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Gruner und Jahr erwägt Klage gegen ARD

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 17. Februar 2010.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Hamburg - Der Streit um das Onlineangebot Tagesschau.de geht in die nächste Runde. Der Verlag Gruner und Jahr erwägt offenbar auch juristische Schritte.

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  2. DEAFJOEY

    DEAFJOEY Junior Member

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    AW: Gruner und Jahr erwägt Klage gegen ARD

    wir erwägen auch die Klage gegen die privaten Sender da KEINE Untertitelung für die hoerbehinderten ZuschauerInnen anbieten ( ausser Pro sieben und Kabel 1
     
  3. arte-neu

    arte-neu Talk-König

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    AW: Gruner und Jahr erwägt Klage gegen ARD

    Was hat Gruner+Jahr mit den privaten Sendern zu tun?
    Ich denke, es geht hier wohl eher um den Zeitungsverlag.

    Man könnte natürlich auch die privaten Verlagswesen allesamt über den Jordan schicken. Ein paar mehr tausend Menschen, die ohne Job darstehen, was macht das schon.:rolleyes:
     
  4. LizenzZumLöten

    LizenzZumLöten Gold Member

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    AW: Gruner und Jahr erwägt Klage gegen ARD

    Dann recherchiere doch mal bitte wer an Gruner + Jahr mit wie viel Prozent beteiligt ist ... und schau auch mal nach was so alles zum Bertelsmann-Konzern gehört :D
     
  5. modus333

    modus333 Guest

    AW: Gruner und Jahr erwägt Klage gegen ARD

    An dieser Stelle gehört doch mal folgende Frage erlaubt:
    Gehört das Internet den Privaten?
     
  6. arte-neu

    arte-neu Talk-König

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    AW: Gruner und Jahr erwägt Klage gegen ARD

    Darum geht es doch gar nicht.

    Es kann aber nicht sein, dass öffentlich rechtliche Institute durch Gebührengelder finanziert ihr eigentliches Geschäftsfeld weiter ausdehnen und damit bisherige freie Mitbewerber ausbremsen.

    Wenn die ARD nun alle freien Presseportale im Internet Konkurrenz macht, insofern, dass sie sich durch die Gebühren finanzieren und somit alle kostenpflichtige Internetportale obsolet sind - ist das eine Wettbewerbsverzerrung und kostet Arbeisplätze. Im Grunde könnte die ARD auch ihre Nachrichten auf Papier drucken und "kostenlos" verteilen - also durch die Gebühren finanziert - dann bräuchte ich keine Zeitung mehr, denn die kostet im Geschäft Geld. Die Arbeitsplätze könnte man gleich streichen, die Zeitungen braucht keiner mehr.

    Im Gegenzug steigen die Gebühren und die Lohnnebenkosten auch gleich mit, denn die neu entstandene Arbeitslosigkeit derer die ihren Job verlieren muss ja auch finanziert werden.

    Eine ähnliche Ungerechtigkeit haben wir heute im Post-Sektor.
    Da darf die Deutsche Post als "ehemaliges" Staatsunternehmen auf die Umsatzsteuer verzichten und ist somit immer um derzeit 19% kostengünstiger als TNT oder andere freie Mitbewerber. Auch hier wird der Wettbewerb auf ähnliches Weise verzerrt.

    Die Rechnung zahlt die Gesellschaft durch Steuer oder "Eigenverantwortung", mit anderen Worten, der Bürger darf für Dienstleistungen des Staats jetzt neben Steuern auch noch direkt zuzahlen.
     
  7. Digital-Olli

    Digital-Olli Junior Member

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    AW: Gruner und Jahr erwägt Klage gegen ARD

    Es ist ja noch viel schlimmer: Warum soll ich mir morgen eine Zeitung kaufen? Alles was darin für mich interessant sein könnte, hab ich doch heute schon tausendfach in den Radioprogrammen der ARD gehört und heute Abend seh ich es nochmal in der Hessenschau oder Tagesschau... Da zahl ich doch weder morgen für die Zeitung noch heute für deren Onlineangebot...
     
  8. arte-neu

    arte-neu Talk-König

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    AW: Gruner und Jahr erwägt Klage gegen ARD

    Das ist wirklich schade - in zweifacher Hinsicht.

    1. Du verlässt Dich auf nur eine einzige Nachrichtenquelle.
    (In einer Diktatur werden die Menschen dazu gezwungen - hierzulande tun es einige freiwillig)

    2. Was ich in den Zeitungen lese, insbesondere in den Wochenzeitungen, erfahre ich überhaupt nicht im Fernsehen - deren Informationen sind allenfalls Überschriften. Ein Teil der Informationen aus den Zeitungen erfahre ich bestenfalls im Radio, und das auch nur in den Inforadios wie WDR5 als Beispiel.


    Gestern haben wir noch in der Tagesschau reingeschaut und erfahren nach jedem dritten Thema einen Programmhinweis der ARD in eigener Sache. Das sollen Nachrichten sein?

    Ulrich Wickert hat leider Recht mit seiner Kritik.

    Fazit: Nachrichten und Fernsehen (ÖRR und Privat) - das schließt sich gegenseitig aus. Es bleiben bedingt nur noch einige bestimmte Radiosender übrig und zum Glück die Zeitungen (besonders die Wochenzeitungen).

    Bevor der ÖRR diese Informationsquelle kaputt macht - bin ich eher dafür, den ÖRR zu zerschlagen, wie man es seinerzeit mit vielen Landesbanken gemacht hat - als sie zu groß wurden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 19. Februar 2010

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