1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

Jahresabschluss 2003: Premiere erreicht seine Ziele... und ...neue Führungsstruktur

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von Thorsten Schneider, 3. Februar 2004.

  1. Thorsten Schneider

    Thorsten Schneider Silber Member

    Registriert seit:
    24. November 2002
    Beiträge:
    919
    Ort:
    Siegen
    Anzeige
    MEDIENMITTEILUNG
    Jahresabschluss 2003: Premiere erreicht seine Ziele
    und steht kurz vor den schwarzen Zahlen

    * Umsatz wächst um 16,6 Prozent auf 963,0 Mio EUR
    * Operativer Verlust (EBITDA) von 339,2 Mio EUR auf 10,5 Mio EUR
    reduziert
    * Rekordzuwachs von 311.000 Abonnenten auf 2,908 Millionen
    * Anhaltender Aufwärtstrend: positives EBITDA im 2. Halbjahr 2003
    * Verlust im 4. Quartal mit 11,3 Mio EUR geringer als geplant
    * Kofler: "Premiere wird im Gesamtjahr 2004 erstmals ein positives
    EBITDA erzielen"

    München, 3. Februar 2004. Premiere hat die gesteckten Ziele für das
    Geschäftsjahr 2003 klar erreicht. Das Münchner Abo-TV-Unternehmen steht nun
    kurz davor, im operativen Geschäft nachhaltig schwarze Zahlen zu schreiben.
    Im Gesamtjahr 2003 erzielte Premiere einen Umsatz in Höhe von 963,0 Mio EUR.
    Dies entspricht einer Steigerung um 16,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr
    (2002: 825,7 Mio EUR). Die operativen Kosten wurden von 1.164,9 Mio EUR um
    16,4 Prozent auf 973,5 Mio EUR gesenkt. Das operative Ergebnis (EBITDA)
    wurde um 328,7 Mio EUR verbessert -- von minus 339,2 Mio EUR auf minus 10,5
    Mio EUR. Damit hat Premiere die ursprünglichen Planungen deutlich
    übertroffen. Noch vor einem Jahr hatte das Unternehmen in seinem Ausblick
    für 2003 mit einem operativen Verlust von 80 Mio EUR gerechnet. Mit einem
    Rekordzuwachs von 311.000 Abonnenten lag Premiere leicht über der
    anvisierten Marke von 2,9 Millionen (Abonnenten zum 31.12.2003: 2,908
    Millionen). Das 2. Halbjahr 2003 schloss Premiere mit einem positiven EBITDA
    von 4,8 Mio EUR ab. Im 1. Halbjahr musste Premiere noch einen operativen
    Verlust von 15,3 Mio EUR hinnehmen. Dr. Georg Kofler, Vorsitzender der
    Geschäftsführung: "Der positive Abschluss des 2. Halbjahres unterstreicht
    den anhaltenden Aufwärtstrend des Unternehmens. 2004 werden wir im
    operativen Geschäft erstmals ein positives Ergebnis (EBITDA) für das
    Gesamtjahr erwirtschaften."

    4. Quartal 2003: operativer Verlust geringer als geplant / Nettozuwachs von
    146.000 Abonnenten
    Das Ergebnis des 4. Quartals ist für Premiere besser ausgefallen als
    geplant. Bei einem Umsatz von 256,7 Mio EUR (2002: 247,0 Mio EUR) hat das
    Abo-TV-Unternehmen einen operativen Verlust von nur noch 11,3 Mio EUR
    erzielt (2002: - 59,2 Mio EUR). Zuletzt erwartete Premiere für das 4.
    Quartal einen operativen Verlust von bis zu 30 Mio EUR. Die operativen
    Kosten wurden auf 268,0 Mio EUR gesenkt (2002: 306,2 Mio EUR). Im 4. Quartal
    fallen traditionell höhere Aufwendungen für Vermarktungsprovisionen und
    Werbung an. Dem stehen überdurchschnittlich viele Neuabonnenten gegenüber.
    Die Zahl der Abonnenten stieg im 4. Quartal netto um 146.000. Kofler: "Der
    Zuwachs lag im Rahmen unserer Planungen. Ganz zufrieden sind wir jedoch
    nicht. Wir hätten uns im Weihnachtsgeschäft einige zehntausend Abonnenten
    mehr gewünscht, vor allem aus dem Potenzial der ehemaligen Schwarzseher.
    Offensichtlich warten viele aufgrund falscher Versprechungen der
    Kartendealer ab, ob unser neues Verschlüsselungssystem nicht doch noch
    geknackt wird. Sie werden in den nächsten Monaten feststellen, dass es
    Premiere wirklich nur bei Premiere gibt."
    Konstruktives Geschäftsjahr 2003: Wichtige Weichenstellungen für die Zukunft
    vorgenommen
    2003 war für Premiere ein erfolgreiches und konstruktives Geschäftsjahr.
    Kofler: "Wir haben viele Hausaufgaben erledigt und alle wichtigen Ecksteine
    für den Neubau von Premiere gesetzt." Neue Gesellschafter haben im Februar
    die Finanzierung von Premiere gesichert und die Basis für eine
    kontinuierliche Entwicklung des Unternehmens gelegt. Ein weiterer
    Meilenstein war der Wechsel des Verschlüsselungssystems im Oktober 2003. Die
    Einführung von Nagravison und die Abschaltung von betacrypt hat nach
    Schätzungen bis zu einer Million Schwarzsehern den illegalen Empfang von
    Premiere unmöglich gemacht. Im Oktober 2003 führte Premiere die
    Programmzeitschrift "tv kofler" als zusätzlichen Service für Abonnenten ein.
    Ende 2003, drei Monate nach dem Start, überschritt "tv kofler" bereits die
    Marke von 400.000 zahlenden Abonnenten. Erfolgreich gestartet hat Premiere
    auch ein neues, umfassendes Programm-Abonnement. PREMIERE KOMPLETT
    beinhaltet alle Abo-Angebote von Premiere und "tv kofler". In Kombination
    mit PREMIERE KOMPLETT bietet Premiere einen digitalen TV-Receiver für einen
    Euro an. Seit der Einführung zum 1. Oktober 2003 haben sich 250.000 Kunden
    für dieses Angebot entschieden. Damit hat Premiere seine Rolle als
    Impulsgeber des digitalen Fernsehens in Deutschland erneut unterstrichen.

    Umsatz im Kerngeschäft mit Programm-Abos steigt um 15,3 Prozent / PREMIERE
    DIREKT legt um 29 Prozent zu / Durchschnittsumsatz pro Abonnent (ARPU)
    steigt um 3,7 Prozent im Jahresvergleich
    Das Kerngeschäft mit Programm-Abonnements war auch im Geschäftsjahr 2003 der
    wichtigste Umsatztreiber für Premiere. Der Anstieg um 15,3 Prozent auf 684,8
    Mio EUR (2002: 594,0 Mio EUR) resultiert maßgeblich aus dem Wachstum des
    Abonnentenstamms. Zusätzlich wechselten knapp 100.000 Abonnenten von
    PREMIERE START in ein höherwertiges Paket. PREMIERE DIREKT, das
    Pay-per-View-Angebot von Premiere, hat deutlich zugelegt: Der Umsatz stieg
    um 29,0 Prozent auf 20,0 Mio EUR (2002: 15,5 Mio EUR). Insgesamt verkaufte
    Premiere im letzten Jahr 5,47 Millionen Tickets für aktuelle Kino-Hits,
    Erotikfilme, Konzerte und Sport-Events - rund 500.000 Tickets mehr als im
    Jahr 2002.

    Die Erlöse aus Vermietung und Verkauf von Receivern stiegen um 15,2 Prozent
    von 194,4 Mio EUR auf 224,0 Mio EUR. Die Umsätze aus der Vermietung von
    Receivern gingen planmäßig weiter zurück, während sich die Erlöse aus dem
    Verkauf fast verdoppelten. Im Jahr 2003 verkaufte Premiere 1,574 Millionen
    digitale TV-Receiver an neue und bestehende Abonnenten und erzielte damit
    einen Umsatz von 133,6 Mio EUR (2002: 68,2 Mio EUR). Der Umsatz aus der
    Vermietung betrug 90,4 Mio EUR (2002: 126,2 Mio EUR). Zum 31.12.2003 besaßen
    2,240 Millionen Premiere Abonnenten einen eigenen Digital-Receiver. Dies
    entspricht 77 Prozent des gesamten Kundenbestandes. Vor einem Jahr lag der
    Anteil der Kauf-Receiver noch bei 30 Prozent. Kofler: "Der eigene digitale
    TV-Receiver ist für Premiere Abonnenten inzwischen so selbstverständlich wie
    ein CD- oder DVD-Player. Premiere stellt den meisten Kunden nur noch das
    Programm in Rechnung und kann gleichzeitig die Aufwendungen für die
    Receiver-Infrastruktur deutlich reduzieren."

    Der monatliche Durchschnittsumsatz pro Abonnent (ARPU: average revenue per
    user; Netto-Umsatz ohne Mehrwertsteuer) stieg um 3,7 Prozent auf 28,55 EUR
    (2002: 27,54 EUR).
    Programmkosten um 28,5 Prozent gesenkt / Programmqualität weiter gestiegen
    Insgesamt konnte Premiere die operativen Kosten von 1.164,9 Mio EUR um 16,4
    Prozent auf 973,5 Mio EUR reduzieren. "Trotz steigender Abonnentenzahlen
    haben wir die operativen Kosten erneut gesenkt", sagt Kofler. "Dies ist ein
    klarer Beleg für die gesunde Kostenstruktur von Premiere." Im
    Programmbereich, der mit rund 50 Prozent den größten Kostenblock darstellt,
    verringerte Premiere seinen Aufwand um 28,5 Prozent auf 498,5 Mio EUR (2002:
    696,9 Mio EUR). Deutlich zurück ging auch der Aufwand für Receiver
    (Wareneinsatz, Reparatur, Leasing, Logistik). Er sank um 56,4 Prozent von
    292,3 Mio EUR auf 127,3 Mio EUR - ein Ergebnis der erfolgreichen
    "Kauf-statt-Miete"-Strategie. In Marketing und Vertrieb sind die Kosten
    insbesondere durch Provisionszahlungen an Vermarktungspartner um 28,6
    Prozent auf 163,1 Mio EUR gestiegen (2002: 126,9 Mio EUR). Sie resultieren
    direkt aus dem gestiegenen Abo-Wachstum. Der Aufwand für das Neugeschäft
    gilt als grundlegende Investition in das künftige Umsatzwachstum von
    Premiere.

    Premiere ist es 2003 gelungen, effizienter zu wirtschaften und gleichzeitig
    das Programmangebot auszubauen. "Wir haben gespart, ohne Kreativität und
    Schwung zu verlieren", sagt Kofler. Nach Abschluss eines Vertrages mit Sony
    Pictures verfügt Premiere über mehrjährige Output-Vereinbarungen mit allen
    acht großen Hollywood-Studios. Seit April 2003 sorgt der MGM Kanal mit
    Hollywood-Klassikern aus der umfangreichen Filmbibliothek von
    Metro-Goldwyn-Mayer für spannende Unterhaltung. Alle Filme werden in
    deutscher Sprache und in der Originalversion gezeigt. Eine große Fangemeinde
    begeistert der im September gestartete Science-Fiction-Kanal SCI FI, der von
    Universal Studio Networks betrieben wird. Auch für das Sportprogramm hat
    Premiere wichtige Ausstrahlungsrechte erworben. In der UEFA Champions League
    zeigt das Fernsehunternehmen seinen Abonnenten in den nächsten drei Jahren
    ein Komplettangebot - alle 125 Spiele live und in Konferenz. Die
    Ausstrahlungsrechte für die Formel 1 konnte Premiere sich bis Ende des
    Jahres 2006 sichern. Premiere wird alle WM-Rennen übertragen - auf mehreren
    Kanälen, mit frei wählbaren Kameraperspektiven und ohne Werbeunterbrechung.

    Gesunde Abonnementstruktur: 80 Prozent Premium-Abos
    Premiere zählte zum Jahresende 2003 insgesamt 2,908 Millionen Abonnenten -
    eine Steigerung um 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2,596 Millionen). 80
    Prozent aller Kunden haben eines der Premium-Pakete abonniert: PREMIERE
    FILM, PREMIERE SPORT, PREMIERE SUPER oder PREMIERE
    KOMPLETT.

    Gesundes Bilanzbild zum 31.12.2003 / Planmäßige Goodwill-Abschreibungen
    Die gesellschaftsrechtliche Neuordnung von Premiere mit dem Einstieg neuer
    Investoren hat sich positiv auf die Bilanz ausgewirkt. Im Zuge der
    Transaktion wurden stille Reserven in der Größenordnung von rund 1,1 Mrd EUR
    bilanziell aktiviert. Die Gesamtmaßnahmen führen zu einem positiven
    Eigenkapital in Höhe von 335 Mio EUR. Im Verhältnis zur Bilanzsumme von 1,25
    Mrd EUR ergibt sich somit eine bilanzielle Eigenkapitalquote von 27 Prozent.

    Die aktivierten stillen Reserven spiegeln den Bewertungsunterschied zwischen
    dem bilanziellen Kaufpreis und dem Buchwert von Premiere zum Zeitpunkt der
    Transaktion wider. Als Assets wurden der Abonnentenstamm, der Markenname und
    der Firmenwert durch ein Bewertungsgutachten bestimmt. Die aufgedeckten
    stillen Reserven (Goodwill) werden über einen Zeitraum von durchschnittlich
    zehn Jahren abgeschrieben. Entsprechend fallen pro Jahr
    Goodwill-Abschreibungen von rund 111 Mio EUR an.
    Die Summe aller Bankverbindlichkeiten von Premiere belief sich zum Stichtag
    31.12. 2003 auf 401,8 Mio EUR. Der Zinsaufwand lag im Geschäftsjahr 2003 bei
    34,8 Mio EUR. Sämtliche Darlehen der Banken sind langfristig - mit einer
    Laufzeit von mehr als fünf Jahren - verbindlich zugesagt. Mit diesen
    Darlehen und dem frischen Kapital, das die neuen Investoren der Gesellschaft
    zugeführt haben, ist die Premiere Fernsehen GmbH & Co. KG solide finanziert.


    Ausblick 2004: Umsatz über eine Milliarde Euro / Positives EBITDA / Mehr
    Effizienz durch neue
    Organisation / Erschließung neuer Geschäftsfelder
    Für 2004 rechnet Premiere erstmals mit einem Umsatz von mehr als einer
    Milliarde Euro. Die Geschäftsführung erwartet ein positives operatives
    Ergebnis (EBITDA) im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Der Cashflow soll
    im Laufe des Jahres positiv werden. "Die Wachstumsgeschwindigkeit von
    Premiere hängt auch mit der allgemeinen Konjunkturentwicklung in Deutschland
    zusammen", sagt Kofler einschränkend. "Wir gehen mit verhaltener Zuversicht
    ins neue Jahr, schätzen aber, dass Premiere im Vergleich zur gesamten
    Medienindustrie wieder überproportional wachsen wird."

    Mit dem Wechsel des Verschlüsselungssystems Ende 2003 habe Premiere die
    Sanierungsphase abgeschlossen, sagt Kofler. "Das Haus steht, jetzt beginnt
    der Innenausbau." Mit einer effizienteren Organisation und neuen
    Produktideen wird Premiere sein Wachstum 2004 vorantreiben. Ende Januar hat
    das Unternehmen wichtige organisatorische und strategische Weichenstellungen
    vorgenommen. Fünf Geschäftsbereiche bilden künftig die Säulen von Premiere:
    Programm, Marketing und Vertrieb, Strategie und Unternehmensentwicklung,
    Technik sowie Finanzen (Hinweis für die Redaktion: Hierzu erhalten Sie eine
    separate Medienmitteilung). Im Vordergrund der Organisationsreform steht die
    abgestimmte, phantasievolle Ansprache neuer und bestehender Kunden. "Wir
    werden die Marke Premiere nach außen wie nach innen noch besser darstellen",
    sagt Kofler. Mehr Effizienz verspricht sich Premiere auch von einem neuen
    Kundenverwaltungssystem, dessen Entwicklung jetzt angestoßen wurde. "Wir
    modernisieren das Informationsmanagement bei Premiere. Die neue
    Infrastruktur gewährleistet das notwendige Wissen für optimale
    Kundenansprache und -betreuung", so Kofler.

    Die größten Umsatzimpulse erwartet Premiere aus dem Abonnement-Geschäft. Zum
    Ende des Jahres 2004 strebt das Unternehmen 3,2 Millionen Abonnenten an.
    Gleichzeitig erschließt Premiere neue Geschäftsfelder. Anfang April startet
    ein neues Hotel-Pay-TV-Produkt. Fünf Kanäle mit Kinohighlights, Live-Sport
    und Vollerotik werden Hoteliers angeboten. Mit Beginn des 2. Quartals 2004
    soll der neue Telemediendienst BLUE MOVIE in Deutschland flächendeckend
    angeboten werden. Das Abrufangebot, das sich an Erwachsene über 18 Jahre
    richtet, kann auch unabhängig von einem Premiere Abonnement genutzt werden.
    "Alle neuen Angebote von Premiere sind ganz eng mit unseren Kernkompetenzen
    verknüpft", sagt Kofler. "Bei der Entwicklung des Unternehmens setzen wir
    einen Schritt nach dem anderen und bewegen uns auf Terrain, das wir kennen."
    Den Kardinalfehler der Vergangenheit - Expansion um jeden Preis - werde
    Premiere nicht wiederholen.

    Diese Meldung ist im Internet unter www.premiere.de/presse abrufbar.


    Quelle: www.premiere.de/presse

    <small>[ 03. Februar 2004, 11:23: Beitrag editiert von: Thorsten Schneider ]</small>
     
  2. Reaper

    Reaper Junior Member

    Registriert seit:
    25. Januar 2001
    Beiträge:
    43
    Ort:
    Irgendwo in Niedersachsen
    Klasse Premiere, weiter so!

    Da kann ich doch nur lachen. breites_

    Sieht bei mir wie folgt aus:
    Habe insgesamt vier Abos. Ein reguläres mit Premiere Super, ist zu Ende 2004 gekündigt, da mich Premiere einmal zu oft geärgert hat. w&uuml;t

    Die drei anderen sind vorbezahlte Premiere Start Abos, die ebenfalls 2004 enden, und die ich nicht verlängern werde.

    Ich denke, es sind grade die Start-Abos, die die Abonenntenzahlen in 2003 enorm nach oben gedrückt haben (und das auch nur, weil es ne nette dbox2 dazu gab). Da diese vorbezahlt sind, wird Premiere keine Einnahmen in 2004 haben. Auch werden hiervon die wenigsten in reguläre Abos umgewandelt werden.

    Das Ergebnis ist daher für mich nur Augenwischerei. Premiere wird 2004 wieder auf den Boden der Realität zurückgeholt werden.
     
  3. tschippi

    tschippi Board Ikone

    Registriert seit:
    14. Januar 2001
    Beiträge:
    4.881
    Ort:
    Aus dem Wilden Süden
    Also, ich werde aus dem Zahlengewirr nicht schlau. *schäm*
     
  4. moe99

    moe99 Silber Member

    Registriert seit:
    30. März 2002
    Beiträge:
    786
    Ort:
    Rostock
    80 Prozent Premiumabos. Also sind 20 Prozent
    Start oder Start-Plus Abos. Macht in Zahlen
    ca. 581000.
     
  5. Wilfried56

    Wilfried56 Platin Member

    Registriert seit:
    16. Januar 2001
    Beiträge:
    2.126
    Ort:
    D-08356 Zwickau
    Na ja, ganz so schwarz würde ich aber nicht malen!
    Klar, fast 600.000 Start-Abonnenten, da hat Dr. K ganz schön viel Arbeit, wenn er etliche davon
    a) auf Dauer (viele wollten sicherlich wirklich nur einen preiswerten Digitalreceiver) und
    b) mit einem teureren Paket (nur das verspricht Gewinn)
    binden will. 300.000 neue Abonnenten (rund 800 pro Tag) wollen erstmal angelockt sein!

    Schade, dass noch nicht das ganze, schöne Zahlenwek vorliegt, um detaillierter zu "prüfen". Wenn die Finanzen für fünf Jahre so gut wie gesichert sind, muss mehr dahinter stecken, als was Dr. K in gewohnt optimistischer Art ablässt...

    Enttäuschend für mich, dass Dr. K nicht deutlicher auf die "abgestimmte, phantasievolle Ansprache neuer und bestehender Kunden" und seine "neuen Produktideen" eingeht. Wenn Hotel- und HC-Fernsehen alles sind, ...

    Aber warten wir erst mal den 1. April ab!

    <small>[ 03. Februar 2004, 10:55: Beitrag editiert von: Wilfried56 ]</small>
     
  6. Thorsten Schneider

    Thorsten Schneider Silber Member

    Registriert seit:
    24. November 2002
    Beiträge:
    919
    Ort:
    Siegen
    Hier die nächste Pressemitteilung, die soeben veröffentlicht wurde:

    Premiere schafft neue Führungsstruktur

    Fünf Geschäftsbereiche bilden organisatorische Säulen / Kundengewinnung und
    Kundenbetreuung im neu formierten Geschäftsbereich Marketing und Vertrieb
    gebündelt / Neuer Geschäftsbereich Strategie und Entwicklung mit Schwerpunkt
    Informationsmanagement

    München, 3. Februar 2004. Premiere geht mit einer gestrafften Organisation
    in die Zukunft. Das Abo-TV-Unternehmen hat die neue Führungsstruktur Ende
    Januar beschlossen. Künftig bilden die Geschäftsbereiche Programm, Marketing
    und Vertrieb, Strategie und Unternehmensentwicklung, Technik sowie Finanzen
    die fünf organisatorischen Säulen von Premiere. Im Vordergrund der
    Organisationsreform steht die abgestimmte, phantasievolle und effiziente
    Ansprache neuer und bestehender Kunden. "Wir wollen die Marke Premiere am
    Außen- und Innenmarkt noch besser darstellen", sagt Premiere Geschäftsführer
    Dr. Georg Kofler zu den Zielen der Organisationsreform. "Gleichzeitig
    modernisieren wir das Informationsmanagement bei Premiere. Eine neue
    Technologie-Infrastruktur soll das notwendige Wissen für optimale
    Kundenansprache und exzellenten Service bereitstellen."

    Im neuen Geschäftsbereich Marketing und Vertrieb werden alle Aktivitäten zur
    Kundengewinnung und Kundenbetreuung unter der Leitung von Markus Schmid
    gebündelt. Zu seinem Verantwortungsbereich gehören Marketing und Vertrieb,
    Kundenmanagement und Kundenservice sowie die Geschäftsführung von Premiere
    Österreich und die Führung von Premiere Verlag und Online.

    Der neue Geschäftsbereich Strategie und Entwicklung unter Dr. Friedrich-Carl
    Wachs ist für die strategische Ausrichtung des Unternehmens verantwortlich.
    Er steuert die Zusammenarbeit aller Unternehmenseinheiten bei den wichtigen
    Vorhaben der Zukunft. Zu Wachs' Verantwortungsgebiet zählen die Bereiche
    Unternehmensentwicklung, Medienpolitik, Qualitätsmanagement sowie das
    Informationsmanagement. Im Vordergrund steht die Entwicklung eines neuen
    Kundenmanagementsystems und verbundener Systeme für die Verarbeitung und
    Auswertung aller Informationen, die Premiere für eine optimale
    Kundenbetreuung und Vermarktung benötigt.

    Der Geschäftsbereich Programm wird wie bisher von Hans Seger verantwortet,
    der Geschäftsbereich Finanzen steht weiter unter der Leitung von Michael
    Börnicke. Wilfried Urner, zugleich Geschäftsführer der Premiere
    Tochtergesellschaft DPC Digital Playout Center GmbH, verantwortet die
    Technik.

    Die Leiter aller Geschäftsbereiche tragen die volle unternehmerische
    Verantwortung für ihre jeweiligen Aufgabengebiete und Ziele und berichten an
    Dr. Kofler als Vorsitzenden der Geschäftsführung. Unter seinem Vorsitz steht
    auch die Unternehmensleitung. Dem zentralen Entscheidungsgremium von
    Premiere gehören die Leiter der fünf Geschäftsbereiche sowie der Justiziar
    (Dr. Holger Enßlin) und der Leiter Kommunikation (Dirk Heerdegen) an.

    Diese Meldung und Bildmaterial sind im Internet unter www.premiere.de/presse
    abrufbar.


    Quelle: www.premiere.de/presse
     
  7. TheGood

    TheGood Board Ikone

    Registriert seit:
    4. Juli 2001
    Beiträge:
    4.160
    Ort:
    paris
    Ein sehr positiver Aspekt ist folgender:

    Mehr Effizienz verspricht sich Premiere auch von einem neuen Kundenverwaltungssystem, dessen Entwicklung jetzt angestoßen wurde. „Wir modernisieren das Informationsmanagement bei Premiere. Die neue Infrastruktur gewähr-leistet das notwendige Wissen für optimale Kundenansprache und -betreuung“, so Kofler.


    DAs wurde nämlich schon lange Zeit, denn das jetzige ist eine einzige Katastrophe.
     
  8. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
    Beiträge:
    45.663
    Ort:
    Magdeburg
    Na jedenfalls von "Untergangsstimmung" kann ich nichts lesen und das wird auch nicht kommen. Premiere bitte Hausaufgaben unbedingt bei der Kundenpflege machen!

    Das über die "Aprilpläne" nichts gesagt wurde war mir klar.
     
  9. digitalreceiver24

    digitalreceiver24 Platin Member

    Registriert seit:
    24. April 2003
    Beiträge:
    2.688
    Ort:
    Saarbrücken
    Haben Dir bestimmt versprochen "Dicht" zu halten.
    l&auml;c l&auml;c
     
  10. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
    Beiträge:
    45.663
    Ort:
    Magdeburg
    breites_ breites_ winken
     

Diese Seite empfehlen