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ist in meinem kabelanschluß digital?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von xarax, 8. März 2003.

  1. xarax

    xarax Neuling

    Registriert seit:
    7. März 2003
    Beiträge:
    9
    Ort:
    München
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    wunderblöd einfache frage! momment bin ich im mehrfamilienhaus mit analog kabelfernsehen in münchen-thalkirchen. ist in dem kabel digital und ich brauche nur einen receiver oder wie stelle ich es am besten an, daß ich digitalfernsehen bekomme?

    geht das mit dem kabel oder muß ich eine satelitenschüssel aufstellen?

    oder bekomme ich ein extrakabel gelegt, wenn ich mich anmelde?


    fernsehen tue ich nur mit dem computer/+tvkarte. daß ggf eine digitale her muß, ist klar. an sonsten könnte ich einen externen receiver sowiesobox an die analoge tvkarte anschließen? wäre da ein qualitätsverlußt bemerkbar?
     
  2. komaa

    komaa Senior Member

    Registriert seit:
    12. Oktober 2002
    Beiträge:
    265
    Ort:
    Dresden
    für digitales fernsehen brauchst du weder extra kabel legen noch irgendwie mehr bezahlen (ausser für Premiere oder digikabel) ansonsten musst du mal Hier gucken ob es bei dir digitales fernsehen gibt. und gucken kannste digitales fernsehen über ne set-top-box

    <small>[ 08. M&auml;rz 2003, 10:42: Beitrag editiert von: komaa ]</small>
     
  3. Stephan

    Stephan Senior Member

    Registriert seit:
    8. Februar 2001
    Beiträge:
    158
    Ort:
    D-71642 Ludwigsburg
    Als ich auf digital umgestiegen bin, habe ich der Verkäuferin im Telekom-Laden genau diese Frage gestellt.

    Die Antwort lautete: ein Kabelanschluss ist dann digital-tauglich, wenn der Verstärker am Übergabepunkt in der Lage ist, Frequenzen über 450 MHz zu verarbeiten.

    Dann habe ich am Übergabepunkt unseres Hauses auf dem Typenschild des Verstärkers am Übergabepunkt nachgeschaut und der geht bis 480 MHz.

    Zumindest war die Antwort nicht falsch, denn bei mir funktioniert der Digital-empfang einwandfrei.

    Gruss.......
    Stephan.
     
  4. TV.Berlin

    TV.Berlin Wasserfall Mitarbeiter

    Registriert seit:
    5. Januar 2002
    Beiträge:
    7.989
    Ort:
    auf dem Pluto
    Eigentlich ist doch heuzutage jeder Kabelanschluss digital-tauglich oder sch&uuml
     
  5. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
    3. März 2003
    Beiträge:
    24.981
    Ort:
    Telekom City
    Stimmt. Digitale Programme werden zwar nur über das Hyperband verbreitet, imho sind aber alle deutschen Kabelnetz entsprechend ausgebaut.

    @Xarax
    momentan laufen einige Aktionen für Kabel-Boxen. So gibt es z.B. bei Premiere ein 'Kabelaktion' für 99 €; eine wieder aufgearbeitet D-Box I inkl. 1 Jahr Premiere Start. Auch im Handel sind solche Angebote zu ähnlichen Preisen zu finden, teilweise sogar mit der D-Box II.
    Daneben gibt es z.B. hier den Humax BTCI 5900C für 25 €, wenn Du ein 12-Monats-Premiere-Abo (z.B. Film oder Sport abschliesst]. Die 12-Monats-Abos Film oder Sport kosten 20 € pro Monat.
    Wenn Du bereit bist, das 12 Monatsabo im voraus zu zahlen, bekommst Du den Humax beim genannten Händler für 230 €. Macht im Endeffekt immerhin 35 € Preisunterschied zwischen beiden Angeboten.

    Wenn Du Dich für den Humax interessierst, acht unbedingt auf die Modellbezeichnung. Der Humax BTCI5900 ist die Sat Version, der Humax BTCI5900C (C wie 'Cable') die Versions für's Kabelfernsehen.

    Ab 01.04.2003 kürzt Premier den Händler die Provision, sodaß die Angelegenheit deutlich teurer wird.

    Wenn Du kein Premiere-Abo willst, solltest Du diese Art des Kaufs als Ratenzahlung betrachten, nur dass Du die Raten nicht an den Händler sondern an Premiere zahlst.
    BTW: der Einzelpreis für den Humax BTCI5900C ohne Premiere-Abo beträgt beim genannten Händler 278 €. Mit Premiere Film- bzw. Sportabo kannst Du also bis zu 48 € sparen.

    Premiere will mit dieser Aktion die Anzahl der Abonennten steigern. Eine solche günstige Aktion dürfte es frühestens 12 Monaten geben (nach Ablauf der Abo's aus der aktuellen AKtion winken ).
     
  6. ingomd

    ingomd Silber Member

    Registriert seit:
    19. Dezember 2002
    Beiträge:
    918
    Ort:
    Magdeburg
    Ein Kabelanschluss kann noch so oft digitaltauglich sein, entscheidend ist das auch Digitalsignale eingespeist werden. Leider wird an der Kabelkopfstation die grosse Vielfalt via Satellit rausgefiltert und in der Regel nur ARD,ZDF und Premiere digital(davon aber auch nur 5 der 6 Premieretransponder)duchgelassen. Also entscheide Dich für die Schüssel und Du wirst nie wieder den Kabelanschluss vermissen ! Habe vorhin wieder einen Sendersuchlauf von Astra und Eutelsat gemacht, es wurden fast 1200 Sender gefunden, davon über 400 unverschlüsselte !
     
  7. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
    3. März 2003
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    24.981
    Ort:
    Telekom City
    @ingomd

    ... und wieviele Programme schaust Du Dir an, bei wievielen Sender verstehst Du die Sprache ?
    Die Programmauswahl sollte man relativieren. Die meisten haben eh meist nur Interesse an deutschsprachigen, evtl. noch englischen und französischen Programmen.
    Vergleiche ich mal die Programvielfalt an deutschen Programme und dem Bonner Kabelnetz, so habe ich mit Astra momentan 14 Programme mehr.

    Momentan bestehen im Kabel noch urheberrechtliche Probleme bei der Einspeisung von zusätzlich Programmen, die aber bis Jahresmitte behoben sein sollen. Danach werden digital weitere Programme eingespeist, sodaß die Programmvielfalt steigen wird und das Angebot an deutschsprachigen Programme über Astra sogar übertreffen könnte.
    Mit Hotbird hast Du lediglich 6 zusätzliche deutschsprachige Programme (2 Nachrichten-, 3 Religionssender und tv.nrw).

    Ganz praktisch ist Kabel hier bei z.B. Formel 1. Da die spektakulärsten Szenen meist in den RTL-Werbepausen passieren (so war es auch heute Morgen), schalte ich einfach um auf RTBF2, wenn der RTL-Werbeblock beginnt.

    Was die Einspeisung der Digitalpakete von ARD, ZDF und Premiere betrifft, entscheiden die Veranstalter, welche Programme über Kabel verbreitet werden. Die Kabelnetzbetreiber haben da keinen Einfluß.

    <small>[ 09. M&auml;rz 2003, 14:41: Beitrag editiert von: mischobo ]</small>
     
  8. kopernikus23

    kopernikus23 Platin Member

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    Ort:
    Burgenland (D)
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    Digenius / Grobi tvbox SC7CI HDGB; Digenius tvbox cable ci (Prototyp); Nokia 9800S; Nokia d- Box1 - Kabel mit DVB 2000; Sagem d-Box2/ Sat; Hirschmann CSR 3402QAM; Tonbury Jupiter DC; Hirschmann ... ; Kathrein CAS 90 - Multifeed 13°, 19,2° u. 23,5°
    Hallo,

    allein der Netzbetreiber entscheidet bei der Einspeisung von digitalen Angeboten über deren Einspeisung. ver&auml Wäre ja noch schöner, wenn dies anders wäre und der Programmanbieter festlegt, daß eine Einspeisung vorzunehmen ist. l&auml;c
    Die Frage der Bezahlung von Einspeisegebühren, ob überhaupt notwendig bzw. die Bereitschaft dazu und den damit verbundenen unterschiedlichen Standpunkten, ist eines der Hauptprobleme.
    Kein Programmanbieter wird verärgert sein, wenn sein Angebot im Kabel bereitgestellt wird und das u.U. ohne Einspeisgebühren. winken

    In Kopfstationen erfolgt keine Ausfilterung von Sat- Signalen, sondern eine nach bestimmten Vorgaben (LMA), den Interessen verschiedener Gruppen und technischen sowie finanziellen Möglichkeit eine Zuordnung der eingespeisten Programme. Wenn man dies als Filterung bezeichnet, dann ist dies mit dieser Bezeichnung ok.

    Übrigens, wenn man mal konkret jemanden fragt, welche Programme tatsächlich benötigt werden, so ist im Regelfall mit keiner sachdienlichen Antwort zu rechnen. entt&aum
     
  9. mischobo

    mischobo Lexikon

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    3. März 2003
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    Telekom City
    @kopernikus23

    was in die Kabelnetze eingespeist wird oder nicht hat bis vor kurzem nicht der Kabelnetzbetreiber bestimmt sondern die Landesmedienanstalt. Die Landesmedienanstalt hat eine 'Prioritätenliste', welche Programme bevorzugt eingespeist werden müssen. Die gesetzlichen und die 'ortsüblichen' terrestrisch empfangbaren Programme müssen auf jedenfall eingespeist werden, ob der Kabelnetzbetreiber das will oder nicht. So müssen auch die Digital-Bouquets von ARD und ZDF eingespeist werden.

    Bei anderen unverschlüsselten Programme gilt der Kabelnetzbetreiber als Programmversanstalter und braucht vom dem Rechteinhaber die Erlaubnis, die die Verbreitung der Programme entsprechend zu verbreiten. Der Kabelnetzbetreiber müßte dem Programmanbieter für diese entsprechend entlohnen, was bisher allerdings nicht der Fall war.
    Die Programmanbieter müssen Einspeisegebühren zahlen, der Kabelnetzbetreiber muß das Recht erwerben, die urheberrechtlich geschützten Programminhalte verbreiten zu dürfen.
    Momentan arbeiten alle Beteiligten an einer Lösung, die lt. ish und ProSieben Sat1 Media AG bis Jahresmitte gefunden werden soll.
    Das könnte z.B. so aussehen, dass der Kabelnetzbetreiber keine Einspeisegebühren zahlt, dafür aber die Rechte der Programminhalte verwerten darf.
    Ist diese Problematik gelöst, steht gem. Aussagen von ish-NRW und ProSieben Sat1 Media AG die Verbreitung weiterer Programme nichts mehr im Wege.
    Das ist so nicht ganz korrekt. Die Kabelnetzbetreiber haben definitv die Möglichkeit, nur bestimmte Programme in ein Digitalpaket aufzunehmen. Im Moment ist das nur bei den fremdsprachigen DigiKabel-Programme der Fall. Im Fall von ARD, ZDF und Premiere hat der Kabelnetzbetreiber keinen Einfluss auf die Inhalte der Digital-Pakete. Das obliegt allein dem Programmveranstalter.
    Auch der Einfluß der Landesmedienanstalt, zumindest in NRW, wurde reduziert. Seit kurzem bestimmt die LfM lediglich für 17 Kanäle die Programmbelegung. Das erfolgt weiterhin anhand der 'Prioritätenliste'.
    In NRW werden von den 21 Hyperbandkanäle momentan 14 für die Verbreitung digitaler Programme verwendet, 2 davon werden Ende März eingestellt.
    6 Kanäle werden z.T. zur Verbreitung analoger Programme genutzt. Werden die freien Kapazitäten genutzt, könnten bei 10 Programmen pro Paket immerhin noch 90 zusätzliche Programme digital verbreitet werden. Bei bis 862MHz ausgebauten Programme kommen noch die UHF-Kanäle dazu. Wieviele Programme dann theoretisch möglich sind, kannst Du ja mal selbst ausrechnen.
    Das Kabel, zumindest in NRW, steht kurz vor dem Umbruch. Was letztendlich passiert, wird die Zeit zeigen.

    Desweiteren wird NRW auch die Infrastruktur des Kabels geändert. Im Endausbaustadium soll es dann lediglich nur noch eine einzige Kabelkopfstation für ganz NRW in Kerpen geben, was natürlich die Kosten des Kabelnetzbetreibers erheblich reduzieren wird.

    Ein zweites Standbein der Kabelnetzbetreiber der Internetzugang sein. Schon jetzt bieten verschiedene Kabelnetzbetreiber günstige schnelle Internetzugänge an. Iesy in Hessen bietet z.B. max. 3Mbit für mtl. 29,95 € an plus 39 € Modemmiete jährlich. Rechne mal aus, was z.B. T-DSL 1.500/T-Onlineflatrate kostet.
    Ieasy verlangt 14,77 € mtl. für Kabelfernsehen, 29,95 € mtl. für die Flatrate und die Modemmiete schlägt mit 3,25 € zu Buche -&gt; macht mtl. 47,97 €.
    Für den T-DSL-Anschluß zahlt Du bei vorhandenem Analog-Anschluß 19,99 € mtl. für T-DSL, zusätzlich 9,99 € mtl. für T-DSL 1.500 und für die T-Onlineflat bezahlst Du 29,95 € -&gt; macht summa summarum 59,93 €.
    Preisunterschied -&gt; mtl. 11,96 €
    Bei Ieasy surfst Du nicht nur doppelt so schnell, sondern bekommst im Gegensatz zu T-DSL/T-Online noch TV- und Radioprogramme dazu.

    Momentan der einzige Haken: die Verfügbarkeit des schnellen Ieasy Internetzuganges.

    I.S. Internetzugang kann Sat definitv nicht mit dem Kabel konkurrieren. Zwar kann man auch T-DSL über Sat nutzen, allerdings ist die Bandbreite des Transponders begrenzt, sodaß die Datenrate bei T-DSL-Sky in Spitzenzeiten dramatisch einbricht.
     
  10. HarryPotter

    HarryPotter Wasserfall

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    Kyffhäuserkreis
    Beim Kabel sinkt die Transferrate aber auch. Denn umso mehr Nutzer über Kabel surfen, desto weniger Bandbreite steht jedem zur Verfügung! Das gilt eigentlich für alle Internetverbindungen.
     

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