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Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

Dieses Thema im Forum "Analog-Ecke" wurde erstellt von beatbox88, 11. Oktober 2006.

  1. beatbox88

    beatbox88 Senior Member

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    Hi! Handelt es sich bei einem Kabelanschluss bei dem Hausanschlussverstärker gleichzeitig um den Übergabepunkt??
     
  2. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

    Ja.
     
  3. beatbox88

    beatbox88 Senior Member

    Registriert seit:
    25. April 2004
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    Ort:
    Erfurt
    AW: Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

    Danke für die schnelle Antwort!!! :)
     
  4. Hans2

    Hans2 Wasserfall

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    AW: Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

    Das ist nicht korrekt. Zumindest bei Kabel Deutschland ist dieser kleine graue Kasten, wo das dicke Kabel reingeht, der Übergabepunkt. Der Hausanschlussverstärker gehört zur Hausverteilung und ist vom Nutzer zu installieren.
     
  5. kopernikus23

    kopernikus23 Platin Member

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    AW: Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

    Genau so ist es wie @Hans2 dies darstellt.

    Der HÜP - Hausübergabepunkt ist ein passives Bauteil mit dem der Netzbetreiber sein Signal im Haus bereitstellt und gehört ihm. Bis hier ist er verantwortlich und hat ein verwertbares Signal bereitzustellen.

    Abhängig vom bereitgestellten Signalpegel (Höhe) und der Nutzung im Haus (Anschlüsse, Verteilung usw.) wird ein Hausanschlußverstärker (HVA) benötigt oder in einigen Fällen auch nicht.
     
  6. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

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    AW: Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

    Nicht ganz. Ein HAV wird immer benötigt, um die geforderte Rückwirkungsentkopplung sicherzustellen. Pegelmäßig würde es zwar funktionieren einfach eine Stichdose an den ÜP anzuschließen, aber da könnte man nett rückwärts ins Netz blasen.

    Klaus
     
  7. kopernikus23

    kopernikus23 Platin Member

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    AW: Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

    Nicht ganz "Euer Ehren"!

    Ist der Pegel z.B. für 2 Anschlüsse in Verbindung mit Durchgangsdosen oder per Abzweiger und Einzelanschlußdosen ausreichend, so wird kein HVA benötigt.

    Im Augenblick habe ich keine Beschreibung der Daten eines HÜP vorliegen, so daß ich nicht einschätzen kann, ob nicht dieser sogar Deinen Einwand aufhebt?

    Wenn schon ein Einwand, dann wäre es nicht schlecht alle Varianten aufzuzeigen oder?
     
  8. globalsky

    globalsky Board Ikone

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    - C-Band-Empfang: 220 cm
    - 11 DVB-S2-Receiver
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    - Wendelstein (D), Brotjacklriegel (D)
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    - Fernempfang: Budweis (Cz): E22, E39, E49
    - 3 DVB-T-Receiver inkl. "simpliTV"
    AW: Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

    Also, nach der EN 50083-3 und 50083-5 ist zur Entkopplung der Signale eines Hausverteilnetzes zum Netzebene-Betreiber (Kabelnetzbetreiber) zwingend nach dem Übergabepunkt ein Verstärker vorzusehen, egal, ob da nur eine Dose nach dem HÜP oder ein komplexes Netz folgt.

    Es liegt mir auch ein technisches Nachschlagewerk von Kabel Deutschland bzw. der komro GmbH vor, das zwingend diesen Verstärker fordert.
     
  9. kopernikus23

    kopernikus23 Platin Member

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    AW: Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

    Man möge mir bitte in einem entsprechenden Datenblatt eines HVA diese spezielle Eigenschaft mal zeigen.

    Mag sein, daß Kabel Deutschland dies vorschreibt, aber die sind nur bis zum HÜP zuständig und haben auf nachfolgende Dinge keinen Zugriff oder irre ich da?

    Übrigens, in meinem Umfeld sind fast alle Kabelanlagen ohne HÜP aufgebaut und leistungsfähige HVA versorgen hier ganze Straßenzüge (abhängig von der Anzahl der Anschlüsse u. Kabelstrecke). Braucht jetzt nur noch einer kommen, daß dies nicht richtig ist oder nicht funktionieren kann.

    (Nebenbei u. daher in Klammern:
    Unsere eigene Kabelanlage existiert seit 1982 und ist bis 862 MHz ausgebaut, rückkanalfähig, ... und 24 Digitalpakete - seit 2 Jahren keine weiteren wegen Fehlen sinnvoller oder speziell gewünschter Angebote --> für 30,- € im Jahr pro Hauptanschluß).

    Bezüglich des Nachschlagewerkes und der EN ... werde ich versuchen dies nachzulesen und um mir selbst eine Übersicht zu verschaffen. Man sollte schließlich auch von anderen Hinweisen etwas lernen können, denn dies kann nur von Vorteil sein.

    Schade, daß ich nun selbst einen Beitrag liefere, der nicht zwingend zur Fragestellung gehört, denn diese war längst beantwortet.


    Nachtrag: Da man bekanntlich nie "nie" sagen sollte und immer noch etwas dazulernen kann, habe ich mich informiert.

    Bei Kabel BW (sicher ähnlich KD) wird nirgendwo ein HVA vorgeschrieben. Dieser wird jedoch sicher notwendig um den "Planungspegelwert" zu erreichen. Der Wegfall eines HVA wird ohnehin nur im Einzelfall möglich sein.

    Die EN 50083-3 gibt u.a. Auskunft über bestimmte Verstärkerkriterien die sich auf diese EN meßtechnisch beziehen. Dies hat nichts mit Entkopplung zu tun - bezogen auf den HVA.
    Aber in welchem Zusammenhang hier auf die EN EN 50083-5 verwiesen wurde, die sich auf Kopfstellentechnik bezieht, kann wohl keiner erkennen.

    Die Entkopplung von mehren aktiven Endgeräten im Hausverteilnetz ist erforderlich, aber dies geschieht über passive Bauteile --> über Abzweiger in Verbindung mit Einzelanschlußdosen (bei uns) oder über den eingebauten Abzweiger in einer Durchgangsdose --> daher auch eine Durchgangsdose mit Abschlußwiderstand als so genannte "Enddose" im Strang als letztes Teil.

    Da es am Ende für den Laien eher verwirrend ist und zu dem falsche "Erkenntnisse" (siehe EN... und Funktion eines HVA) als Argumente angeführt wurden, ist für meinen Teil dieses Thema damit beendet bzw. man sollte es nicht weiter unnütz ausdehnen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2006
  10. Westerhueser

    Westerhueser Junior Member

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    Magdeburg
    Technisches Equipment:
    Dachantenne UHF Wisi EB66 (Bereich K21-37) + UHF-Vorverstärker Polytron 20dB,
    VHF - 7 El. (provisorisch),
    Mehrbereichsverstärker 20 dB Hirschmann,
    DVB-T-Receiver Kathrein UFE-370/S,
    Analogtuner Nordmende V300 stereo,
    Monitor Sony PVM-14
    AW: Hausanschlussverstärker = Übergabepunkt?

    Ich kann mir schlecht vorstellen, daß die Kabelnetzbetreiber es gerne sehen, wenn die Teilnehmer ihre Installation ohne Entkopplung (über HA-Verstärker) anschließen.

    Da kann alles mögliche passieren, Kurzschlüsse -> Reflexionen, Dämpfung usw usw.

    Im schlechtesten Falle mußt Du dann die Kosten für die Fehlersuche bezahlen, wenn Andere sich beschweren und festgestellt wird, daß das Problem verursacht wurde durch Direktanschluß ohne entkoppelnden HA-Verstärker.

    Zu DBP-Zeiten hat sowas leicht mal eben 3000 DM gekostet, wie das heute ist, weiß ich nicht.
     

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