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Gewitter-Schaden

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Wuffi, 2. April 2003.

  1. Wuffi

    Wuffi Senior Member

    Registriert seit:
    31. März 2003
    Beiträge:
    223
    Ort:
    NRW
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    Kann es bei Sateliten auch Gewitter-Schaden geben, z.B. Überspannungsschaden? Hat jemand schlechte Erfahung gemacht?

    Kann man dagegen schützen außer Kabel aus dem Digital-Receiver ziehen?
     
  2. Reinhold Heeg

    Reinhold Heeg Talk-König

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    5.939
    Ort:
    Meerholz
    Bei Satelliten wird´s wohl NIE zu Gewitterschäden kommen, weil da, wo sie hängen(in ca. 36000 km Höhe), es keine Gewitter gibt. Ich nehm aber an, du meinst, ob es zu Gewitterschäden an der Elektronik kommen kann, wenn ein Blitz in die Schüssel oder im schlimmsten Fall in´s LNC einschlägt. Klare Antwort: JA! Und selbst bei abgezogenenm(oder besser abgeschraubten) Stecker ist man nie sicher, wenn der Fall der Fälle eintritt. Das Kabel liegt dann so in der Gegend rum, der Blitz schlägt in den LNC ein und schwupps, die Wohnung steht in Flammen.
    Gruß, Reinhold
     
  3. Angel

    Angel Talk-König

    Registriert seit:
    15. Januar 2001
    Beiträge:
    5.207
    Ich würde den Mast erden, was auch nach VDE vorgeschrieben ist und bei einem Gewitter die Verbraucher komplett vom Netz und der Antenne trennen.

    Meinen letzten "Gewitter-Schaden" hatte ich durch Überspannung über das Leitungsnetz der EVU. Zum Glück haben alle Geräte bis aufs Telefon und die Telefonanlage überlebt.

    Gruß
    Angel
     
  4. Wuffi

    Wuffi Senior Member

    Registriert seit:
    31. März 2003
    Beiträge:
    223
    Ort:
    NRW
    Sorry, ich meinte auch die "Schüssel"!
     
  5. digiface

    digiface Foren-Gott

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    10.641
    Hi,

    nach VDE erden, sodass die Versicherung im schlimmsten falle zahlen muss.

    Aber, wenn der Blitz noch zwei, drei Häuser weiter einschlägt ( normale Blitzstärke ! ), auch einfach auf den Boden oder sonst wo, wird die Luft mit Elektropartikel so überflutet, dass meist alle Elektrogeräte im Umkreis von 500 m es nicht überleben.
    Also auch über die Luft, kann wenn sie stark genug ist, auch Strom übertragen werden.
    98 % der Schäden sind kein direkter Blitzeinschlag, sondern nur infolge von Überspannung.
    Und eins muss ich noch sagen, es sind nur in der " normalen Versicherung " Schäden inbegriffen die durch Direkteinschlag schaden nehmen, da aber 98 % in folge von.... sind, ist dies zusätzlich zu versichern, um böse Überraschungen zu verhindern.
    Bei einen Blitz ist man machtlos, und der schlägt ein, wo er will, da sind schon Fernmeldetürme ausgebrund.

    digiface
     
  6. Dennis100

    Dennis100 Silber Member

    Registriert seit:
    2. Mai 2002
    Beiträge:
    915
    Ort:
    Würzburg
    Gibt es keinen "Filter", den man zwischen Kabel und Reciever klemmen kann ?
     
  7. digiface

    digiface Foren-Gott

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    10.641
    doch, aber höchst fraghaft, der müsste genau dann die Verbindung trennen, wann er merkt, das hier zuviel Strom kommt, und dann ist es eigentlich schon zu spät, dazu kommt, das wenn er in die Schüssel einschlägt soviel Energie in die Luft abläst, dass zwar über das Kabel nichts kommt, aber eben über die Luft ( da geht es um Giga und Tera Watt).Der knistert sogar in der Luft !!

    Aber dann ist sowieso alles, was mit Strom zu tuen hat hin !

    Diese Filter machen sinn, wenn Du bei einem Kabelanbieter am Netz hängst, da wurde schon beobachtet, das Überspannungen Kilometer weite Strecken zurücklegen und dann irgendwo einschlugen.
    Durch Gewitter war es ausgelost, und dort wo er endete, war schönstes Wetter.
    Das gleiche bei Strom, auch hier macht es sinn.

    Übrigens das wäre dann der Schaden eines jeden Einzelnen.

    digiface
     
  8. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    Die Idee mit den Filtern im Antennenkabel ist putzig und tatsächlich gibt's sowas. Aber nur gegen Überspannung. Alles was die Machen können dürfte sein, dass sie den Innenleiter ein wenig an das Potential der Abschirumg "fesseln", z.B. ab 50 V (die Durch Induktion entstehen können) kurzschließen.
    Die sind aber völlig wirkungslos, wenn die Anlage nicht geerdet ist.

    Der Mast, die Schüssel und auch der Multischalter müssen mit 16 mm^2 dickem Erdungskabel mit der Hauserdung (Potentialausgleichsschiene, sowie - falls vorhanden - Fundamenterder) verbunden sein. 16 mm^2 dickes Erdungskabel habe ich bisher nur bei Marktkauf und Hornbach gesehen, Bahr, Praktiker, Obi, Bauhaus und Prevo/Bauklotz führen sowas gar nicht erst. Ggf. per Versand irgendwo bestellen.

    Kostenpunkt: ca. 1,50 EUR pro Meter. (Bei Marktkauf Gartencenter etwas mehr als das Doppelte)
     
  9. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

    Registriert seit:
    26. November 2001
    Beiträge:
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    Ort:
    Geldspeicherstadt
  10. digiface

    digiface Foren-Gott

    Registriert seit:
    21. Dezember 2002
    Beiträge:
    10.641
    Jemand aus dem Bereich hat mir es so erklärt, das es genauso gemacht ist wie eine Sicherung, da ist ein Drätchen drin, das bei zu hoher Spannung, durch schmort, gleichzeitig wäre aber schon ein Teil " rüber gekommen " und der würde meisst schon reichen.

    Er hat mir aber auch gesagt, wenn der Blitz einschlägt, macht er das, ob da eine Schüssel hängt, oder auch nicht, dann halt in die Backsteinen.

    Da hilft auch keine Erdung was, da hat er bei einen Kurs einen ausgebranten Fernmeldeturm gesehen, die Erdungskabel waren dicker als ein Bein.

    Erden muss man ( auch wenn's nichts bringt ) da der Blitz da einschlägt wo er will.

    Aber die Versicherung greift eben dann.

    digiface
     

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