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iPDR 9800: Test eines Ablehners!

Dieses Thema im Forum "Humax" wurde erstellt von Eike, 14. Oktober 2007.

  1. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
    Beiträge:
    45.703
    Ort:
    Magdeburg
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    Privattest des "Premiere Digitalreceivers iPDR 9800 C"
    Aus der Sicht eine Verfechters freier Receiver,
    ich hoffe möglichst objektiv!;)

    Derzeit bewirbt ja Premiere kräftig dieses Gerät, deshalb sah ich mich genötigt mal diese Zeilen zu verfassen da ich eher zufällig in den Besitz dieses Gerätes gekommen bin.
    Für viele User die in Erwägung ziehen dieses Gerät zu vergünstigten Konditionen zu mieten oder zu kaufen und um viele berechtigte oder bevorurteilte Kritik aus meiner Sicht mal klarzutellen:

    In dem Wissen einen Karton auszupacken mit dem Premiere-Siegel, hat man ein etwas grummeliges Gefühl im Magen wenn man seid ca. 2 Jahre eine Grobi-Box nutzt ohne Zertifizierungseinschränkungen.

    Geräteverarbeitung

    Zunächst ein Wow beim Anblick: Das Gerät ist nahezu makellos und edel verarbeitet. Die silbener Box mit silbernem Anzeige Feld und Klappe wirkt absolut hochwertig. Die Klappe hinter der sich der integrierte Premierezugang und die CI-Zugänge befinden schließt sich durch wertige Magnetverschlüsse. Auch die Rückseite wirkt solide. Nicht jeder Digitalreceiver kann da mithalten.

    Anschlüsse und Zubehör

    Das Gerät bietet hier den Stand der Technik aber nichts Weltbewegendes.
    Zwei Scart-Anschlüsse für TV und Ausfzeichnungsgeräte, Cinch-Audioausgänge für die Stereoanlage, sowie einen Video-Ausgang.
    Der digitale Ton wird mit Lichtimpulsen via S/PDIF ausgegeben.
    Der RS 232-Ausgang hat für den Nutzer keine Bedeutung, er dient im zertifizierten Receivern nur zu Servicezwecken.
    Schmerzlich vermisst wird eine YUV-Möglichkeit. Hier verwöhnt meine Grobi-Box mit einer umfangreicheren Anschlussmöglichkeit. Auch HDMI ist
    ist bei dieser Box kein Thema.
    Natürlich gibts dann noch den Anschluss und die Weiterleitung des Kabelfernsehens.

    Mitgeliefert wird natürlich die Fernbedienung, ein Scartkabel sowie eine Antennenzuleitung. Um eine möglichst hochwertige Bildwiedergabe ohne Störungen zu vermeiden sollte man diese mitgelieferten Kabel nicht nutzen und gleich auf hochwertige Markenkabel setzen wie Clicktronik oder (wie ich) Oehlbach.
    Seltsamerweise besagt das Handbuch, man solle möglichst den Receiver an den Videogang mit dem TV verbinden damit das Bild möglichst "lebendig" wirkt. Diese Aussage ist fachlicher Schwachsinn. RGB sollte via Scart hier die einzig brauchbare Alternative sein.



    Aufstellung und Start

    Nach dem alle Anschlüsse hergestellt wurden und die Premierekarte in den Kartenleser geschoben wurde, startet man die Box mit dem Hauptschalter an der Rückseite. Vorher sollte man beachten das man die Box akustisch möglichst abfedert. Die integrierte Festplatte verursacht leichte Vibrationen die sich auf Möbel übertragen können und sich akustisch verstärken.
    In meinem Fall, ein Glasrack und zusätzlich abgefedert mit Moosgummiunterlagen, ist die Box kaum hörbar. Die Festplatte ist genauso leise wie die der Grobi-Box, der Lüfter pratisch gar nicht zu hören.

    Zunächst startet der Premiere-Box-typische Installationsassistent. Ein Future was die Grobi-Box nicht hat. (Allerdings auch dort nicht nötig ist)
    Spache und Kabelnetzmodifikationen werden abgefragt und danach startet der automatische Suchlauf. Im Vergleich zur Grobi-Box dauert dieser wesentlich länger. Sonst gibts da aber nichts zu beanstanden. Alle im MDCC-Kabel eingespeisten Programme Free-TV, Premiere und Conax-verschlüsselte Sender werden aufgefunden und in der Hauptliste abgespeichert.
    Eine Auflistung in DVB-Paketen erfolgt nicht.

    Fein"arbeit"

    So, in diesem Rohzustand, macht natürlich diese Box gar keine Freude.
    So sollte man sich Kanalfavoriten anlegen und die Bildparameter abstimmen.
    Die Box hat neben anderen Menüunterpunkten ein spezielles "Premiere-Menü". Ausgerechnet hier wurden, für mich völlig neben der Praxis, die wichtigen Bildmodifikationen untergebracht.

    Hier lässt sich die Bildqualtät einstellen:

    Scart 1(TV): FBAS/RGB/S-Video
    Scart 2(VCR): FBAS/S-Video

    Das Bildformat sollte auch eingestellt werden.
    16:9 und AV-Steuerung "Auto" sind die richtigen Entscheidungen bei einem modernen Fernseher. Übrigens warnt die Box unsinniger Weise vor der Änderung der Parameter weil es zu Einschränkungen der Bildwieergabe kömmen könnte...

    Ebenso ein kräftiger Fauxpass: Es gibt kein RGB an dem VCR-Scart.
    Das ist absolut unverständlich denn heute haben DVD-Recorder ja auch die Wohnzimmer erobert die mit möglichst einem hochwertigen Signal versorgt werden sollten, wenn man nun schon analoge Überspielungen macht!
    Wo wir gleich dabei sind warum S-Video keine Alternative darstellt:
    In dieser Ausgabe liefert die Box an meinem Fernseher die schlechteste Bildqualität. Das Bild wirkt zu hell und die Farben zu schwach und teils mit Überschwingern. Selbst FBAS wirkt besser: Hier greift der Kammfilter meines TVs und bügelt grobe Fehler weg.

    Dafür versöhnt die RGB-Ausgabe. Sie liegt auf absolut hochwertigem Stand, gestochen scharf. Mindestens genauso gut wie die Grobi-Box im Vergleich.
    Nur hätte man sich das auch am zweiten Scart-Ausgang gewünscht.

    Desweitere lassen sich im Premiere-Menü die Infornationen des letzten Suchlaufes und der CI-Zugänge und Smartcard abrufen.
    Ebenso lässt sich eventuell eine Software-Aktualisierung abrufen, falls die Automatische abgelehnt wurde.

    Auch Tonmodifikationen wie Sprachvorstellungen und die automatische DD-Aktivierung lassen sich einstellen.
    Hat man hier eine Präferenz braucht man später keine Ton-Optionen bedienen. Positiv auch: Hat man DD-Automatik aktiviert, bleibt dennoch der analoge Ton über Scart erhalten. Nicht jeder Digitalreceiver kann das.

    Nach dem alle wichtigen Grundeinstellungen vorgenommen wurden kommen wir zu den richtigen Ärgernissen der Box.
    Der Erstellung von Favoriten und der Bevorzugten Kanäle.
    Hier hilft selbst das Handbuch nur bedingt.
    Ich möchte hier im Detail nicht darauf eingehen, aber intuitiv ist keine Bedienung möglich. Allein bei der Belegung der Plätze 0-99 vergeht beim ersten Kontakt einige Zeit bis man sich durch den Wust von Symbolen in Kombination mit der Fernbedienung durchfostet hat und seine Lieblingssender geordnet sind. Schließlich schafft man es doch "Das Erste" wirklich auf den ersten Platz zu legen und "ZDF" auf den zweiten etc.
    Auch die Premieresender, die von 100-132 einen festen Platz haben und sich dort auch nicht verschieben oder löschen lassen, können zusätzlich in Favoriten oder den Plätzen -99 anordnen lassen.
    Da der Platz beschränkt ist, sollte man sich auf den Plätzen bis 99 auf seine Lieblingsender konzentrieren.

    Ist diese Hürde genommen ist man erstaunt im täglichem Umgang. Zappgeschwindigkeiten (wenn man vom JS absieht) und Handling beim Programmwechsel über die Liste sind erstaunlich schnell und funktionell.

    Der Premiere"Recorder"

    Ungewohnt zunächst: Nach dem Start aus dem Standby startet sofort die Festplatte. Das kenne ich von der Grobi-Box gar nicht.
    HUMAX selbst nennt das einen Komforbeitrag.
    Nun ja, TimeShift ist ständig aktiv. Das ist der Hintergrund. Immer und jeder Zeit könnte es zu einer Störung kommen und man kann das Programm jederzeit unterbrechen oder fortsetzen. Im Prinzip ist gegen diese Funktion nichts zu sagen wenn man diese Funktion ausschalten könnte um lange Laufzeiten der Festplatte zu vermeiden. Auch wenn die Festplatte kaum zu hören ist.
    Wenigstens geht die Festplatte sofort in den Schlaf wenn man das Gerät in den Standby schaltet. (Neuste Software die automatisch geladen wird)Außerdem sollte man im Menü den Direkt+-Service abschalten wenn man darauf verzichten kann. Dann springt das Gerät ab 2:00 Uhr nicht an.

    Übersichtlich und schnell ist auch der EPG. Fühere Schwächen die ich noch kenne sind ausgemerzt. Einfach EPG drücken, es gibt eine Senderübergreifenden Übersicht und sofort kann die Sendung mit OK programmiert werden. Ebenso praktisch die Sofortaufnahme mit der sofortigem Möglichkeit die Laufzeit der Aufnahmen zu begrenzen.
    Immerhin lässt sich auch geichzeitig ein anderen Programm anschauen inklusive Timshift. Hier kommt die Grobi-Box mit Solotuner im Komfort nicht mit. Natürlich genaussogut geht die manuelle Programmierung.
    Man muß sagen das die Bedienung des PVRs mit der aktuellen Fernbedienung gut gelungen ist. Ebenso gut die Nachbearbeitungsmöglichkeiten und Schnitt-Funktionen. Angesichts dieser Möglichkeiten vermisst man schmerzlich eine größere Festplatte.
    Übrigens ebenso ein Lob an die EPG-Aktualliesierung.
    ZDF, 3sat sowie ProSiebenSat.1 bietet eine dynamische EPG-Anpassung bei eventuellen Zeitverschiebungen. Hat man die Aufnahme über den EPG-Programmiert startet diese Aufnahme entsprechend bei diesen Verschiebungen später. Achtung, aber nur bei diesen Sendern!

    Du sollst nicht fernsehen!

    Und nun zum bekannten dunklem Kapitel das einem Nutzer freier Receiver die Gänsehaut bereitet:

    Jugendschutz!
    Dieser ist bei dieser Box auf eine Perfektion getrieben.
    Neben dem Premiere-Jugendschutz, der nicht deaktivierbar ist, bietet der Receiver eine ganze Reihe von Sperrungsmöglichkeiten für die Kids.
    So können einzelne Sender oder ganze Sendergruppen gesperrt und gar auf Altersfreigabe modifiziert werden. Ich wage zu bezweifeln ob das zu Hause so in Anspruch genommen wird.
    Ebenso: Keine digitale Kopien. Wer DVDs brennen will sollte sich gleich einen DVD-Recorder dazukaufen. Und ob auf Dauer diese Lösung Freunde findet bei Archivaren?

    Fazit

    Nüchtern. Für Freunde reines Fernsehens bekommt man eine komfortable Box im Alltag. Mehr Intentionen sollte man nicht haben.
    Und: Die Box ist völlig stabil. Neben aller Kritik ist kein Horrorszenario angebracht.
    Da ich keine Premiere-Direkt-Plus-Karte habe konnte ich den VoD-Service nicht bewerten.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2007
  2. paul71

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    AW: iPDR 9800: Test eines Ablehners!

    Haha, Eike hast du dich erneut von Premiere bequatschen lassen, oder schreibst du über deine früheren Erfahrungen mit dem Humax? Aber deine Eindrücke scheinen frisch zu sein, deswegen vermute ich Ersteres...

    Ich möchte als Nutzer des verwandten 9700C noch ein paar Sachen hinzufügen bzw. ein paar Bemerkungen zu Eikes Ausführungen machen.

    Bist du sicher, dass du das ausprobiert hast? Das wäre nämlich sehr schlecht: Die Automatik soll ja dazu dienen, dass bei Programmen mit DD-Spur automatisch der spidf-Ausgang aktiviert wird und der angeschlossene DD-decoder die Audioausgabe "übernimmt". Der analoge Stereoton über Scart sollte automatisch deaktiviert werden, da mann sonst zur Fernbedienung des TVs greifen muss und hier den Ton extra abschalten bzw. leise (auf 0) stellen müsste. So funktioniert das korrekter weise beim Humax 9700.

    2. Eine Bemerkung zur Passage über die Erstellung der Favoritenlisten & Co.: Nun, ich finde die Methodik der Erstellung nicht schlecht, sie ist einfach, verständlich und selbsterklärend. Wie die Meinungen hier auseinandner gehen können... Dazu muss man aber sagen, dass in grossen Kabelnetzen (oder gar als Sat-Nutzer) mit hunderten von Programmen die alte "Zapping"-Mantalität ausgedient hat. Also ARD auf 1, ZDF auf 2 und BR auf 3 ist passe. Die Humax PDRs bieten die Möglichkeit 5 Favoritenlisten anzulegen (und das wäre mein Kritikpunkt gewesen, das ist zu wenig!) die man mit beliebigen Programmen belegen kann. Es bietet sich deswegen z.B. an, die Kanäle nach Anbieter zu sortieren (ARD, ZDF & Co., Premiere, KD-Home, KD-free, Ausland o.ä). "Zappen" kann man dann viel intelligenter indem man den EPG aktiviert, hier über die rote Taste der FB die Favoritengruppe auswählt und die gewünschte Sendung sucht.

    3. Über die "Nachteile" von zertifizierten Geräten braucht man nicht reden, jeder muss vorher wissen ob er dies akzeptiert. Die Humax PDRs haben einen grossen Vorteil, der in den Nagravision-Netzen zur Geltung kommt: Dank des integrierten Nagra-Zugangssystems kann man parallel zwei Nagra-Programme von unterschiedlichen Kanälen entschlüsseln. Damit ist es möglich ein beliebiges anderes Programm zu schauen, während man ein anderes aufnimmt. Das kann bei Nagravision-Programmen kein anderer PVR. In kleinen Netzen mit Conax-verschlüsseltem Kabelkiosk reduziert sich diese Eigenschaft natürlich nur auf Premiere-Programme.
     
  3. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    AW: iPDR 9800: Test eines Ablehners!

    Sicherlich gibts unterschiedliche Nutzerverhalten im Alltag.

    "Meine Favoriten" sind die für mich logische ind praxisgerechte Reihenfolge.
    Zunächste also die Free-TV und später die PAY-TV-Programme in der Reihenfolge wie ich es gewohnt bin.
    Favoriten nach Inhalte oder sonstiges nutze ich nicht.
    Die Premieregruppe ist eh zusammen gefasst.

    Zum Ton: Ja, das habe ich ausprobiert. Ist DD dauerhaft aktiviert kann die DD-Anlage genutzt werden. Aber der Ton über Scart bleibt erhalten muß aber ausgeschaltet werden. Ich persönlich kenne das auch von der Grobi-Box und empfinde es als Komfortbeitrag. (Optionstaste kann vermieden werden)

    Ach ja Nachtrag: Wie ich zu dieser Box gekommen bin sei dahingestellt, aber die Grobi-Box wird im Wohnzimmer bleiben und der Humax hat mir nur mal ein "Besuch" abgestattet.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2007
  4. whitman

    whitman Wasserfall

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    AW: iPDR 9800: Test eines Ablehners!

    Für ein solche Szenario ist dies sicherlich ideal, aber wenn man z.B. einen Film parallel aufzeichnet, wäre das nachteilig. Andere nutzen dies sicherlich anderes z.B. nur Ton aus dem Fernseher oder aus der Anlage und stellt somit keinen Nachteil da.

    Das dies beim PDR 9700 und den meisten anderen Receivern so funktioniert, liegt einfach daran, das diese keinen Dolby Digital Decoder haben.
    Dies ist aber Humax IPDR 9800 anderes, er besitzt ein Dolby Digital Decoder.

    whitman
     
  5. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    AW: iPDR 9800: Test eines Ablehners!

    Korrekt, der iPDR hat einen DD-Decoder.
    Allerdings dachte ich das das auch sein Vorgänger PDR 9700 hat...
    Wie gesagt, ich empfinde es als Komfortbeitrag. Dies kenne ich ja auch von der Grobi-Box.
     
  6. whitman

    whitman Wasserfall

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    AW: iPDR 9800: Test eines Ablehners!

    Das wurde wohl für Direkt+ eingeführt, da dort nur Dolby Digital genutzt wird.

    whitman
     
  7. paul71

    paul71 Board Ikone

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    AW: iPDR 9800: Test eines Ablehners!

    Hm. Da bin ich mir nicht sicher, mir ist noch kein Programm untergekommen bei es nur DD Ton haette... Es wuerde mich aber sehr ueberraschen, wenn der 9700 sich in etwas anderem als den Direkt+ features vom 9800-er unterscheiden wuerde. Der 9800-er ist naemlich nicht der "Nachfolger" vom 9700 die sind auf der identischen Platform aufgebaut und unterscheiden sich lediglich in einigen wenigen Softwarekomponenten..

    Der DVB-Standard sieht das aber nur DD-Ton vor, also sollte jeder DVB-receiver einen DD-Decoder haben - mit der Moeglichkeit ein digitales oder analoges Stereo-Downmix zu produzieren. Was dann "hinten rauskommt" ist eine andere Frage, ich faende aber in diesem Fall weiterhin aktivierten Sound ueber Scart extrem laestig...

    Nun, das waere nur mit einem Multiroom receiver praktisch. Ich kann mir ehrlich gesagt kein Szenario vorstellen, bei dem das sonst Sinn machen wuerde.
     
  8. whitman

    whitman Wasserfall

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    AW: iPDR 9800: Test eines Ablehners!

    Bei Direkt+ kann mehr nicht von einem normalen Programm reden. Ansonsten ist dies noch bei HDTV Sender durchaus üblich. Die notwendigen Receiver unterstützen dies jedoch.

    Wenn man so will ist es ein Direkt+ Feature.

    whitman
     
  9. alexs99

    alexs99 Junior Member

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    AW: iPDR 9800: Test eines Ablehners!

    Also, für einen Ablehner empfand ich den Test auch etwas zu positiv.
    Vielleicht liegt es aber auch "nur" an der kurzen Nutzungsdauer. Denn innerhalb der ersten Woche ist mein Feedback ähnlich gut ausgefallen.

    Nach jetzt ca. 7 Monaten ist mein Fazit deutlich negativer. Ich würde mir den iPDR9800C nicht wieder anschaffen. Ich habe zwar den Eindruck, dass es derzeit kein wirklich ideales Gerät gibt, aber dieser Receiver ist mir einfach zu instabil. Die diversen bekannten Probleme werden mittlerweile sogar (zwischen den Zeilen) von Premiere Mitarbeitern an der Hotline bestätigt. Mein Eindruck ist, dass vieles auf die Software zurückzuführen ist. Aber da reiht scheint der Hersteller nicht gewillt kontinuierlich zu verbessern, denn seit dem Update im Frühjahr ist anscheinend funkstille.

    Ich muss sagen, die Probleme sind teilweise so massiv (und es geht hier nicht um Komfortfunktionen, sondern einfache Dinge wie Senderempfang, verlässliche Aufnahmen, etc) dass ich immer mal wieder kurz davor bin den Mietvertrag wegen Nichterfüllung der beworbenen Eigenschaften zu kündigen. Meine Bereitschaft die Macken hinzunehmen schwindet jedenfall von Tag zu Tag.
     
  10. paul71

    paul71 Board Ikone

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    AW: iPDR 9800: Test eines Ablehners!

    Diese Dinge liegen aber meistens nicht am PDR, sondern an tatsaechlich vorhandenen Empfangsstoerungen bzw. falschen EPG Daten...
     

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