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Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von NoFa, 11. Januar 2010.

  1. NoFa

    NoFa Guest

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    Sky steht mit dem Rücken zur Wand

    Für den deutschen Fernsehmarkt ist das Engagement des Medientycoons Rupert Murdoch beim Bezahlsender Sky (früher Premiere) ein Geschenk. Nach Jahren der Abstinenz investiert ein großer ausländischer Medienkonzern kontinuierlich in die Branche.

    Die Kehrseite der Medaille: Neuer Name, neues Image, neues Programm – und trotzdem kommt der Bezahlsender Sky nicht voran. Immer neue Managementwechsel haben selbst in den eigenen Reihen von Sky das Vertrauen erschüttert.

    Nun soll es der designierte Vorstandschef Brian Sullivan richten. Der Amerikaner, bewährter Fahrensmann von Murdoch beim britischen Bezahlsender BSkyB, ist bereits seit wenigen Tagen in der Unterföhringer Konzernzentrale aktiv. Zum 1. April wird er offiziell den Chefsessel bei dem Krisenunternehmen übernehmen. Nach nur 14 Monaten löste Murdoch im Dezember 2009 den von ihm eingesetzten Deutschlandchef Mark Williams ab. Nun soll Sullivan den Sender in die Gewinnzone hieven. Doch Sky steht mit dem Rücken zur Wand.

    Die mächtige und dazu noch weitgehend werbefreie Konkurrenz von ARD und ZDF macht dem Bezahlsender immer stärker zu schaffen. Mit ihrer Digitaloffensive vergrößern die Öffentlich-Rechtlichen ihr Senderangebot. Kanäle wie ZDF Neo oder ARD Festival sind Beispiele dafür. Zudem spürt Sky die neue Konkurrenz namens Deutsche Telekom. Der Bonner Gigant startete im Frühjahr 2009 die Vermarktung seines Bundesliga-Bezahlangebots “Liga total”. Die Telekom unterbietet dabei die Preise von Sky. Bis Ende 2009 hatten über eine Million Kunden das sogenannte “Entertain”-Paket von T-Home abonniert. Der Kampf um den Geldbeutel des Kunden wird für Sky künftig noch härter. Beispielsweise verlangt der Satellitenkonzern SES Astra bei der Einführung des hochauflösenden Fernsehens (HDTV) für RTL, Pro Sieben und Sat 1 eine monatlich Gebühr.

    Ob es Sky schafft, erstmals in seiner Geschichte auf Jahresfrist doch noch schwarze Zahlen zu schreiben, ist ungewisser denn je.

    Zuletzt lockte der Abosender weniger zahlende Zuschauer an als prognostiziert. Das Defizit aber wuchs. Der Verlust vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) lag im Jahr 2009 zwischen 255 bis 265 Millionen Euro. 2010 soll er auf 130 bis 170 Millionen Euro zurückgehen. Erst 2011 rechnet der Vorstand mit einem positiven Ebitda. Zuletzt hatte der Sender nur rund 2,4 Millionen zahlende Kunden. Bis Ende 2010 hat er jedoch drei bis 3,4 Millionen Abonnenten versprochen.

    Kurz vor Weihnachten hat Murdoch den Optimisten, die an eine Zukunft von Sky glauben, ein Geschenk gemacht. Sein Medienkonzern News Corp. zeichnet eine Kapitalerhöhung, die dem Verlustbringer weitere 120 Millionen Euro in die Kasse spült. Nach der Kapitalerhöhung wird Murdoch etwa 45 Prozent der Aktien halten. Mit seinen massiven Investitionen in Sky hat Murdoch das klare Bekenntnis abgelegt, dass er trotz aller Besonderheiten an die Zukunft des Bezahlfernsehens in Deutschland glaubt. Mit seinem britischen Ableger BSkyB hat er längst vorgemacht, wie lukrativ Bezahlfernsehen sein kann. Davon ist Sky in Deutschland trotz aller bisherigen Kraftanstrengungen aber noch Lichtjahre entfernt.

    Quelle: Handelsblatt.com - Sky steht mit dem Rücken zur Wand Mediawatcher
     
  2. deister7

    deister7 Institution

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    AW: Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

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  3. solid2000

    solid2000 Lexikon

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    AW: Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

    Komisch, immer sind die Anderen an Skys Lage Schuld. Wahlweise die ÖR Digital Sender, dann die Telekom, das grosse Free-TV Angebot und dann sogar HD+.

    Vieleicht fällt einem mal das naheliegenste auf. Das normale Sky SD Paket ist für viele einfach nicht attraktiv genug. Das "Sport"-Päckchen ist echt traurig, die Sky Welt Sender senden mit marginalen Datenraten und bescheidener Bildqualität (Discovery Channel in lachhaften Letterbox). Dazu noch die letzte Preisoptimierung und ein Service und eine Kundenbetreuung die wohl ziemlich chaotisch ist zur Zeit.

    Naja, jedenfalls ist das aktuell gebotene nicht die offiziellen Preise wert! Höchstens mit Rabattabos kann man das in SD Gebotene noch akzeptieren. HD ist wirklich super, aber da werden sich die Abos zur Zeit noch schwer verkaufen, weil HD noch nicht wirklich ein Massengeschäft ist.

    Erschwerend kommen natürlich noch die Altlasten von Schorschie und Börnie hinzu. Jahrelang die Kunden auf kündigen konditioniert. Leute mit Billig-Rückholabos geködert, viele Rechteinhaber verärgert. Na, am Ende war der Ruf Premiere so ramponiert das man Sky drübergepinselt hat, neupaketiert und neue Preise draufgeklebt. Und trotzdem rennen die Deutschen dem Laden nicht die Bude ein - sind bestimmt Telekom oder ÖR dran Schuld! ;)
     
  4. NoFa

    NoFa Guest

    AW: Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

    Du hast noch die blöden geizigen Deutschen, die immer alles billiger haben wollen, vergessen. Die sind natürlich auch Schuld.
     
  5. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

    Wenn nicht die anderen Schuld wären, müßte man ja selbst was verändern. So kann man sich mit 100% der Energie aufs jammern konzentrieren. Und auf Zahlenmanipulation.
     
  6. tesky

    tesky Talk-König

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    AW: Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

    Es scheint wohl doch so zu sein, wie Berliner es hier schon vor wenigen Wochen gemutmaßt hat: Die Kapitalerhöhung war eine Panikmaßnahme, um die kurzfristige Insolvenz von Sky Deutschland zu umgehen, nichts anderes.
     
  7. NoFa

    NoFa Guest

    AW: Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

    120 Millionen Euro als Blutkonserve bei 1 Million Verlust täglich, macht ziemlich genau 4 Monate.
     
  8. tesky

    tesky Talk-König

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    AW: Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

    Aber nur unter der Maßgabe, dass auch die vollen 120 Mio. Sky als Reserve zur Verfügung stehen. Wenn damit vielleicht bereits gekündigte Kreditlinien ausglichen werden müssen/mussten, geht Deine Rechnung schon nicht mehr auf.
     
  9. Athlonpower

    Athlonpower Platin Member

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    AW: Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

    Nee nee, das kann nicht stimmen, nur erfundene Lügengeschichten gelangweilter Journalisten, denn Sky hat soviel Zulauf, daß die jetzt sogar schon Platz schaffen und altgediente und langjährige Abonnenten rausekeln müssen, damit Platz für die neuen vorhanden ist, bei mir hat man es nach 7 Jahren jetzt auch geschafft, ich "mußte" gehen, mein monatlicher Beitrag von 44,90 war den Damen und Herren von Sky einfach zu wenig.

    Also, Sky hat sich bei mir "Sky Welt Extra" gespart, ich habe mir jetzt SKy gespart, haben wir beide was gespart.

    Wunderbar dieses Sparen, oder wie meine selige Großmutter immer zu sagen pflegte:"Nur wer spart, der kommt zu was"! :D:D:D
     
  10. Malganis

    Malganis Guest

    AW: Handelsblatt: Sky steht mit dem Rücken zur Wand

    Denke mal dass es bald wieder ne richtige Umstrukturierung geben wird...Fazit: Im Moment bloß kein Komplettabo zum Normalpreis abschließen, Preis wird wohl fallen müssen!
     

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