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Hauppauge 88x Caputre mit VirtualDUB

Dieses Thema im Forum "Digitale Audio- und Videobearbeitung" wurde erstellt von tkropp, 11. Juli 2011.

  1. tkropp

    tkropp Junior Member

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    Hallo Leute,

    Ich habe da ein kleines Problem mit meiner TV Karte von Hauppauge
    WinTV Nova S Plus und deren Caputre Treiber.

    Ich möchte VHS Kassetten mit VirtualDub aufzeichnen, im Prinzip funktioniert auch alles.

    Leider kann ich nur mit den Microsoft WDM Image Caputre Device Filme aufzeichnen. Was eine schlechte Auflösung nach sich zieht.
    Das Device Hauppauge WinTV 88x Video Capture (Direct Show) habe ich auch zur auswahl bekomme über das Device kein Singnal herrein.

    Ich habe schon vieles Probiert und nix hat geholfen....
    wäre echt schön wenn sich jemand damit auskennt und mir helfen kann.


    zu meinem System:

    Windows XP prof. service Pack 3
    VirtualDub version 1.9.11

    P.S. das Original Programm von Hauppauge kann ich nicht nutzen, da mein Rechner zu langsam ist (P4 3GHZ 1GB Ram)

    Freue mich auf Antworten

    Thorsten Kropp
     
  2. Mangels

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    AW: Hauppauge 88x Caputre mit VirtualDUB

    Oh, Mann....lange nicht mehr mit Virtual dub gearbeitet.
    Wundert mich, dass das Programm überhaupt mit WDM-Treibern gut zusammenarbeitet. Früher war da ein VfW-Treiber (Video for Windows) nötig.

    Es gab damals einen sogenannten universellen Treiber (Universal Video Capture Driver) der mit allen Karten mit den Bausteinen BT 848, 878, 879 zusammengearbeitet hat.

    Sollte deine Karte über einen solchen Baustein verfügen, dann such mal im Netz. Vielleicht gibt es den noch.

    Das mit der Auflösung verstehe ich nicht ganz.

    Um Video in AVI aufzunehmen braucht man noch einen codec um das Video zu komprimieren, da es sonst viel zu groß wird.

    Annahme :
    Will von VHS eine DVD erstellen und entscheide mich für die Auflösung
    720 x 576

    Codec : Pegasus MJPEG - CPU : mind. 350 MHz
    Codec : Huffyuv - CPU 900 MHz
    Codec : Divix 5.02 - CPU 1,4 GHz

    somit sollte dein PC eigentlich nicht unbedingt zu langsam sein.

    Solltest du am Ende ein Brennprogramm besitzen, dass auch "nicht konformes DVD Material auf eine Scheibe brennt, dann solltest du überlegen, ob du nicht die VCD -Auflösung wählst (352 x 288), da das eher der Auflösung auf der Cassette entspricht (Ausnahme S-VHS).
    Hier noch ein evtl. den einen oder anderen Filter aufsetzten und das Bild kann durchaus besser wirken als auf der Kassette.
    Ferner benötigt eine geringere Auflösung auch weniger Rechenleitung.
    Eine höhere Auflösung macht das Bild eher schlechter.

    Ansonsten sei noch zu erwähnen, dass man heute wohl eher auf Lösungen wie USB-Video Grabber zurückgreift (gibt es ab und zu auch bei Lidl oder Aldi), als auf Virtual dub. Besonders dann, wenn man will das es schnell und einfach funktioniert und die Bild und Tonqualität auch akzeptabel ist. (Wie gesagt, Bildverbesserungswunder darf man von beiden Möglichkeiten nicht erwarten)

    Hat man allerdings viel Zeit, dann sollte man evtl. mit VD und seinen zahlreichen Filtern rumprobieren.

    Ich fasse noch einmal zusammen :

    1. Evtl. den Universal-Treiber für die Karte installieren.
    2. Für AVI Komprimierung den passenden Codec installieren (ich bevorzuge hier den Huffyuv, der allerdings nicht so stark komprimiert als andere dafür aber gute Qualität liefert - also gut Platz auf der Festplatte haben)
    3. evtl. Filter einsetzen (Rauschfilter, Farben) aber bitte vorher an einen kurzen Testausschnitt ausprobieren. Dafür braucht man den Ton natürlich nicht und kann den auch vorher vom Film trennen (demuxen)
    4. Film mit einem Programm wie TMPEGENc in Mpeg 2 umrechnen. (Achtung Fehlerquelle : Hier muss unbedingt die Auflösung gewählt werden, in der der Film gecaptured wurde).
    5. Bild und Ton wieder zusammenfügen, DVD erstellen und dann brennen.
    Sollte das Authoring Programm besser mit getrennter Bild- u. Tonspur arbeiten (z.B. DVD-Lab) dann kann man sich muxen natürlich sparen.
     
  3. Waldheinz

    Waldheinz Senior Member

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    AW: Hauppauge 88x Caputre mit VirtualDUB

    352x288 ist nicht VCD-Auflösung (wird dort aber auch verwendet) sondern gehört sogar zum ganz normalen Standard einer PAL Video-DVD, allerdings dann nur in MPEG1 und 4:3, dann würd ich schon eher zu 352x576 tendieren was dann auch MPEG2 erlaubt.
     
  4. Mangels

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    AW: Hauppauge 88x Caputre mit VirtualDUB

    Das siehst du falsch : Die Auflösung einer VCD in PAL ist 352 x 288
    Und je nach Software kann man auch einen Film in dieser Auflösung in mpeg 2 codieren.
    Aber es stimmt schon : besser wäre die Auflösung 352 x 576 oder auch das Format für S-VCD 480 x 576
     
  5. Waldheinz

    Waldheinz Senior Member

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    AW: Hauppauge 88x Caputre mit VirtualDUB

    Ich weiß das 352x288 bei VCDs verwendet wird, schrieb ich ja extra in Klammern, aber man kann deshalb nicht von einer VCD Auflösung sprechen da es eben im DVD Standard oder auch im DVB verwendung finden kann, das wollt ich damit nur ausdrücken.
    Zu 480x576, welches du wieder so schick als S-VCD Format betitelst, wäre aber zu sagen das dies wiederum nicht DVD konform ist und nicht dem Standard entspricht in DVB aber schon, daher war mein Vorschlag auch 352x576, es ist allerdings so das die meisten, besonders die billigen, Player das trotzdem korrekt abspielen, allerdings können da Authoring Programme meckern oder gar sich weigern eine DVD-Struktur damit zu erstellen, da würde ein patchen mit dem DVDPatcher Abhilfe schaffen. :winken:
     
  6. Mangels

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    AW: Hauppauge 88x Caputre mit VirtualDUB

    Oh, eigentlich glaube ich, wir verstehen uns da richtig gut und haben sicher beide schon fast zu viel mit dieser Thematik zu tun gehabt.
    Was die Konformität bezgl. der Auflösung angeht, ist man mit352 x 576 sicher auf der richtigen Seite.
    Wenn man allerdings keine großen Ansprüche auf DVD Menü legt usw, dann ist S-VCD Auflösung sicher eine Alternative.
    MPEG 2 ist dafür vorgesehen und wenn man die DVD dann mit Nero herstellt (authoring und brennen) dann motzt das Programm zwar rum, aber macht es trotzdem (nach dem Motto : Mach doch was du willst, du blö.. User)
    Die fertige DVD lässt sich dann aber mit den DVD-Playern problemlos abspielen (wenn sie nicht gerade zur ersten oder zweiten Generation der Player gehören, oder sogenannte High-End Player sind, die oftmals zu strikt an die Book-Vorgaben gebunden sind - warum auch immer)
     
  7. Waldheinz

    Waldheinz Senior Member

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    AW: Hauppauge 88x Caputre mit VirtualDUB

    Genau so ist das, so seh ich das auch. :D
    Finde nur das es eventuell für manche unbedachte User verwirrend klingt wenn man von VCD oder S-VCD spricht, so nach dem Motto "Ich will doch aber eine DVD erstellen". :D
     
  8. may24

    may24 Silber Member

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    AW: Hauppauge 88x Caputre mit VirtualDUB

    @tkropp - Mein Vorschlag: Mach es wie Mangels anfangs vorgeschlagen hat, capture das Ganze in 720x576i und speichere es in HuffYUV.

    HuffYUV ist ein verlustloser Codec. Die Dateien werden auch dementsprechend groß werden. Aber als "Zwischenformat" ist es das Beste was du erst mal kostenlos bekommst.

    Zur weiteren Verarbeitung:
    Hast du einen "neumodischen" Flat TV dann solltest du das Video unbedingt deinterlacen, da sich das Endprodukt besser komprimieren läßt.

    Bei der "alten" Röhre kannst du's so lassen.

    Ich rate dringen vom VCD gequetsche ab. Darunter leidet nur unnötig die Qualität und bringt dir im Endeffekt gar nichts! Also einfach die Auflösung belassen.

    Letzte Frage: Was ist ein Wiedergabegerät ? DVD ? PC ? BR-Player ? PS3/XBox ? Ganz was anderes ?
    Diese Frage beantwortet welchen encoder für dich der Richtige ist.
    Bei DVD muß es erst mal Mpeg-2 sein (Mpeg-1 ginge auch ist aber Unsinn !)
    Hier empfielt sich: der HC Encoder -> http://hank315.nl/

    Der PC kann erst mal Alles abspielen.

    BR-Player, PS3 und XBox benutzen (hauptsächlich) den AVC (Mpeg-4 part 10) Standart der bei gleicher Qualität zwischen 2 und 4 Mal besser komprimiert as Mpeg-2.

    Bei Anderen Geräten kommen unter Umständen andere Decoder zum Einsatz. Das muß man dann dem Fall entsprechend entscheiden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. Juli 2011

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