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IPTV: Der Weg aus der Nische

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 23. Mai 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

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    Köln - Die Studien, die IPTV eine große Zukunft voraussagen, sind zahlreich, doch bis dato fristet das IP-basierte Fernsehen von Telekom, Hansenet und Arcor nur ein Nischendasein.

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  2. Premier4All

    Premier4All DF-Experte Premium

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    AW: IPTV: Der Weg aus der Nische

    Kein Wunder:

    1. ist es nur in Großstädten verfügbar!
    2. ist es zu teuer!

    Solange diese beiden Sachen noch dastehen wird sich auch nix ändern!
     
  3. Tobys Spielplatz

    Tobys Spielplatz Member

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    AW: IPTV: Der Weg aus der Nische

    Das es nicht überall verfügbar ist, ist richtig. Es wird aber ständig ausgebaut.
    Bis Ende 2008 wird von 750 auf 1000 Städte ausgebaut.

    Das es zu teuer ist, stimmt nicht. Bei T-Home gibts Triple Play mit 16+ Leitung, 70 Sendern und Programmarchiv, etc. schon für 49,95 Euro.
    Digitalkabel mit Triple Play bei Unitymedia kostet 18 Euro Kabel-Grundgebühr
    und 30 Euro für Triple Play. Also gleiche Kosten.

    Wer kein Kabel und IPTV hat, und telefoniert und eine DSL-Flatrate hat, zahlt auch einen Betrag zwischen 40 und 50 Euro.

    Pay-TV zubuchbar bzw. möglich inklusive Premiere Komplettangebot.
    Bei Arcor und Alice das IPTV ist auch in diesem Rahmen. Die drei Anbieter
    haben unterschiedliche Rahmenbedingungen. Jedoch bietet Alice und Arcor es bereits ab DSL 6000 an, und es ist trotzdem so, das Alice nur 20.000 Kunden generiert hat. Arcor hat lt. Selbstauskunft nur eine vierstellige Zahl im unteren Bereich.

    Trotz der Tatsache, das der Worst Case bei T-Home bei ADSL 16+ beträgt, und ADSL 16+ weitaus weniger verfügbar ist als DSL 6000, konnte T-Home
    in einem Jahr immerhin über 200.000 Kunden generieren, was für T-Home spricht, mit den überwiegenden Vorteilen. Diese sind: Programm-Manager zum Programmieren der Festplatte übers Internet, Zweitreceiver ohne Smartcard, und keine Smartcard erforderlich, mindestens 2 unterschiedliche Pay TVs anschaubar und aufzeichenbar. Timeshift für zeitversetztes Fernsehen und kostenloses Programmarchiv, ausserdem Zugang zu 3000 VOD-Filmen inklusive Premiere Direkt. Damit hat T-Home die Führung im IPTV zu Recht erobert! :D
     
  4. camouflage

    camouflage Platin Member

    Registriert seit:
    20. Dezember 2007
    Beiträge:
    2.102
    Ort:
    Sachsen
    AW: IPTV: Der Weg aus der Nische

    Wenn man in ländlichen Regionen kein DSL oder eben nur mit weniger Bandbreite zur Verfügung hat, schaut man über Sat. Wozu dann für IPTV zahlen? Ich glaube, es wird immer ein Nischenprodukt bleiben.
     
  5. Lady on a Rooftop

    Lady on a Rooftop Board Ikone

    Registriert seit:
    11. Februar 2004
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    3.341
    Ort:
    Blackwater Park
    AW: IPTV: Der Weg aus der Nische

    Die Frage ist, von wem diese Studien stammen.

    Der Ottonormalverbraucher weiß gar nicht, dass es sowas wie IPTV gibt. Deshalb kommt er auch nicht auf die Idee, es sich zu bestellen. IPTV ist ohnehin nur eine Alternative zum Kabelanschluss, nicht zum Gratis-Satelliten.

    Inzwischen zahlt man oft weniger. Bei Alice zum Beispiel 29,90 €.:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2008
  6. G-Tech

    G-Tech Silber Member

    Registriert seit:
    17. Juli 2006
    Beiträge:
    575
    AW: IPTV: Der Weg aus der Nische

    Die Antwort ist meines Erachtens ganz einfach: Die meisten Leute wollen kein Pay-TV und nichtmal VoD. Für reines Free-TV ist IPTV einfach zu teuer. DSL 16000 kriegt man für 25 Euro/Monat inkl. Telefonflat für 30 Euro, Sat-TV ist kostenlos oder selbst Kabel ist im Rahmen von Hauseigentümerverträgen meist günstig zu haben (wobei hier dafür dann die Internetzugänge meist wieder biliiger sind als DSL). Für die meisten Leute ist IPTV einfach doppelt so teuer wir normales Fernsehen + Internet + Telefon. Dazu kommt, dass die Bildqualität auch beim T-Home Angebot deutlich unter der von DVB liegt und herkömmliche Zusatzgeräte (z.B. Rekorder egal welcher Art) nicht mehr funktionieren.

    Technisch betrachtet macht IPTV über Telefonleitung auch nicht wirklich Sinn. Der Ausbau, um über Kupfer genügend Bandbreite zu bekommen ist aufwändig und sehr teuer. Trotz VDSL 25/50 wird es eng, wenn in einem Haushalt mehrere Leute gleichzeitig HD gucken wollen, zumindest wenn man auch echte HD-Qualität erreichen möchte. Premiere kodiert seine HD-Kanäle mit ca. 16 MBit - dann lässt sich leicht ausrechnen, wieviel "HD" durch eine 25 oder 50 MBit Leitung gleichzeitig passt.
    Damit fehlt IPTV die Ziegruppe: Hausbesitzer haben meist Kinder oder die ältere Generation wohnt hier auch noch ==> Für 3 oder mehr TV-Geräte reicht VDSL kaum mehr aus, zumindest nicht wenn HD geguckt wird (künftig). In Mietshäusern bestehen gewöhnlich Verträge mit Kabelprovidern. Also welche "Randgruppe" soll sich bitte für IPTV entscheiden?

    Trotz IPTV kann eine Kupferleitung nicht mit dem Kabelanschluss konkurrieren. IPTV wäre auch im Kabel möglich - und zwar viel einfacher und besser als über Kupfer. Nur hier besteht schon die Notwendigkeit gar nicht, weil die Bandbreite reicht, um Unmengen von digitalen Sendern gleichzeitig zu übertragen. Ich habe gehört, dass zur Zeit Systeme getestet werden, welche für VoD Angebote einen statistischen Multiplex auf DVB-Basis ermöglichen. Im Gegensatz zu IPTV mit seinem riesen Overhead ist das wirklich effizient - hier kann mehr Bandbreite effizienter genutzt werden. Wenn die Kabelprovider die Möglichkeiten des Kabels einmal richtig ausnutzen, hat IPTV keine Chance mehr dagegen anzukommen - weder technisch noch kostenbezogen. Deshlab denke ich, dass sich die Telekom mit IPTV immer weiter in eine Sackgasse bewegt.
     
    Zuletzt bearbeitet: 23. Mai 2008

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