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Gute DVB-Beschreibung gesucht

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von nevers, 25. April 2003.

  1. nevers

    nevers Gold Member

    Registriert seit:
    2. Mai 2002
    Beiträge:
    1.360
    Ort:
    Germany
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    Mich würde einmal die theoretische Seite der digitalen Sat-Übertragung interessieren. Ich habe ja schon einiges an Seiten gefunden. Meist wird mir aber zu sehr an der Oberfläche gekratzt. Ich will das also mehr von der wissenschaftlichen Seite, anstatt einer Erklärung für den normalen User.
     
  2. Crack

    Crack Gold Member

    Registriert seit:
    23. Januar 2003
    Beiträge:
    1.780
    Ort:
    Bln-tegel
    digital video broadcasting (DVB)



    DVB startete 1993 mit dem Ziel, europäische Standards für Rundfunkanwendungen, multimediale Dienste und Fernsehverteildienste zu entwickeln. Diese können über Breitbandkabel-Systeme (BVN), über terrestrische Netze oder über Satellit verbreitet werden. Es wurde eine Vielzahl von DVB-Spezifikationen veröffentlicht, die zum Teil als europäische Standards eingeführt wurden. Da die Europäer in ihrem Standard auch Sprache und Video übertragen wollten, schlossen sich Mitte der 90er Jahre die beiden Organisationen DVB und DAVIC zusammen und bildeten den DVB/DAVIC-Standard auch bekannt als DVB/RCCL (Return Channels for Cable and LMDS). Dieser Standard, von ETSI mit ETS 300 800 bezeichnet, eignet sich sowohl für die Übertragung in HFC-Netzen als auch in drahtlosen LMDS-Netzwerken. Die ITU hat diesen Standard unter der ITU-Bezeichnung J.112 übernommen.
    Auf Basis der verfügbaren DVB-Spezifikationen wurde die DVB-RCC-Spezifikation (DVB Return Channel for Cable) erarbeitet, die den derzeitigen Standard darstellt. Diese Spezifikation schließt eine In-Band- und Out-of-Band-Übertragung mit ein, wobei erstere zur MAC-Daten-Übertragung für die Steuerung der Endgeräte genutzt wird und die Out-of-Band-Übertragung einen zusätzlichen Datenkanal bietet. Die Datenübertragung erfolgt im ATM-Zellenformat, die Bandbreite berücksichtigt die in Europa in Kabelnetzen üblichen Kanalbreiten von 7 MHz und 8 MHz. Die Übertragungsraten liegen im Upstream je nach gewählter Kanalbreite zwischen 256 kbit/s und 3,088 Mbit/s, optional sogar bei 6,175 Mbit/s. Als Modulation wird im Upstream DQPSK verwendet. Im Downstream werden mit QAM 64 Übertragungsraten von 38 Mbit/s erzielt, bei QAM 256 sogar 52 Mbit/s. Der Out-of-Band-Kanal abeitet mit 1,544 Mbit/s bzw. mit 3,088 Mbit/s.
    Der Frequenzbereich liegt im Upstream zwischen 5 MHz und 65 MHz, im Downstream zwischen 110 MHz und 862 MHz.
    Darüber hinaus hat die DVB-Organisation für die Satellitenkommunikation einen Standard verabschiedet, den DVB-RCS (Return Channel System). Auf Basis dieses Standards können Endgeräte der kommenden Generation digitale Fernsehprogramme und Computerdaten mit Übertragungsraten von bis zu 50 Mbit/s empfangen und per Rückkanal mit bis zu 2 Mbit/s mit dem Satellit kommunizieren.


    Rückkanallösung nach dem DVB-RCS-Standard


    In Breitbandkabel-Netzen setzt sich neben DVB zunehmend das von CableLabs entwickelte und in der ITU standardisierte DOCSIS mit EuroDOCSIS auch in Europa durch.

    gucke hier http://w3.siemens.de/solutionprovider/_online_lexikon/6/f009386.htm breites_
     
  3. -Blockmaster-

    -Blockmaster- Wasserfall

    Registriert seit:
    21. Januar 2001
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    9.035
    Ort:
    Deutschland / Hessen
  4. nevers

    nevers Gold Member

    Registriert seit:
    2. Mai 2002
    Beiträge:
    1.360
    Ort:
    Germany
    danke.
     

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