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Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

Dieses Thema im Forum "Digital TV für Einsteiger" wurde erstellt von Auge, 14. Oktober 2005.

  1. Auge

    Auge Junior Member

    Registriert seit:
    14. Januar 2001
    Beiträge:
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    Westgermany
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    Tach zusammen,

    habe gestern meine alte 65er Schüssel gegen eine neue ausgetauscht. Mit der alten hatte ich immer im Durchschnitt eine Signalstärke im Receiver (Technisat Digit CIP) von 70 %. Obwohl die neue Schüssel gut ausgerichtet ist (erst analogen Receiver, dann digitalen Receiver + Satfinder) komme ich im Durchschnitt nur auf 50 % Signalstärke. Hatte gedacht mit der größeren Schüssel steigt auch die Signalstärke.

    Hängt die Signalstärke nicht von der größe der Schüssel ab? Sorry im vorraus für die Anfängerfrage :eek:

    cu
    Frank
     
  2. Hans2

    Hans2 Wasserfall

    Registriert seit:
    19. April 2002
    Beiträge:
    7.782
    Ort:
    Dresden
    AW: Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

    Wenn du mit dem größeren Spiegel bei Verwendung des alten LNBs weniger Signalpegel hast stimmt etwas nicht. Wie sieht das denn auf deinen anderen Geräten aus?
    Ursachen können sein:
    1. Fehler in der Verkabelung,
    2. Spiegel noch nicht gut genug ausgerichtet,
    3. Spiegel hat eine schlechtere Qualität als der Alte.
     
  3. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
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    Ort:
    Mitten im Hegau
    AW: Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

    Je größer der Reflektor, umso genauer muß die Ausrichtung sein. Vergiß den Satfinder, der ist nur um den Satelliten grob zu finden. Stelle den Reflektor und die LNB-Drehung nach der Signalqualitätsanzeige vom digitalen Receiver ein.
    Du bist doch nicht etwa von einem OffsetReflektor auf eine PFA-Antenne umgestiegen? Dann passen die Feedhörner der LNBs nämlich nicht.
     
  4. Auge

    Auge Junior Member

    Registriert seit:
    14. Januar 2001
    Beiträge:
    55
    Ort:
    Westgermany
    AW: Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

    Danke für die Infos.

    Die neue Schüssel ist eine 78er von Fuba aus Alu. Das alte Teil war eine 65er noName. Mir ist aufgefallen das die neue Schüssel oval ist, die alte war rund.
    Bitte um Infos über PFA Antenne. Was hat es mit den Feedhörner der LNBs auf sich? Habe testweise mal meinen Wohnwagenreceiver (Kathrein UFD 540) angeschlossen. Signalpegel liegt über 70 %, Signalqualität bei 98%. Ist doch seltsam, oder.

    cu
    Frank
     
  5. Premiere-Kofi

    Premiere-Kofi Senior Member

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    249
    AW: Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

    Eine Größere Schüssel bedeutet immer auch ein stärkeres ZF-Signal. Oftmals auch zu stark. Dann regelt die AGC (Automatic Gain Control) des Tuners herunter, damit der Tuner nicht übersteuert wird. Je empfindlicher der Tuner um so eher greift hier die AGC ein und man erreicht genau das Gegenteil von dem was man eigentlich erwartet.

    Signalstärke ist außerdem erst mal zweitranging. Wichtigt ist die Signalqualität, also die Verständlichkeit des Signals. 65 cm für eine Astra Singel-LNB Anlage ist mehr als genug. Alles darüber ist ausgewachsener Humbug. Die Signalstärke db-Angaben von Receivern sind auch vollkommen uninteressant, da man nicht danach, sondern nach Signalqualität ausrichtet, maximal zu gebrauchen als Einrichtungshilfe.
     
  6. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    4.847
    Ort:
    Mitten im Hegau
    AW: Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

    Als Lehrer würde ich sagen: 6, setzen.
    Eine "größere Schüssel" bedeutet zwar tatsächlich mehr (Nutz-)Signal, jedoch bewegt sich der Mehr-Gewinn bei den üblichen Reflektoren weit unter 5dB, ist somit ziemlich gering. Der C/N-gewinn ist größer. Die AGC vom Receiver arbeitet übrigens immer, es sei denn, man hat zu wenig Pegel, dann ist sie am unteren Anschlag, oder zu viel, dann ist sie am oberen Anschlag und irgendetwas wird übersteuert. Ansonsten sorgt die AGC für einen konstanten Pegel am Demodulator. Übliche Receiver arbeiten im Pegelbereich von 50dBµV bis 75dBµV, wobei ich den Bereich von 55dBµV bis 65dBµV empfehle. Problematisch sind oft LNBs mit hoher Verstärkung, optimal wären 50-55dB, leider sind manchmal aber auch 65dB anzutreffen.
    Hast du nicht gerade das Gegenteil behauptet?
    Also ich halte "meine" Schlechtwetterreserve nicht für Humbug.
    Ich habe noch keinen Receiver gesehen, der die Signalstärke (also den Pegel) in in dBµV anzeigt (denn nur mit ..µV ist es ein Pegel). Häufiger wird aber die Signalqualität in in dB angezeigt. Diese Anzeige ist zwar nicht kalibriert (sonst hätten wir ja ein Meßgerät), sondern nur als Einrichthilfe gedacht. Wenn man nun eine überschaubare Anlage hat, diese im Idealfall pegelmäßig mal durchgerechnet hat, und mit der Receiver-C/N-Anzeige Reflektor und LNB-Tilt nach maximalem Wert einstellt, macht es nicht schlechter als ein "professioneller Installateur" mit seinem teuren Meßgerät. Und hier im Forum findet man schließlich Leute, die es entweder selbst machen wollen, oder denen der "professionelle Installateur" nicht helfen konnte.
     
    Zuletzt bearbeitet: 14. Oktober 2005
  7. Premiere-Kofi

    Premiere-Kofi Senior Member

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    249
    AW: Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

    Na dann wollen wir doch mal sehen, ob der Herr Lehrer sich nicht doch ein wenig verhauen hat.

    Muahahaha, weißt du eigentlich wieviel 5 db sind? das ist das 3,2 fache. Der Unterschied zwischen einer 64er und einer 88 Triax beträgt z.B. 3 db. Das ist immer noch das Doppelte. Ganz schön "gering". :D Dieser Unterschied reicht bei vielen Boxen aus, den Tuner zuzudrücken.

    Ich habe nicht das Gegenteil behauptet.

    Und genau letzteren Fall haben wir hier.

    Und sicher kannst du das anhand selbst erstellter Messreihen untermauern. Receiver müßten in einem solchen Bereich arbeiten, tun sie aber oft nicht. Hinzu kommen dann noch solche Probleme wie Signalschräglagen und Pegeleinbuchtungen, welche bei größeren Schüsseln noch verschärft und von vielen Tunern nicht kompensiert werden. Da ist jede AGC schlichtweg überfordert, was sich auch, anhand der daraus resultierenden Empfangsstörungen, eindrucksvoll demonstrieren läßt.

    Ob das problematisch ist, hängt in erster Linie auch von der Qualität des Tuners ab.

    In Bezug auf die Signalqualität. Meine Güte, was man hier selbsternannten "Fachleuten" alles erst mal vorkauen muß. ;)

    Wenn nix mehr ankommt, nützt dir deine tolle Schlechtwetterreserve recht wenig.

    Tja, wer hat hier wohl eher eine 6. verdient? ;)
     
  8. BlackWolf

    BlackWolf Wasserfall

    Registriert seit:
    19. September 2003
    Beiträge:
    8.158
    AW: Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

    ROFFEL. Ich möchte mal behaupten, dass man Antennen jenseits der 3m braucht, um den Tuner der heutigen Receiver zu übersteuern.

    Das Signal kann man nur durch zu hohen Nutzpegel ruinieren, keinesfalls durch einen zu hohen C/N, der eigentlich gar nicht zu hoch sein kann.
     
  9. mittelhessen

    mittelhessen Board Ikone

    Registriert seit:
    2. Juli 2005
    Beiträge:
    4.951
    AW: Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

    Hä? Genau dafür ist doch die Schlechtwetterreserve da, oder? Darum gehts doch! MIT ihr kommt ja was an!

    Von einer Übersteuerung bei einer 80er Antenne für Astra zu reden, halte ich auch für unglaubwürdig, solange kein Verstärker zum Einsatz kommt.
     
  10. Premiere-Kofi

    Premiere-Kofi Senior Member

    Registriert seit:
    21. Dezember 2004
    Beiträge:
    249
    AW: Größere Schüssel/Schlechte Signalstärke

    Ohne Worte. :eek:

    Ach nee, was meinst du wohl was eventuell passiert, wenn du versuchst mit einer 3m Schüssel 19,2 Grad Ost zu empfangen.

    Aha, also noch nie Premiere Ausfälle gehabt, wenn im Bereich des Uplinks ein fettes Gewitter niedergeht? Deren Schüsseln sind erheblich größer als unsere Fitzeldingerchen. Das hat aber noch einen anderen Grund. Und das Gleiche passiert, wenn bei dir ein Gewitter runtergeht. Wenn die Sicht zu den Satelliten weg ist, dann ist sie weg. Da hilft auch keine Schlechtwetterreserve.

    Um das beurteilen zu können müßte man natürlich auch wissen, daß am Eingang eines Satellitentuners keinerlei Vorselektion stattfindet und somit das gesamte Spektrum der Satellitenposition voll anliegt. Wie sich das auf minderwertige Tuner auswirken kann sollte für Personen mit Sachverstand eigentlich leicht zu beurteilen sein.
     

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