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Internet über DVB-T

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von greenhornapster, 19. März 2009.

  1. greenhornapster

    greenhornapster Senior Member

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    Nun startet auch internet über DVB-T und unsere Kabel Anbieter beschweren sich über "STÖRUNGEN" das ihre Empfänger usw.. gestört werden.

    Aber hier Digital TV: Haaß: "Uns sind beim Test in Wittstock keine Störungen im Kabelempfang bekannt" wird genau das gegenteil behauptet.


    Ich denke das sie die Konkurenz fürchten,

    DVB-T Fernsehen
    DVB-T Internet, es wird aber niemals denn speed haben die einen kabel gebundenen anschluss hat.

    Aber es ist schon lustig mit anzusehen wie die Antenne den kabel echt Angst macht, wer hätte das mal gedacht vor 10 jahren das die Antenne sowas alles bieten kann.:D:D:D

    Meine Prognose in 20 jahren gibt es kein Kabel Fernsehen mehr, und Telefone werden nur noch per Handy angeschlossen keine neuen kabel mehr.
    Internet nur noch über UMTS alles was kabel gebunden ist wird bald nicht mehr konkurenz fähig sein.
     
  2. simpelsat

    simpelsat Board Ikone

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    10x Zehnder DX1500s (2x Kathrein ADR) und Spaun 9982
    33er DigiDish für 19e (bisher nur bei Gewitter im Mai 2007 ausgefallen)
    70er Triax-78 auf SG-2100A für 53e-34.5w (Standard 28e)
    (72e-58w - möglich bei Dachinstallation)

    DVB-T
    168 DX-Speicherungen bzw. 27 Programme mit Zimmerantenne:
    ct-Dipole und Hirschmann Zifa 15 / 16 und mobile 84cm-Richtantenne
    für DK DVB-T1778-7" und Skymaster DT 50 sowie LCD
    AW: Internet über DVB-T

    Noch machen die Kabelnetzbetreiber aktuellen Meldungen zufolge richtig fetten Reibach -
    allerdings nur wegen der Triple-Angebote von Fernsehen/Telefon/Internet.

    Diesem Geschäftsmodell liegt eine ganz perfide Mischkalkulation zugrunde,
    bei der über den überteuerten (Zwangs-)Kabelanschluss fürs Fernsehen
    das erweiterte Angebot finanziert wird - und eben auch nur dann
    günstig erscheint. Insgesamt lügen sich die Kunden also Einen in die Tasche.
     
  3. schnappdidudeld

    schnappdidudeld Gold Member

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    AW: Internet über DVB-T

    Internet über DVB-T ist Quatsch.
    Man benutzt Frequenzen, die auch von DVB-T (Digitaler Fernsaehstandard) werden.
     
  4. Sako

    Sako Senior Member

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    AW: Internet über DVB-T

    Wollen wir wetten?

    Scherz bei seite, Dienste über Funk sind um den Faktor 1 Million schlechter als Kabelgebundene Dienste.
    Alleine die zur Verfügung stellbare Bandbreite ist bei Kabel extrem viel höher, die Störanfälligkeit viel viel geringer, die Zuverlässigkeit extrem hoch und die Kosten, abgesehen von den Installationskosten, sehr niedrig.
     
  5. greenhornapster

    greenhornapster Senior Member

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    AW: Internet über DVB-T

    In ländern wo eh keine Kabel Infrastruktur (Telefon, Fernsehen, Internet)vorhanden ist wird auch keine Infrastruktur aufgebaut weil es einfach zu teuer ist, alles läuft drahtlos !! und dieser Trend wird nicht aufzuhalten sein. :D
     
  6. HarryPotter

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    AW: Internet über DVB-T

    Das Kabelnetz ist im Prinziep ein Glasfasernetz. Richtig aufgebaut, kann Funk in der kurzen Zeit niemals schneller oder weniger störanfällig als dieses Netz sein.

    Dann haste da natürlich noch das Problem, dass auch hier eine Infrastruktur aufgebaut werden müsste. Sonst kannste ein schnelles Funknetz auch vergessen. In Ländern wo Funk übrigens Internetverbindungen ermöglicht, sind diese von Breitband teilweise noch recht weit entfernt. Das macht man auch nur, weil die baulichen Gegebenheiten schlecht sind oder die Besiedlung viel zu niedrig für Kabelnetze ist.
     
  7. TV_WW

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    AW: Internet über DVB-T

    @greenhornapster:
    In Deutschland wird nirgendwo Internet über DVB-T übertragen; in Wittstock wird UMTS-Technologie für Internet über Funk verwendet.
    UMTS-Technik welche auf 750 MHz läuft, denn über DVB wäre der notwendige Rückkanal schwieriger (per Funk) zu realisieren. Bei UMTS ist lediglich eine Anpassung der Sende-/Empfangsfrequenz notwendig, während für DVB-RCT komplett neue Geräte entwickelt werden müssten oder auf sonstige Technologien zurückgegriffen werden müsste (evt. auch Rückkanal per Modem/ISDN).

    ---

    Ich zweifle auch ein wenig daran dass breitbandiges Internet per Funk in der geplanten Form eine sinnvolle Lösung ist.
    Die Netzbetreiber planen Funkzellen mit 30 km Radius bei Internet über UHF-Frequenzen. Das ergibt rechnerisch eine Fläche von ca. 2800 km². Wenn ich jetzt mal von eher dünn besiedelten Gebieten ausgehe und sage dass 5% der Fläche bewohnt ist dann sind das immer noch 140 km².
    Gehen wir mal von 200 Leuten pro km² aus, dann wären das immerhin ca. 28.000 Leute. Angenommen 10% davon haben noch keinen Breitband-Internetanschluss, das wären 2800 Leute.
    Angenommen ein TV-Kanal ermöglicht eine Datenrate von 30 MBit/s, dann wären das 30 MBit/s für 2800 Leute; dabei reichen 30 MBit/s gerade mal für 50 Leute gleichzeitig falls diese YouTube & Co. in Default-Qualität nutzen.
    Mir scheint die Sache etwas unterdimensioniert, die Sache lässt sich aber vermutlich werbewirksam als Breitband-Verbindung verkaufen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. März 2009
  8. Sako

    Sako Senior Member

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    AW: Internet über DVB-T

    Und wie kriegt man die Daten zum Funkmast? Wer baut den Funkmast? Wer bezahlt den Funkmast?
    Wer baut das ganze aus, wenn es überlastet ist?
     
  9. Manfred Z

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    AW: Internet über DVB-T

    Die Realität in den ländlichen Regionen Brandenburgs sieht anders aus:

    Wittstock/Dosse hat eine Fläche von 417 km² mit 16000 Einwohnern. Das entspricht einer Dichte von 38 Einwohnern je km². Der ganze Landkreis Ostpriegnitz-Ruppin hat eine Einwohnerdichte von 42 Einwohnern je km². Der westliche Nachbarkreis Priegnitz hat 40 Einwohner je km². Der östliche Nachbarkreis Oberhavel hat 112 Einwohner je km² dank des Anteils am Berliner Speckgürtel (Hennigsdorf, Hohen Neuendorf, Oranienburg).
     
  10. TV_WW

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    AW: Internet über DVB-T

    Die Angaben beziehen sich allerdings wahrscheinlich auf die komplette Fläche. Oder nur auf die bewohnte bzw. besiedelte Fläche?
    Wenn ich meine Angabe auf die gesamte Fläche beziehe dann komme ich rechnerisch auf 10 Leute pro km².

    Egal ob man die Sache nun hin oder her berechnet. Mehr als 100 Leute (gemittelt) pro TV-Kanal sind einfach nicht sinnvoll falls man wirklich von einer Breitband-Internetanbindung sprechen will.
    Falls da also 100 "Dauersauger" unter den Nutzern sind kippt das ganze Prinzip "Internet per UHF-Funk". Abhilfe würde nur eine Einschränkung wie ein Zeit- oder Volumenlimit schaffen.
     

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