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GU10 oder GU5.3?

Dieses Thema im Forum "Small Talk" wurde erstellt von mittelhessen, 18. Juli 2015.

  1. mittelhessen

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    Da demnächst eine Haussanierung ansteht, müssen auch Schaltkreise inkl. Dimmung usw. geplant werden. Bei dimmbaren LED-Leuchtmitteln gibt es ja gerne mal Probleme. Aus diesem Grund habe ich mir schon einige "Kompatibilitätslisten" zwischen Dimmer und Leuchtmitteln angeschaut. Tendenziell kommt man immer wieder zum Ergebnis, dass GU10-LEDs etwas einfacher und besser zu dimmen sind. Bei GU5.3 hängt das Dimmverhalten neben dem Dimmer und dem Leuchtmittel eben zusätzlich noch vom Netzteil/Treiber ab. Auch bezüglich des Wirkungsgrads würde ich eher zu GU10 tendieren, da GU5.3 da in der Regel durch die Wandlung auf die "Zwischen"-Gleichspannung etwas ineffizienter ist. Gerade im Bad überlege ich aber doch sehr intensiv, ob man dort nicht wirklich GU5.3 einsetzen sollte. Erst damit wird der Einsatz von Leuchtmitteln innerhalb der Installationszonen die ansonsten tabu wäre möglich.

    Meine Frage an euch wäre deshalb, welche Erfahungen ihr bezüglich GU5.3 bzw. GU10 im Hinsicht auf deren Dimmverhalten habt.
     
  2. flashmaster

    flashmaster Silber Member

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    AW: GU10 oder GU5.3?

    Ich weiß ja nicht um was für leuchten und vor allen Lampenträger es sich genau handelt aber ich würde mir GU10 oder ähnliches gar nicht mehr holen sondern nur noch E14 die sind billiger leichter zu bekommen und auch generell besser wie ich finde

    habe auch fast alle Lampen als LED habe zwar auch einige GU10 aber bei den E14 hat man einfach mehr Auswahl
     
  3. mittelhessen

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    AW: GU10 oder GU5.3?

    E-Fassungen sind ja per se Hochvolt-Lampen, also Retrofits. Wenn man alles umbaut und neu plant, sehe ich keinen Grund wieso man da E-14 bevorzugen sollte. Wenn ich von dimmbaren Leuchtmitteln schreibe, meine ich natürlich keine Nachttischlämpchen, sondern Einbauleuchten für die Zimmer ( z. B. auch Küche oder wie schon genannt: Bad).
     
  4. mittelhessen

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    AW: GU10 oder GU5.3?

    Ich habe seit gestern selber etwas recherchiert und stelle hier mal die jeweiligen Vor- und Nachteile gegenüber, die dann diskutiert werden dürfen.



    GU5.3:

    + i. d. R. um ~5-10 mm kürzere Lampenlänge, so dass die Lampen auch in niedrig abgehängten Decken meistens problemlos installiert werden können.

    + Betrieb mit Schutzkleinspannung (~12 V AC), so dass die Lampen theoretisch auch im Bad im Schutzbereich 0 (innerhalb der Dusche) mit Fassungen der IP-Schutzart IPx7 oder im Schutzbereich 1 mit Fassungen der IP-Schutzart IPx5 installiert werden dürfen. Theoretisch deshalb, weil Lampenhersteller wie z. B. Philips darauf hinweisen, dass die Lampen nicht in Duschen installiert werden sollen. Dies beruht aus meiner Sicht wahrscheinlich auf deren max. zulässigen Luftfeuchtigkeit von 80 % und betrifft wahrscheinlich eher die Haltbarkeit der Leuchtmittel, als die Sicherheit. Bei Osram habe ich eine solche Einschränkung nicht gefunden, so dass ich momentan davon ausgehe, dass deren Lampen problemlos im Bad einsetzbar sind.

    - Zusätzliches Netzteil nötig, was korrekt dimensioniert sein muss (Mindestlast muss beachtet werden! Allerdings sollte auch die Maximallast nicht zu 100 % ausgereizt werden. Da der Wirkungsgrad an den Grenzen zur Mindest- und Maximallast meistens deutlich sinkt, halte ich eine Auslastung zwischen 40...80 % für anzustreben.)

    - vermutlich etwas schlechterer Wirkungsgrad, da sowohl der Wirkungsgrad des eingesetzten Netzteils (z. B. Osram HTM 70), als auch der des im Retrofit-Leuchtmittel integrierten Treibers berücksichtigt werden muss.

    - EMV-Probleme bei längeren, sekundärseitigen Anschlusskabeln (deshalb deren Begrenzung auf max. 2 m Länge!). Kreuzung oder gar Parallelverlegung der sekundärseitigen Anschlusskabel mit dem primärseitigen Anschlusskabel sollte vermieden werden.

    - bezüglich Dimmbarkeit muss für ein gutes Dimmverhalten (Kompatibilität) zusätzlich zum Dimmer und dem Leuchtmittel noch das Netzteil berücksichtigt werden.



    GU10:

    - i. d. R. um ~5-10 mm größere Lampenlänge, so dass die Lampen in niedriger abgehängten Decken evtl. schwer installiert werden können oder nicht bündig reinpassen. Evtl. führt die größere Länge auch zu einem kleineren Schwenkbereich bei schwankbaren Fassungen, sofern nicht genügend Einbautiefe vorhanden ist.

    - Betrieb mit 230 V AC, so dass die Lampen im Bad weder im Schutzbereich 0 (innerhalb der Dusche) noch im Schutzbereich 1 montiert werden dürfen.

    + vermutlich etwas besserer Wirkungsgrad, da die Zwischenwandlung auf 12 V AC nicht nötig ist und damit keine zusätzlichen Wandlerverluste entstehen. Die in den Retrofit-Leuchtmitteln enthaltenen Treiber können die LEDs direkt aus der Netzspannung versorgen.

    + Weniger EMV-Probleme da keine sekundärseitigen Anschlusskabel vorhanden sind, die als "Antenne" wirken können.

    + Per se lassen sich GU10 Leuchtmittel genauso gut/schlecht dimmen wie GU5.3. Da bei GU10 aber das zusätzliche Netzteil entfällt, lassen sich günstige Konstellationen zwischen Dimmer und Retrofit-Leuchtmittel anhand von Erfahrungen oder Kompatibilitätslisten leichter finden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Juli 2015

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