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Insolvenz bei PREMIERE - und dann?

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von michaausessen, 3. Mai 2002.

  1. michaausessen

    michaausessen Gold Member

    Registriert seit:
    19. April 2002
    Beiträge:
    1.758
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    Wie die "Süddeutsche Zeitung" berichtet, wird die Kirch-Pay-TV, zu der auch PREMIERE gehört, nächste Woche Insolvenz anmelden. PREMIERE-Chef Georg Kofler sieht in einer Insolvenz die Chance, alle bestehenden Verträge zu lösen und neu verhandeln zu können.

    Wie denkt ihr darüber? Wie wird es nach einer Insolvenz bei PREMIERE weitergehen? Wird das Programm eingestellt oder vorerst weitergesendet und, wenn ja, wird auch das gezeigt, was im PREMIERE Magazin angekündigt ist?

    Ich persönlich hoffe, dass PREMIERE es schafft. Die Zeit jedoch drängt und eine ungewisse Zukunft ist weder gut für das Abogeschäft noch für die Programmplanung (Stichwort: Bundesliga-Rechte).
     
  2. Balu6155

    Balu6155 Guest

    Das wurde hier schon vielfach diskutiert. Der Kunde wird von einer Insolvenz kaum etwas merken, d.h. die Programme werden auch weiterhin senden so wie es im Magazin ausgedruckt ist.
     
  3. strunz77

    strunz77 Board Ikone

    Registriert seit:
    20. September 2001
    Beiträge:
    4.325
    das denke ich nicht. auch die drittanbieter werden ihr leistungsverweigerungsrecht geltend machen.
     
  4. noeler

    noeler Board Ikone

    Registriert seit:
    7. März 2002
    Beiträge:
    3.138
    Ort:
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    Nein, weil die andere Seite der Vertragsinhaber kann ablehnen und dann darf P von eine Sekunde auf die andere das Progr. um welches verhandelt wurde nicht mehr senden. Also, ist wie ein Ueberraschungsei.

    cu
     
  5. Balu6155

    Balu6155 Guest

    Wie ich schon öfters sagte, wir reden in einem Jahr nochmals darüber. Seit einem halben Jahr wird uns in diesem Forum erklärt, daß P bald den Sendebetrieb einstellen muß.
    Aber ... Premiere läuft und läuft und läuft und läuft und läuft und läuft und läuft und läuft und läuft und läuft ....
     
  6. s.weber-online

    s.weber-online Senior Member

    Registriert seit:
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    381
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    Vechta
    Außerdem geht es nicht um die Drittanbieter, da die im Gegensatz zu´den Film und Sportrechten nur Pinats kosten.

    Gruß Sawe
     
  7. LarsB

    LarsB Junior Member

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    Insolvenz ist ja nicht gleich Konkurs, oder? Sonst könnten die Kunden nämlich ihre Receiver-Kaution glatt abschreiben, denn die dürfte dann Teil der Konkursmasse sein ...
     
  8. Raiders2k1

    Raiders2k1 Senior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
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    Ort:
    Hannover
    Richtig, seit 98 gibts keine "Gesamtvollstreckungsverordnung" (Neue Bundesländer) bzw. "Konkurs/Vergleichsordnung" mehr. Die neue anzuwendende Insolvenzordnung hat zum gleichrangigen Ziel nicht nur die Gläubiger zu befriedigen sondern den Erhalt des Unternehmens (Reorganisation).

    Sollte es allerdings zur Liquidation kommen guckt der Abonnent mit seiner Kaution in die Röhre. Der wird als nachrangiger Gläubiger nämlich gaaaanz zum Schluss abgefrühstückt. Ich persönlich kann mir aber weniger vorstellen, dass Premiere tatsächlich liquidiert wird. Ausserdem hat er seine "Forderung" ja mit der Dbox ausreichend besichert winken

    <small>[ 03. Mai 2002, 22:57: Beitrag editiert von: Raiders2k1 ]</small>
     
  9. Patrick S

    Patrick S Foren-Gott

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    Korrekt! Mit einer sauber neu ausgehandelten Lösung für die Film und Sportrechte kann Premiere sicher mit der aktuellen Kundenzahl wirtschaftlich arbeiten, genau da will Kofler hin. Vielleicht ist das tatsächlich nur über eine Insolvenz möglich... die Gesellschafter , die einsteigen wollen, scheinen immer noch zu hoch zu pokern...

    viele Grüße,

    Patrick
     
  10. Elmo

    Elmo Gold Member

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    Ich denke der gezielte Gang in die Insolvenz kann Premiere retten.
    Wenn es so ist, daß man die teuren Lizenzen neu verhandeln kann, könnte es sein, daß Premiere von heute auf morgen schwarze Zahlen schreibt. Kofler sagte doch neulich bei Maischberger, daß Premiere momentan "nur noch" 0,5 Mio und am Wochenende höchsten 1,5 Mio Eure Miese macht. Vor seiner Amtszeit war immer von 2 Mio Euro die Rede. Das ist doch schon mal etwas. Am Programm und Service kann man nicht mehr einsparen und wenn man die Ausgaben nicht runterschrauben kann (Verträge), dann ist der einzig logische Schritt die Insolvenz.
    Sollte der Zuschauer nichts davon mitbekommen (ist ja eh schon ein Sparprogramm winken ), dann kann man Premiere retten und letztendlich wieder besser machen. Ohne Insolvenz schiebt man das Problem weiter vor sich her und die Schulden werden immer mehr, bevor dann irgendwann der große Knall kommt.

    Letztendlich hoffe ich auf die Rettung von Premiere, auch wenn ich mit dem momentanen Premiere eher unzufriden bin...
     

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