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Hinweise zum TECHNISAT DigiPal LCD

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von dl2qb, 8. Juni 2004.

  1. dl2qb

    dl2qb Junior Member

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    Obwohl schon ausreichend mit digitalem ASTRA-Empfang versorgt, habe ich mir zum bzw. schon vor dem DVB-T Start in Köln einen kleinen transportablen DVB-T Gucker für unterwegs im Park oder an ähnlichen Orten, eben den DigiPal LCD zugelegt. Das ist wohl ein 6,8" LCD Monitor mit integriertem DigiPal 1, wenn ich mich nicht irre, ein 2 Ah NiMH-Akku ist auch integriert, gleichfalls gehört eine Teleskop-Stabantenne zum Gerät.

    Anfangs war ich von DVB-T recht enttäuscht, von "ÜBERALL-TV" konnte keine Rede sein, man mußte selbst nur 5 km vom Senderstandort entfernt, aber ohne direkt optische Sichtverbindung, schon die Stellen in der Wohnung mit ausreichendem Empfang richtig suchen, meist gingen an einem Ort im Zimmer 2 oder 3 Kanäle mit den entsprechenden Sendern ganz brauchbar (wenn man sich nicht mehr als ein paar Zentimeter von diesem Opimalort wegbewegte), für die anderen Kanäle war dann aber wieder ein anderer Platz im Zimmer aufzusuchen. Das selbe Bild im Büro in Wesseling.

    Ich habe mir dann aber noch eine 15€ kostende DigiFlex TT2 aktive Stabantenne nachbestellt, weil der DigiPal LCD einen schaltbaren 5V/100mA Stromversorgungsausgang an der Antennenbuchse besitzt und die DigiFlex TT2 damit ohne zusätzliches externes Netzteil (bei Portabelbetrieb ungünstig) betrieben werden kann.

    Mit der aktiven Stabantenne ist der DigiPal LCD ein ganz anderes Gerät! Die 15 dB Verstärkung (UHF) direkt an der Antenne verleihen dem Gerät erst den richtigen Pepp, jetzt bin ich mit der Empfangsleistung zufrieden und akzeptiere den Überall-TV Begriff. Die Original-Spezial-Teleskopstabantenne aber kommt bei mir ganz tief in die Bastelkiste, das Ding ist wirklich Sch..... . Die DigiFlex TT2 kann man übrigens auch ganz elegant am DigiPal LCD befestigen: Es gibt aufklebbare Klettverbinderstreifen (z.B. bei CONRAD-Elektronik). Da kann man die eine Seite aufs Gerät und die andere Seite unter den Fuß der DigiFlex kleben und so aktive Stabantenne und Gerät (z.B. für den Transport) jederzeit wieder trennen. Ich habe übrigens festgestellt, daß die meisten empfangbaren DVB-T Kanäle mit der TT2 sogar noch (wenn auch mit etwas reduzierter Stärke) durchkommen, wenn man den Antennenstab der TT2 abschraubt und nur den Verstärkerfuß in den Antenneneingang des DigiPal LCD speisen läßt, auf jeden Fall ist der Empfang dann immer noch besser als mit der passiven mitgelieferten Teleskop-Stabantenne.

    FAZIT: Leider hat es TECHNISAT verpaßt, einem als Portabelgerät konzipierten Produkt einen Tuner mit ausreichender Empfindlichkeit zu verpassen. Die Verstärkung der TT2 wäre problemlos auch im Gerät integrierbar gewesen und sicher wären viele auch bereit, 5 - 10 € mehr zu bezahlen, wenn man dafür ein brauchbar empfindliches Gerät bekommt. DigiPal LCD Nutzern oder solchen, die es noch werden wollen, kann man nur raten, sich mit einer aktiven Stabantenne ala DigiFlex TT2 zu versorgen, um mit ihrem Gerät ausreichenden Empfangsspaß zu haben.:winken:
     
  2. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

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    AW: Hinweise zum TECHNISAT DigiPal LCD

    Der Fuß der DigiFlex (auch wenn er verstärkt) soll besser empfangen als eine einfache Teleskopantenne?

    Bis Du sicher, dass man nicht irgendwo zwischen Teleskopantenne und Antennenbuchse umschalten muss und Du dies vergessen hast?

    Was passiert denn, wenn Du einen einfachen 12 cm langen Kupferdrahtdraht (mind 0,75 mm^2, also Elektro-Installationskabel) in die Antennenbuchse steckst?

    Vielleicht ist das ja auch schon besser als die eingebaute Antenne. Evtl. ist die eingebaute Antenne nirgends angeschlossen (hat der Zusammenschrauber bei TechniSat vielleicht vergessen) oder hat einen Wackelkontakt.
     
  3. dl2qb

    dl2qb Junior Member

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    AW: Hinweise zum TECHNISAT DigiPal LCD

    Nein nein, Gummibär - ich bin mir schon sicher, daß die Technisat Teleskopantenne schon richtig mit dem Tunereingang verbunden war. Mit einem abgestimmten (Lamda/viertel) Draht ging es auch besser oder zumindestens gleich gut wie mit der Teleskopantenne. Technisat hat den Fehler gemacht, in ihrer Gerätebeschreibung zu behaupten, man solle die Teleskopantenne maximal herausziehen, dann sei maximale Empfangsstärke gegeben. Ist natürlich Unsinn: Eine resonante Antenne ist immer besser und auch mit der Teleskopantenne waren die Empfangsleistungen auf den hohen UHF-Kanälen besser, wenn ich sie auf etwa Viertel-Wellenlänge zusammengeschoben habe.

    Das mit dem Empfang mit der Digiflex TT2 ohne Strahler ist schon kurios: Offenbar strahlt schon so viel Energie in den (unabgeschirmten) Verstärkerfuß der Antenne ein, daß der "Strahler" zwar noch etwas, aber so viel dann auch nicht mehr mehr bringt im UHF Bereich. Scheint ein guter (rauscharmer) Verstärker zu sein, hi.
     
  4. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

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    AW: Hinweise zum TECHNISAT DigiPal LCD

    Na dann kann ich mich nur anschließen: ziemlich traurig, dass die bei diesem teuren Mini-TV nicht mehr das Geld für eine vernünftige Antenne über hatten!

    Aber immerhin hat das Ding eine 5V-Speisespannung...
     
  5. Matthias K.

    Matthias K. Gold Member

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    AW: Hinweise zum TECHNISAT DigiPal LCD

    Wie lange hält denn der Akku durch ?
    Ich habe mal gelesen - 1 Stunde
    Eine Stunde wäre viel zu wenig.
    Es sollten schon min. 5 Stunden sein,
    sonst könnte man besser ein Centrino-Notebook mit TV-Karte mitnehmen.
     
  6. dl2qb

    dl2qb Junior Member

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    AW: Hinweise zum TECHNISAT DigiPal LCD

    Das mit der 1h Laufzeit für den internen Akku ist schon realistisch. In einen verdeckten Schacht des Gerätes ist ein Pack aus 10 NiMH-Akkuzellen eingeschoben, Kapazität nominell 2,2 oder 2,3 Ah. Die Kapazitäsangabe auf den Akkuzellen bezieht sich aber fast immer auf eine (nicht angegebene) niedrige Belastung, ich vermute C/10, C/5 (C=Kapazität) oder so. Der Digipal braucht aber laut Prospekt 10 - 12 W, also rund 1 A bei 12V, das reicht bei 2 Ah Zellenkapazität maximal 2h, realistisch gut 1 h.

    Der interne Batteriepack ist also wirklich nur als Notreserve anzusehen, wenn man mal die Nachrichten sehen will und sonst kein Strom in der Nähe ist. Ich habe mir für den Portabelbetrieb bei LIDL glaube ich war es, einen "Power Cube" für 19,95€ gekauft, das ist so eine kleine mit Schulterriemen versehene Powerstation, die hat intern einen 7 Ah Blei-Gel Akku, der wirklich lange hält. Dieser Power Cube hat jede Menge Ausgänge: Zigarettenanzünderdose, Schraubklemmen, Bananenbuchsen, Klinkenbuchsen, Abgriffe für 3V, 4.5V, 6V usw. usw., ist also sein geld echt wert. Wurde inklusive Ladestecker, Zubehör Anschlußkabel usw. geliefert - ideal für den DigiPal. Ansonsten muß man für längeren Betrieb ein 12v 1A "Wal-Wart" (Steckernetzteil) bemühen - schlecht für draussen - klar!
    :eek:
    Wenn man da etwas ändern wollte, müßte man den Stromverbrauch des Gerätes drastisch reduzieren, was aber alleine wegen des hintergrundbeleuchteten LCD-Displays nicht einfach werden dürfte.
     
  7. Matthias K.

    Matthias K. Gold Member

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    AW: Hinweise zum TECHNISAT DigiPal LCD

    Oder eher, wie beim Notebook, ein Leistungsfähiges Li-Ionen-Akku einbauen.
    So langsam verstehe ich überhaupt nicht mehr, wie Technisat auf 500 Euro UVP kommt !

    Ich hätte gedacht, gerade wegen einen 10Ah-Lithium-Akku o.ä.

    Mal ernsthaft, ich Rechne inkl. Gewinn 100 Euro für den Empfänger/Tuner/Modulator, max 150 Euro für das Display und max 50 Euro für den Akku+Gehäuse.
    Also dürfte es höchstens 300 Euro UVP sein.

    Da steckt in so manch 300 Euro-Digitalkamera deutlich mehr Technik, inkl. Akkus, Netzteil, großes Display uvm.
     
  8. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

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    AW: Hinweise zum TECHNISAT DigiPal LCD

    Billiger als so ein Power-Cube wäre wohl ein normaler 12V-Blei-Gel-Akku von Conrad gewesen --- oder eine normale Autobatterie, denn man die denn tragen kann :)

    1 A bei 12V ist schon ziemlich fett dafür, dass es nur eine Glotze mit DVB-Receiver ist, finde ich.
    Was fressen denn die analogen TFT-Fernseher eigentlich? Die sind ja erheblich kleiner, haben allerdings auch keinen DVB-Receiver drin.
    Beim TFT wird man wohl nicht unter den Verbrauch kommen können, den die haben, aber beim DVB-T-Receiverteil dürfte noch gewaltiges Potential liegen, den Vaerbrauch auf 0,5 bis 1 Watt zu senken halte ich für realistisch - die richtigen Komponenten vorausgesetzt.
    Sony hat bereits einen (allerdings 400 Euro teuren) DVB-T-Chip für Handies im Sortiment, der mit wenigen Milliwatt (300 mW AFAIR oder noch weniger) auskommt.

    @Mathias K.:
    Klar ist der Preis eigentlich überzogen, aber die zusätzlichen 200 Euro Gewinn sind durchaus realistisch, denn der AMrkt für derart fette (aber dennoch mit Mini-Display versehende=) und Stromfressende portable Fernseher ist klein. Sehr klein. Und da muss TechniSat eben mit sehr geringen Verkaufszahlen kalkulieren und dabei trotzdem noch Gewinn machen.
    Wer sich das Ding für 300 Euro kauft, kauft es i.d.R. weil er das Geld einfach über hat und es sich leisten kann. Da kann man dann auch 500 Euro verlangen. DAS ist die Zielgruppe.

    ICH falle nicht in diese Zielgruppe, ich bin eher die Zielgruppe, die sich sowas in erheblich kleiner (aber mit gleich großem Display) und stromsparender (Laufzeit mindestens 4 Stunden mit zwei 2200 mAh-NiMH-Zellen) und für 150-199 Euro kaufen würde.
    Das wird es aber nie von TechniSat geben, das ist eher Sache der Japaner oder Koreaner (z.B. Samsung), allerdings wird das noch ein wenig dauern. Dafür produzieren die dann auch mal eben 500.000 dieser Teile.

    Oder aber es gibt bald Handies, die DVB-T empfangen können... DVB-H sehe ich irgendwie eher als Spielkram: vor allem müssen die Programme da ja dann NOCHMAL ausgestrahlt werden (=zusätzliche Kosten), d.h. es wird nur wenige Sender per DVB-H geben.
    Statt mit Zeitschlitzverfahren Strom zu sparen sollte man lieber sparsame DVB-T-Komplettchips nehmen, dass sowas geht zeigt Sony, auch wenn der Preis von 400 Euro für einen Chip natürlich utopisch ist und deshalb wohl derzeit ein Ladenhüter sein dürfte, trotz minimalem Stromverbraucht.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juni 2004
  9. dl2qb

    dl2qb Junior Member

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    AW: Hinweise zum TECHNISAT DigiPal LCD

    Ich denke, der Stromverbraucher im DigiPal LCD sind nicht so sehr der Receiver oder der eigentliche TFT-Bildschirm, sondern wie schon erwähnt, die großflächige, weiße Hintergrundbeleuchtung des Bildschirms, damit auch etwas darauf sehen kann. Ich habe auch seit etlichen Jahren einen Technisat Empfänger, der keinen Tuner im eigentlichen Sinn, sondern einen Empfangsteil für diese 4 Kanaäle bei 2,4 GHz hat, die für die jetzt überall billig angebotenen Video-links angeboten wird mit 100 m Reichweite. Der hat gar keinen eingebeuten Akku, sondern man kann zwei 6 V SONY (oder kompatible) Videokamera-Akkus draufschnallen. Die sind aber auch nicht billig und da das Gerät auch 800 mA bis 1 A braucht, halten sie auch nur eine gute Stunde.
    Oh je, ein 10A Li-Ion Akku: Wenn es so etwas überhaupt gibt, dann wage ich nicht an den Preis zu denken.
    Ich glaube auch nicht, daß es 7 Ah Bleigel-Akkus billiger als für 19,95€ gibt, speziell nicht bei CONRAD (ich bin da auch Kunde und kenne deren Preise ein wenig) und ganz besonders nicht, wenn man die im PowerCube integrierten Anschlußbuchsen und das externe Ladegerät rechnet.
     

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