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Hamburger Bürger gegen Olympia 2024

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von Worringer, 30. November 2015.

  1. Worringer

    Worringer Platin Member

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    Ich finde, daß ist doch mal eine gute Nachricht, daß die Hamburger Bürger gegen die Bewerbung für Olympia 2024 gestimmt haben. Nun ist das Katzengejammere wieder groß, aber letztendlich sind für mich folgende Punkte für dieses Ergebnis maßgebend:
    1. Korruptionen bei zwei der einflußreichsten Sportverbände der Welt. Damit geht die Befürchtung einher, daß es bei anderen Verbänden ähnlich zugehen könnte.
    2. Was passiert mit den Sportstätten nach der Olympiade? Sieht man sich die weitere Nutzung der Sportstätten nach ähnlichen Veranstaltungen andernorts an (Griechenland, Südafrika, USA, Jugoslawien usw.), ist klar, was ich meine.
    3. Unklare Finanzierung und die Befürchtung einer Kostenexplosion. Es war zu erwarten, daß es nicht bei den rund 7 Mrd. Euro bleiben würde. Beispiele derer gibt es - gerade in Hamburg - zur Genüge.

    Insofern ist das Nein zur Olympiade 2024 in Hamburg nachvollziehbar und vernünftig. Wenn Hamburg das ohnehin alles selbst finanzieren muß, dann kann das nun vorgesehene Geld vollständig für die Infrastruktur verwendet werden. Nur weil man nun keine Olympiade 2024 austrägt, heißt das nicht, daß man nun nichts davon umsetzen braucht.
     
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  2. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    Einerseits ist es natürlich so das Olympia meist nur einen kurzfristigen Nutzen bringt, ein paar Jahre lang die Baubranche ankurbelt, und ein paar Wochen lang die Hotelbranche. Aber langfristig bleibt eigentlich meist nicht viel positiver Nutzen übrig sondern es ist meinst ein Verlustgeschäft, an dem sich nur die Spitzenverbände bereichern.

    Und Hamburg im speziellen ist natürlich noch von der Elbphilharmonie traumatisiert, so das man sich auch scheut ein weiteres Grossprojekt in Angriff zu nehmen.

    Ich kann mit dem Entscheid der Hamburger auch gut leben.
     
  3. Fliewatüüt

    Fliewatüüt Guest

    Wie hieß es auf NDR2 so schön: Helmut Schmidt hätte Olympia befohlen! :LOL:

    Ich persönlich bin ganz froh. Gibt schon jetzt genug Baustellen in Hamburg.
    Ausserdem ist ja nur die Bewerbung abgelehnt worden. Ich gehe davon aus, dass Hamburg eh nicht den Zuschlag bekommen hätte.
     
  4. Berliner

    Berliner Lexikon

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    Ich hab mich als Nicht-Hamburger auch gefreut. Genau die richtige Entscheidung. Hamburg wäre auf Milliardenkosten sitzengeblieben, die alle hätten ausbaden müssen. Für das kommerzialisierte und dopingverseuchte Spielzeug einer kleinen Kaste von korrupten IOC Mitgliedern.
     
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  5. suniboy

    suniboy Talk-König

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    Naja. Verstehe diese Scheinheiligkeit der Leute nicht, denn wenn es nur um die Kosten ginge -so werden uns die Flüchtlinge das vielfache kosten und trotzdem sagt man da nicht Nein. Es geht also gar nicht ums Geld, sondern darum was erlaubt ist zu sagen und was nicht. :rolleyes:
     
  6. uklov

    uklov Platin Member

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    Keine Stadt Deutschlands muß Olympiastandort werden. Die Kosten dafür sind einfach zu hoch und werden letztendlich von allen Deutschen getragen werden müssen.
    Deutlich lieber wäre mir, wenn unsere Olympioniken stattdessen die Medaillen abräumen. :D
     
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  7. dittsche

    dittsche Board Ikone

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    Unabhängig von der Frage, wie das IOC dasteht usw. ist diese Entscheidung ein Hinweis wie es um unser Land bestellt ist. Wir werden mehr und mehr zu "Beutelgrämern". Jedes Event oder Projekt, welches nach außenhin etwas darstellen kann, wird von Gleingeistern, Berufsnörglern und sonstigen Miesmachern torpendiert.

    Klar kostet so eine Sache Geld. Das ist aber bei jeder Art von Unterhaltung.

    Apropos Geld: Jetzt plötzlich ist das Thema Geld ein solches. Ich dachte, wir "schaffen alles". Jetzt sollen ein paar Milliarden, die komplett der Infrastruktur zugute kommen, plötzlich zu viel sien ?

    Auch bei dieser Entscheidung gilt:

    "Uns lacht die gesamte Welt nur noch aus".

    Wo andere Länder stolz auf neue Gebäude, Events usw. sind, taugen wir nur noch als ein Volk von NEIN-Sagern.

    Warum macht man bei dieser Frage überhaupt eine Volksabstimmung und beim Thema Flüchtlinge nicht ? Beides kostet Geld ? Wo ist der Unterschied, dass einmal Volkes Stimme gehört werden soll, das andere mal nicht ?
     
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  8. Berliner

    Berliner Lexikon

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    Das ist ja nur eine Facette. Hamburg hat gut 25 Milliarden Euro Schulden, durch Olympia wären da noch einige draufgekommen. Für 3 Wochen Jubel/Trubel/Heiterkeit. Die NEIN Sager haben Augenmaß bewiesen, SIE müssens ja bezahlen.
     
  9. Berliner

    Berliner Lexikon

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    Wir nehmen doch schon 3 oder 4 Millionen Flüchtlinge aus aller herren Länder die nächsten Jahre auf. Wie weltoffener solls denn noch werden? ;)

    Ist ja schön dass die Infrastruktur gepeppt wird. Nur wer bezahlt die Milliarden Euro die dann am Ende als Minus stehen? In unserer Auf-Pump-
    Gesellschaft ist die Einstellung durchaus nachzuvollziehen, sich Dinge zu kaufen, für die man gar kein Geld hat und Lebbe geht trotzdem irgendwie weiter, ob nun in Privatinsolvenz oder nicht. Aber irgendwann platzt die Blase auch mal, wie jetzt in Hamburg. Und die Leute überlegen mal bevor sie Geld ausgeben. Nicht unerheblich wird auch sein, dass die olympischen Spiele anders als die Fußball WM nur noch ein Schatten ihrer selbst sind.
     
  10. uklov

    uklov Platin Member

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    Um Gotte Willen!
    Was wollt ihr denn noch alles mit dem Flüchtlingsproblem verknüpfen?
     
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