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Honig im Kopf

Dieses Thema im Forum "Kinonews" wurde erstellt von Hoffi67, 17. Februar 2015.

  1. Hoffi67

    Hoffi67 Moderator

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    Inhalt: Die junge Tilda (Emma Schweiger) liebt ihren Großvater Amandus (Dieter Hallervorden) über alles. Der erkrankt jedoch an Alzheimer, wodurch er zunehmend vergesslicher wird und sich zuhause nicht mehr zurecht zu finden scheint. Für das in die Jahre gekommene Familienoberhaupt stehen daher alle Zeichen auf Seniorenheim. Niko, (Til Schweiger), der Vater von Tilda und Sohn von Amandus, hält es für das Beste, den alten Mann in Betreuung zu geben. Doch die elfjährige Tilda akzeptiert diese Entscheidung keineswegs. Stattdessen macht sie deutlich, dass sie auch noch ein gewichtiges Wort bei der Amandus betreffenden Zukunftsgestaltung mitzureden hat. Kurzerhand entführt Tilda den verdutzten Opa, der so gerne noch einmal Venedig sehen würde. Eine spannende, turbulente und prägende Reise nimmt ihren Lauf…

    Meine Kritik: Nach all den Empfehlungen und guten Kritiken in meinem Umfeld, habe ich Til Schweigers vielleicht persönlichsten Film jetzt noch im Kino nachgeholt.
    Sicherlich ist der Film in vielen Szenen sehr überzogen und von Gutmenschen umgeben, die allesamt aufgeschlossen mit Amandus Krankheit umgehen. Leider ist das nicht die Realität, aber Hallo es ist ein Kinofilm und Til kann einfach gutes deutsches Popcornkino. Dazu hat er einen witzigen und charmanten Dieter Hallervorden mit an Board, der mich schon in '' Sein letztes Rennen '' schwer begeistert hat. Für mich funktioniert der Film am besten in seinen intimsten Momenten gerade zwischen Tilda und Amandus. Auch wenn vieles im Film sehr überspitzt wirkte und auch unrealistisch, so schafft er zumindest ein besseres Verständnis für diese neue Volkskrankheit und zeigt auf bei aller bitteren Realität, daß man mit dem Betroffenen trotzdem warmherzig umgehen und trotz der Krankheit dazu noch viele schöne Stunden erleben kann. Viel Zeit bleibt den Familienangehörigen meistens nicht mehr. Das Einfühlungsvermögen, die Geduld und das Verständnis aufzubringen für den Betroffenen, ist für viele die größte Hürde. Vielleicht, hat er im Umgang mit betroffenen Familienangehörigen einigen Menschen eine kleine Hilfestellung gegeben. Ich habe mich gut unterhalten und hatte öfter ein lachendes und weinendes Auge im Knopfloch und mehr hatte ich wahrlich nicht erwartet. 7/10




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