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In einer Stadt, in den man (nicht mehr) gut und gerne leben wollen.

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von brixmaster, 12. November 2018.

  1. brixmaster

    brixmaster Foren-Gott

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    In einer Stadt, in den man (nicht mehr) gut und gerne leben will.
    Wieso kann man keine Überschriften mehr editieren ?:confused:


    Dauersieger München: Die Kehrseiten des Erfolgs
    Trifft sicherlich auch für andere vor allen westdeutsche Großstädte über 500 Tausenden Einwohner wie FFM oder Köln zu, aber auch Berlin zu, aber München hat da trotzdem im negativen Sinne eine Vorreiterrolle.

    Wer würde da überhaupt noch wohnen (hinziehen) wollen, es sei denn einer
    kann die hohen Mieten vor allen in der City bezahlen ?
    Und ein gut dotierter Job ist eben auch nicht sicher, auch wenn es aktuell gut läuft.

    Neue Wohnungen: Ja! Aber bitte nicht vor meiner Haustür
    Der Beitrag kennzeichnet aber auch obige Diskrepanz.
    Neuankömmlinge sind nicht willkommen, aus Sicht der Bestandsanwohner durchaus verständlich.
    Wenn niemand mehr bauen würde, würde es auch keinen Zuzug mehr geben können; also Angebot bedingt Nachfrage,
    Nachfrage bedingt in kleinen Teilen Angebot.

    ;) Das Thema ist schon vorhanden, im Politik Thread in anderen Zusammenhang.
    Aber eine Nachvollziehbarkeit der Denke ist vorhanden.

    Unternehmer sollten sich alternative Städte suchen, wo sie ihre Niederlassungen ablegen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. November 2018
  2. emtewe

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    Ich wohne hier im weiteren Standrandbereich von Köln (S-Bahn 20 Minuten bis HBF) und hier kann man im Moment etwas ganz anderes beobachten. Die Industriegebiete hier füllen sich mit Firmen aus Köln. Die Steuersätze sind hier wohl günstiger, vor allem aber gibt es hier, insbesondere Richtung stadtauswärts, noch bezahlbare Wohnungen. Die "alten" Mitarbeiter können bequem mit der Bahn hier hin, auch aus der Innenstadt, während neue Mitarbeiter aus der anderen Richtung mit dem Auto kommen. Für Firmen die expandieren sind diese Lagen perfekt.
    Der Nachteil ist natürlich dass hier jetzt die Mieten explodieren, und die Nachfrage steigt. Eine Wohnungsbesichtigung ist inzwischen eine Veranstaltung mit 20-30 Leuten, vor ein paar Jahren waren das noch so 4-5.
     
  3. Schnellfuß

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    Mieten explodieren so gut wie nie.

    Die werden erhöht, und zwar von Vermietern/Eigentümern. :)
     
  4. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Würde ich nicht sagen, die werden von der Nachfrage erhöht. Wenn hier vor 10 Jahren jemand ausgezogen ist, haben sich so 3-5 auf eine neue Wohnung beworben, von denen oft schon einige ausfielen, so dass der Vermieter am Ende nur eine sehr begrenzte Wahl hatte. Heute stehen plötzlich 20-30 Leute auf der Matte, zum Teil mit vorbereiteten Bewerbungsbögen als ginge es um einen Job. Tja, der Rest ist simple Marktwirtschaft. Wenn du ein rares Gut hast, mit sehr hoher Nachfrage, dann verkaufst du es so teuer wie möglich.
    Daher sehe ich die Schuld nicht bei den Vermietern, sondern bei den Städteplanern. Schönes Beispiel hier, in den letztem Jahren wurden 3 neue Industriegebiete ausgewiesen, massenhaft Unternehmen angelockt, aber es gab nur ein kleines neues Neubaugebiet, für Superluxus-Villen, direkt am Golfplatz, die scheinbar mehr Geldanlage als wirklich genutzte Objekte sind.
    Du kannst dem Vermieter nicht vorwerfen mehr Geld zu verlangen, wenn plötzlich die Nachfrage nach seinem Produkt rapide steigt.
     
  5. brixmaster

    brixmaster Foren-Gott

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    Die Politik hat viel Müll gebaut.

    Viele Bauvorschriften, oder sonstige Dinge wie Bodensteuern.
    Dann dieses Dämmungsgesetz, wo man auch so Mieter rausekeln kann.
    (Umweltschutz sollte nicht dazu führen, das jemand seine Miete nicht mehr zahlen kann)
    Und auch Gesetze von Kohl und Schröder, die die heutige Situation doch bedingen -> vonovia
    Kommunale Wohnungen wurden verkauft, um so die Stadt und Staatshaushalte sanieren zu können.

    #Marktwirtschaft, kann es eigentlich oder sollte nicht bei Basis Bedürfnisse herrschen.
    Sozialwohnungen dürfen nicht ihre Sozialbindungen nach einer gewissen Zeit verlieren.
    Förderung von vor allen genossenschaftlichen und kommunalen Wohnungsbau.
    Abrisswahn wo es noch genügend Wohnungen hab.

    In einer Situation des Überangebotes wird der Markt funktionieren.
    In aktueller aber nicht. Da bedarf es massive Eingriffe.
    Bei Wohnungen der Masse.

    Hinsichtlich Luxuswohnungen oder Wohnen in der Innenstadt -teure Wohnungen- aber nicht.
    Da braucht es weder Mietschutz, noch staatliche Eingriffe, da kann der Markt regieren.

    Aber obiges darf eben Bestandsmieter nicht verdrängen.
    Und das es in diesen Land noch unfreiwillige Obdachlose gibt, ist auch wieder dieser reichen Gesellschaft.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. November 2018
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  6. Fakeaccount

    Fakeaccount Platin Member

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    und nicht vergessen: Jedes Jahr kommen nochmal ca. 250.000 "Neuankömmlinge" hinzu!
     
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  7. brixmaster

    brixmaster Foren-Gott

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    Auf dem Land ist es Wohnungsverfall und Wegzug.
    Wenn es von Seiten der Politik sinnvolle Bestrebungen gäbe, würde man den Zuzug in die Städte "demotivieren", und vor allen den Zuzug dorthin alternativ forcieren, wo noch genügend Wohnraum frei ist.
     
  8. Wolfman563

    Wolfman563 Platin Member

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    Mia meang koane Zugroasten - ois Preißn :D.
    (wobei ich da als reigschmeckter Exilbayer im Ländle auch nur knapp hinter einem Fischkopf oder Franken komme ;))
     
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  9. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    In München ist das aber leider etwas anders, da sind die S-Bahn Gemeinden wie z.B. Germering, Pullach, Feldkirchen, Ismaning fast genaso teuer oder teilweise noch teurer als München selbst. Und auch die benachbarten Gross- und Mittelstädte wie Ingolstadt und Landshut sind sehr teuer.

    Wer halbwegs günstig wohnen will müsste schon nach Aichach oder Vilsbiburg, aber das sind dann etwa 70-90km nach München City, und so 70-90 Minuten Fahrzeit mit dem Auto.

    Zuzug in die Städte ist nichtmal das Problem, wenn nicht alle in die Schwarm-Städte drängen würden. In anderen Regionen gibt es noch genug Mittel- und teilweise auch Grossstädte wo die Bevölkerungszahlen eher rückläufig sind.

    Man muss nicht gleich aufs Dorf, auch in Bremerhaven oder Gera könnte man günstig wohnen. ;)
     
  10. Schnellfuß

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    Die Nachfrage ermöglicht es den Vermietern, die Preise zu erhöhen.
    Letztlich sind es immer Menschen, welche höhere Mieten verlangen.

    Mieten können ebenso wenig explodieren, wie Kriege ausbrechen.
     

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