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Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 15. Februar 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    82.232
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    Barcelona - Bilder, Videos, Straßenkarten: Mit der wachsenden Beliebtheit von Diensten wie YouTube, Flickr, Google Maps nimmt die Datenflut im Internet von Tag zu Tag zu.

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  2. frankie292

    frankie292 Guest

    AW: Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

    Die Preisgestaltung bei uns hängt von der freigeschalteten bzw gewünschten Bandbreite ab, insofern gibt es diese Internetmaut längst.
    Allerdings wäre in der Tat zu überlegen, ob es nicht sehr viel realistischer und gerechter wäre, das verbrauchte Datenvolumen zu berechnen, nur lassen sich Flatrates besser vermarkten, deshalb traut sich kein Anbieter mehr, diesen Weg zu gehen.
    Und die Kalkulation geht solange auf, wie die Masse der Nutzer weniger als 5 GB/Monat verbraucht und damit die 50 GB+ Nutzer subventionieren.
    Also ich wäre dafür: Jedem die maximal verfügbare Bandbreite schalten und dann in 5 oder 10 GB Schritten abrechnen!
     
  3. Sebastian2

    Sebastian2 Guest

    AW: Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

    Schön.

    Dann ist das Internet wieder teuer...
     
  4. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
    16. April 2007
    Beiträge:
    5.991
    AW: Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

    Ich denke, es ist sinnvoller die Flatrates weiter zu belassen. Da es nicht soviele Nutzer gibt, die Unmengen an Ressourcen verbrauchen, ist eine Flat wirtschaftlich attraktiv und verspricht hohe Gewinnmargen. Eine zusätzliche Maut bedeutet eine weitere Einnahmequelle. Wenn die USA damit angangen, gibt es keinen Grund hier in Deutschland nicht das selbe zu tun. Auch wenn das Internet teurer dadurch wird muss das akzeptiert werden.
     
  5. frankie292

    frankie292 Guest

    AW: Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

    Nur ist es heute schon so, dass nicht überall, wo Flatrate draufsteht auch Flatrate drin ist. Man hört und liest immer wieder von Anbietern, die Dauersauger aussortieren und 'abfinden' oder kündigen. Auch gibt es Anbieter, die 'Trafficshaping' betreiben auch bei uns!
    Wäre es da nicht ehrlicher, nicht mit Tricks zu arbeiten, sondern diejenigen zur Kasse zu bitten, die die hohen Kosten verursachen?
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Februar 2008
  6. amsp2

    amsp2 Wasserfall

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    7.890
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    ----------
    AW: Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

    Blödsinn, De facto würde das den Ausschluss kleinerer Unternehmen bedeuten.
     
  7. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
    16. April 2007
    Beiträge:
    5.991
    AW: Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

    Was kann ich mir unter Traficshaping vorstellen?
    Habe den begriff bisher noch nicht gehört.
     
  8. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
    16. April 2007
    Beiträge:
    5.991
    AW: Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

    Auch Blödsinn.
    Für Unternehmen bedeutet das nur weitere Kosten, die auf die Endverbraucher umgelegt werden und ein weiterer Kostenblock, der steuerlich wahrscheinlich absetzbar ist. Es bedeutet nur den Ausschluß von Privatleute, welche finanziell nicht so gut ausgestattet sind. Da diese mangels Kaufkraft aber kaum ein Nutzen aus Sicht der Unternehmen darstellen ist dieser Verlust akzeptabel.

    Fazit: Eine Internet Maut ist eine Möglichkeit bei gleicher Leistung Mehreinnahmen zu generieren, warum sollten Unternehmen darauf verzichten wollen. Ähnlich der Subventionen, die werden auch gerne mitgenommen, bestes Beispiel: Nokia. Aus wirtschaftlicher Sicht eine völlig logische Handlungsweise.
     
  9. frankie292

    frankie292 Guest

    AW: Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

    Es werden bestimmte Dienste gedrosselt. Dann wird zB der Bittorrent Download oder die Geschwindigkeit beim P2P Client plötzlich langsam oder versiegt völlig. Oder es werden ganze Dienste einfach blockiert, um die eigenen Geschäfte nicht zu gefährden, wie das bspw Telefonica in MX betreibt.
    Dort wird Internettelefonie einfach blockiert. Skype und SIP tuns nicht, man muss aufs Festnetztelefon zurückgreifen. Und genau hier fängt es an, gefährlich zu werden. Es muss sicher gestellt werden, dass die Neutralität des Netzes gewahrt bleibt und Internetzugangsanbieter müssen verpflichtet werden, solche Blockaden oder Traffic Shaping zum Nachteil bestimmter Dienste oder Anbieter, zu unterlassen.
    Apropos Internettelefonie: Im Mobilfunk haben wir das bereits, dort untersagen die Anbieter die Nutzung von VOIP oder gar Instant Messaging wie T-Mobile... Ein Unding, gegen das sich bislang niemand zu wehren scheint, doch hier sollte man den Anfängen wehren.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Februar 2008
  10. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
    16. April 2007
    Beiträge:
    5.991
    AW: Internet-Maut in der Diskussion: Damm gegen Datenflut oder Abzocke?

    Interessant - so könnte man auch noch zusätzliche Einnahmen generieren. Zum Beispiel könnte doch so der Anbieter xy als Beispiel Dienste wie Bittorrent komplett blockieren und bekommt von Software Hersteller wie Microsoft und Musikindustrie Entgelte. Weitere Einnahmequelle wären zum Beispiel das Blockieren von POP3/SMTP Dienste. Somit muss der Konsument Email nur über Web-Portale nutzen und wird mit Werbung kontaktiert. Auch hier könnte man über Entgelte bei email-Anbietern "verhandeln".
     

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