2.1 ist noch Kanal 49 als oberer Kanal angegeben. Nach Version 1.3.1 ist Kanal 55 möglich.

    Die Spezifikationen findet man hier: http://www.dvb-h.org/technology.htm
     

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