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Gemeinschaftsatanlage statt Kabel ???

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von muc80995, 3. Februar 2011.

  1. muc80995

    muc80995 Neuling

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    Liebe Forumsgemeinde,

    bitte schlagt mich nicht, wenn meine Frage zu trivial ist. Ich habe schon die Suchfunktion bemüht, konnte aber leider nicht fündig werden. Teilweise waren mir die gefundenen Antworten auch zu technisch bzw. hatten zuviele Abkürzungen.

    Ich bin vor kurzem in ein Haus mit 10 Wohneinheiten in München eingezogen. Dort gibt es noch einen analogen Kabelanschluss. Dieser ist wohl auch bei den anderen Hausbewohner nur bedingt beliebt:(

    Nun möchte ich dem Hausverwalter vorschlagen, den bestehenden analogen Kabelanschluss durch eine Gemeinschaftssatelitenanlage zu ersetzen. Leider hat der Hausverwalter noch weniger Ahnung wie ich:confused:

    Daher würde ich ihm gerne ein "Konzept" für die Umstellung unterbreiten.
    - Wie könnte die Umrüstung aussehen bzw. was ist zu tun?
    - Welche Komponenten (Sat.anlage etc.) braucht man dazu?
    - Mit welchen Kosten muss gerechnet werden?
    - Gibt es noch irgendwelche Empfehlungen?

    Hier noch ein paar Infos:
    - Da die anderen Hausbewohner bis jetzt mit analogem Kabel auskamen, reicht vermutlich eine Sat.schüssel.
    - Da das Haus Baujahr 1995 ist, denke ich mal, dass Kabelschächte im Haus vorhanden sind.

    Vielen Dank im voraus.

    Beste Grüße
    - muc80995
     
  2. direktor

    direktor Platin Member

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    Interstar 2x Gi-S805 Ci Xpeed.1x Gi-S 780 CR Xpeed.1x DSR 9000(Twin)
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    DiseqC Sch.8x1=2x u. einige DiseqC 4x1
    AW: Gemeinschaftsatanlage statt Kabel ???

    Bei dieser Größenordnung solltet ihr schon einen Profi vor Ort kommen lassen.
     
  3. muc80995

    muc80995 Neuling

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    AW: Gemeinschaftsatanlage statt Kabel ???

    Das würden wir sicherlich tun, aber zuvor muss ich meinen Verwalter noch überzeugen, dass wir eine Gemeinschaftssatanlage brauchen.
    Und für dieses Gespräch bräuchte ich ein paar Infos, damit ich ihm sagen kann, was auf ihn zukommt.

    Bisher wird das Kabelfernsehen im Keller eingespeist und dann an die einzelnen Wohnungen weitergeleitet.
    Wäre es prinzipiell denkbar, eine Satelitenschüssel auf dem Dach zu montieren, von dort ein Kabel in den Keller zu einem LNB zu verlegen und dessen Ausgangssignal dann über die bestehende Verkabelung an die einzelnen Wohnungen weiterzuleiten?
    In den Wohnungen bräuchte man dann vermutlich jeweils einen Satelitenreceiver bzw. DVB-S-Receiver, oder?
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Februar 2011
  4. KlausAmSee

    KlausAmSee Talk-König

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    AW: Gemeinschaftsatanlage statt Kabel ???

    In genau solche Anlagen wird schon in großem Stil erfolgreich Sat-ZF eingespeist. Ein auf Einkabeltechnik spezialisierter Hersteller bietet dafür maßgeschneiderte Produkte an. Dabei wird in die vorhandene Kabelstruktur (eine Stichleitung pro Wohnung) die Terrestrik oder sogar Kabelfernsehen inklusive Rückweg plus Sat-ZF eingespeist. Je nach Ausbau- und Investitionswille können pro Wohnung 3 oder 6 Sat-Empfangsgeräte unabhängig voneinander betrieben werden. Dabei wird auf die Einkabeltechnik nach EN50494 zurückgegriffen. Da für jede Wohnung eine unabhängige Ableitung vorhanden ist, gibt es keine wohnungsübergreifenden Beeinflussungen.
    An einer geeigneten Stelle wird eine Parabolantenne installiert und die Leitungen an die Stelle geführt, an der momentan der Kabelverteiler sitzt. Der Verteiler wird durch einen Einkabelverteilbaustein ersetzt, bei 10 Wohneinheiten werden dafür zwei Geräte kaskadiert. In diese Bausteine kann auch Kabelfernsehen eingespeist und mit verteilt werden. Auf den Ableitungen werden für die umgesetzte Sat-ZF nur niedrige Frequenzen verwendet, so daß eventuelle hohe Dämpfung der Leitungen (die ja nie für Sat-ZF gedacht waren) keine so große Rolle spielen. Die vorhandene Antennendose muß ausgetauscht werden. Die angeschlossenen DVB-S-Receiver (oder TV-Geräte mit integriertem Receiver) steuern die Umsetzer mit Steuersignalen nach EN50494, das ist heute in nahezu jedem Receiver integriert. Dabei hat jeder Receiver völlig uneingeschränkten Zugriff auf alle Signale, die vom Satelliten kommen, egal ob analog, digital, HDTV, 3D und was da noch kommen mag.

    Klaus
     
  5. satmanager

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    AW: Gemeinschaftsatanlage statt Kabel ???

    Das man dir etwas wirklich definitives sagen kann wäre es ABSOLUT notwendig einen GENAUEN Kabelplan zu haben, also GENAU zu wissen wie die Kabel aktuell im Haus verlegt sind.
    Ein Kabel kommt im Keller rein (Kabel-TV), geht dort auf einen Verstärker und dann.....

    -geht es auf einen Verteiler (wie viele Ausgänge) ?
    -geht es in Wohnung 1 und weiter in 2 ?
    -geht es in Wohnung 1 / Dose 1 und dann weiter in Wohnung 4 / Dose 2 ?
    also genau den Kabelweg aufschreiben und das auch noch mit geschätzten Kabelwegen/-längen !

    Das ist dir unmöglich zu machen, ist klar. Aber der Elektriker hätte damals 95 einen Plan machen müssen/sollen/können, ggf. liegt der ja jemand vor. Die Rechnung für die Kabelanlage wäre ggf. auch hilfreich, da könnte man schonmal die Anzahl der Antennendosen insg. sehen/herauslesen. DAS könntest du aber auch in Erfahrung bringen, einfach bei jeder der 10 Wohneinheiten nachfragen wie viele TV-Geräte sie angeschlossen haben und gleich mit fragen ob die da irgendwo Kabel selbst verlegt haben (z.B. vom Wohnzimmer-Anschluss ein T-STück eingebaut und ein Kabel ins Schlaf-/Kinderzimmer etc) !

    Ein absolut schlechter Ausdruck für einen Anfrge in einem Forum ! Was du "denkst" können wir schon nicht sicher "wissen" !
    Und da wir dort nichts sehen können wir nicht wissen ob das richtig ist was du denkst !


    P.S. aus der Anzahl der Leitungen die nach dem Verstärker akt. nach oben gehen (oben mit "Verteiler" auch schon angedeutet) und der Gesamtanzahl der Antennendosen in den Wohneinheiten kann man schon in etwa sagen wie viele Dosen an einem Strang hängen und somit auch schon viel mehr zur Umsetzbarkeit einer SAT-Aufbereitung.
    Und zur Not wäre eine SAT-Kopfstation noch möglich, das wären dann aber mal mind. 5000-9000€ für ca. 80-120 TV-Programme ! Und dann wäre es GANZ WICHTIG zu wissen ob in dem Haus jemand Interesse an Pay-TV hat (vor allem "Sky").

    P.P.S. um das Einsparpotential bei SAT-TV mal durchzurechnen nehm deinen monatlichen Grundpreis für Kabel-TV * 10 (Wohneinheiten) * 12 (Monate) = ca. 1200€ (geschätzt bei 10€ Grundgebühr)
    Receiver die jetzt angeschafft werden müssen darf man nicht als "Neuanschaffung" sehen da diese fürs Kabelfernsehen auch nötig werden wenn die ihre analoge Übertragung einstellen. Und Kabelreceiver sind in der Regel auch teurer als SAT-Receiver.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Februar 2011
  6. Spoonman

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    AW: Gemeinschaftsatanlage statt Kabel ???

    Fragt sich nur, warum der Hausbesitzer sich jetzt auf den ganzen Aufwand einlassen sollte, wenn Kabelfernsehen schon vorhanden ist. Wenn er eine Sat-Anlage gewollt hätte, wäre die ja auch schon 1995 möglich gewesen. Mal ganz platt gesagt: Die möglichen Einsparungen für die Mieter müssen den Vermieter ja nicht interessieren.

    @ muc80995: Warum betonst du, dass ein analoger Kabelanschluss vorhanden ist? Hast du schon getestet, ob auch digitale Signale anliegen? Ist normalerweise immer der Fall.
     
    Zuletzt bearbeitet: 4. Februar 2011
  7. muc80995

    muc80995 Neuling

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    AW: Gemeinschaftsatanlage statt Kabel ???

    recht herzlichen Dank für Eure Tipps und Infos.

    Ob an dem Kabelanschluss auch digitale Signale anliegen werde ich zuerst ausprobieren:)
     

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