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Ich seh, Ich seh

Dieses Thema im Forum "Blu-ray/DVD" wurde erstellt von Hoffi67, 24. Oktober 2015.

  1. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    INHALT: In einem abgeschiedenen Haus am See warten die Zwillinge Lukas (Lukas Schwarz) und Elias (Elias Schwarz) auf die Rückkehr ihrer Mutter (Susanne Wuest), die sich einer Schönheitsoperation unterzogen hat. Als sie zurückkommt, wirkt sie stark verändert, nicht nur wegen ihres bandagierten Gesichts. Sie geht auf Abstand zu ihren Kindern, möchte erst einmal ihre Ruhe haben, weil die Operation sehr anstrengend gewesen sei. Schnell bekommen die Zwillinge Angst. Ist die Frau, die jetzt mit ihnen unter einem Dach lebt, überhaupt ihre Mutter – oder nur eine womöglich gefährliche Fremde, die so tut als ob? Warum sonst kann sie sich denn nicht an das Lieblingslied ihres Sohnes erinnern? Lukas und Elias beschließen, dass es Zeit wird, die Wahrheit herauszufinden. Dabei sind sie alles andere als nachgiebig…


    MEINE KRITIK: Wo ist die Mama? Ich seh, ich seh ist ein sehr ungewöhnlicher Film. Das Regieduo aus Österreich, spielt mit den Urängsten des Menschen!
    Man hat hier von Anfang an ein leichtes Unbehagen, weil der Film auf ein Szenario zusteuert, daß im leisen an Michael Hanekes '' Funny Games '' erinnerte! Der Film ist realistisch und in ruhigen Bildern auf die Leinwand gepresst. Die bedrohliche Atmosphäre ist aber jederzeit greifbar und im letzten Drittel wird es heftig! Die Rezis der User ist gespalten, daher empfehle ich diesen Film nur Leuten, die gern anderes sehen, Arthousekino oder alles was nichts mit Mainstream zu tun hat! Mit der Punktzahl tue ich mich hier echt schwer, daher lasse ich sie weg und sage nur, war mal was ganz anderes, aber mich hat er gepackt mit jeder Minute mehr, da er eine subtile Spannung entwickelte bis zum finalen
    Guten Abend, gut’ Nacht.


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  2. seagal1

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    Technisat HD S2, Edision Argus Vip2, ET 9200, ET 9500, ET 8500, Sony BRAVIA KDL-40EX707
    Der Film ist so ungewöhnlich wie sein Titel. Was das österreichische Kino mit diesem Werk zu bieten hat, ist Filmkunst und Thriller gleichermaßen. Der Zuschauer muss unbedingt von Anfang bis Ende dem Geschehen aufmerksam folgen, um die überraschende Auflösung nachvollziehen zu können. Wie sich die Handlung bis zum Ende zuspitzt ist einfach genial umgesetzt. In deren Folge macht die Mutter einige wirklich sehr schmerzhafte Erfahrungen, bei der die FSK 16 ihre Berechtigung findet. Nur wenige Darsteller sind in diesem Streifen zu sehen, weshalb einige Szenen mitunter kammerspielartig wirken. Dabei stehen die Mutter und die Zwillinge im Mittelpunkt. Das schauspielerische Können ist hier nebensächlich, denn dialogmäßig wird allen Mitwirkenden nicht viel abverlangt. Es ist lediglich auf das Verhalten und die wenigen Gespräche des Trios zu achten. Dies steht im Vordergrund.

    Fazit: tolles österreichisches Kino, ungewöhnliche Story und überraschende/geniale Auflösung. Entgegen meines Filmfreundes Hoffi kann ich mich zu einer Wertung aufraffen und haue mal 7/10 Punkte raus.
     
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