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H.266 soll H.265 bei DVB-T2 ablösen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von transponder, 4. September 2019.

  1. transponder

    transponder Gold Member

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    Wie bereits in der Vergangenheit, ist die Komprimierungstechnik weiterentwickelt worden. Das neue H.266 (VVC) benötigt nur noch die halbe Datenrate im Vergleich zu H.265, auch als HEVC bezeichnet, welches aktuell bei DVB-T2 Übertragungen in Deutschland zum Einsatz kommt. Bei der Entwicklung hat auch der WDR seine Finger im Spiel.

    Die Standardisierung ist für 2020 geplant, erste Geräte sollen Ende 2021 im Handel sein.

    Jetzt die Preisfrage: Wird in Deutschland seit Einführung der digital terrestrischen Übertragung der Standard ein drittes Mal umgestellt?

    HEVC-Nachfolger VVC/H.266: Gleiche Videoqualität bei halber Größe
     
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  2. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Klar, wenn die Nachbarländer schon seit Jahren bei H.267 in 8K sind, dann wechselt Deutschland auf H.266 in Full-HD...
     
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  3. sanktnapf

    sanktnapf Foren-Gott

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    Ganz ehrlich, das ist doch alles Mist. Ist doch schön und gut das man dann Datenrate sparen kann, aber für den Kunden heißt es dann wohl wieder, ein neues Gerät kaufen und haufenweise Elektroschrott.
     
  4. plueschkater

    plueschkater Board Ikone

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    DAB+: Wendelstein, München-Ismaning
    Ich glaube nicht, dass es in Deutschland noch einen neuen Standard für DVB-T2 geben wird, man wird dann gleich auf 5G gehen.
    Der Marktanteil von DVB-T2 ist in Deutschland zu gering, welcher Programmanbieter soll sich denn für die zusätzlichen Kapazitäten interessieren?
    Wahrscheinlich werden die Nutzerzahlen der Terrestrik in den nächsten Jahren langsam zurückgehen, und irgendwann verlieren die Privatsender das Interesse daran.
     
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  5. heianmo

    heianmo Silber Member

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    Wenn es den TV-Herstellern um die Kundenzufriedenheit ginge, wäre das eine Frage des Softwareupdates - vor allem auf den teueren Fernsehern - solange CPU und Speicher noch schnell und ausreichend sind, den Standard zu verarbeiten. Dann wäre nicht schon nach spätestens fünf Jahren wieder ein neues Gerät fällig. Mindestens zehn Jahre sollte ein solches Gerät seinen Dienst tun!

    Für diesen Wunschtraum , der bei PCs und Laptops funktioniert) habe ich aber schon mal massives Unverstänmdnis (freundlich formuliert) geerntet.

    Das an der weiteren Kompremierung ohne Qualitätzsverlust gearbeitet wird, ist nur *zu* verständlich und wünschenswert, aber das Budget des Kunden sollte man schon im Blick haben.
     
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  6. Ohallo

    Ohallo Neuling

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    Dort ist aber alles nur im Konjunktiv geschrieben.
     
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  7. Martyn

    Martyn Foren-Gott

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    DVB-S: 5° W / 9° E / 13° E / 19.2° E via Wavefrontier T55
    DVB-T: Hoher Bogen, Ochsenkopf, Cerchov und Plzen-Krasov
    Man hätte einfach noch ein bisschen länger normalen DVB-T bleiben sollen, und dann vielleicht gleich auf H.266 umstellen sollen. Zumal jetzt DVB-T2 ohne frei empfangbare Private eh keine wirklichen Chancen hat.
     
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  8. DVB-T-H

    DVB-T-H Board Ikone

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    DVB-T2HD: Strong SRT 8540
    Eye-TV-Hybrid-Stick für DVB-C (und DVB-T)
    Freenet-TV-Stick
    Das trifft es sehr gut! Während andere Länder alle HEVC einsetzen, führt Deutschland noch H.264 ein.

    Oh Mist, ach ne! Das war ja umgekehrt und Deutschland nutzt das modernere System.
     
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  9. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Was bringt das modernere System wenn es zu spät kommt?
    Ich war kürzlich in England, und fand es faszinierend auf wievielen Häusern dort wieder Antennen stehen. In kleinen Tälern sogar an einer Stange montiert, um die nötige Reichweite zu erlangen. Dort hat man frühzeitig über DVB-T2 in HD gesendet (2009), damit war die Technik für viele attraktiv. In Deutschland ging man damit erst 6 Jahre später an den Start, natürlich hat man dann neue Codecs, man hätte auch noch länger warten können, dann hätte man vielleicht gleich mit H.266 starten können?
     
  10. emtewe

    emtewe Lexikon

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    Nein, offensichtlich bist du dir über die Rechenleistung, die so eine moderne Kompression erfordert, nicht im klaren. Dafür brauchst du entweder einen gewaltigen Prozessor, der entsprechend viel Strom frisst und auch sehr teuer ist, oder du brauchst spezielle Hardware, mit genau auf den Anwendungszweck zugeschnittenen Prozessoren. Der Wechsel von H.264 auf H.265 hat das doch deutlich gemacht. Selbst mein PC mit einem Intel Core I5 Prozessor, 4 Kerne mit 2,1 GHz, brauchte eine neue Grafikkarte um H.265 flüssig dekodieren zu können. Per Software Dekodierung hat das vorher nur geruckelt. Und diese Anforderungen werden bei H.266 sicher nicht geringer!
    So ein Prozessormonster, wie für Softwareupdates des Codecs nötig wäre, willst du nicht in deinem Receiver haben, alleine um den Lüfter zu übertönen müsstest du den Fernseher immer lauter machen, und dein Receiver würde plötzlich mehr Strom verbrauchen als dein 60 Zoll Fernseher.
     
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