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Gemeinschaftsantennen für Mietwohnungen

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von gabbiano, 24. März 2005.

  1. gabbiano

    gabbiano Junior Member

    Registriert seit:
    20. März 2005
    Beiträge:
    127
    Ort:
    Essen
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    Hallo zusammen!
    Da es in Mietwohnungen häufig zu Problemen mit dem Vermieter kommt, wenn dieser keine Sat-Schüsseln duldet und einem das analoge Kabel aufzwingen will, wollte ich mal nachfragen, ob jemand hier Erfahrung hat mit Gemeinschaftsantennen für mehrere Parteien.
    Eine große Schüssel auf dem Dach könnte eine Alternative darstellen. Mir persönlich würde Astra nicht reichen, Hotbird sollte auf jeden Fall dazu, und vielleicht noch ein paar andere Satelliten. In unserem Haus wohnen 20 Mieter, allerdings gehören auch alle hier angrenzenden Häuser dem selben Vermieter, einer großen Immobiliengesellschaft.
    Ich habe mir bereits die Anleitungen auf http://www.bw-sat.de/ oder http://www.satlex.net/ angeschaut, doch zu einem solchen Szenario keinen Hinweis gefunden.
    Was ist von dieser Idee zu halten (unter technischer und finanzieller Hinsicht), eine oder mehrere große Schüsseln für ganze Wohnblocks zu verwenden? Für Links zu weiterführenden Texten wäre ich dankbar.
     
  2. Wonko2k

    Wonko2k Silber Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2005
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    Ort:
    München
    AW: Gemeinschaftsantennen für Mietwohnungen

    Grundsätzlich ist es ne nette Idee, aber die Gesellschaften, wie Gewo haben einen sehr langfristigen Rahmenvertrag mit Kabel Deutschland oder ISh, oder wie sie alle heissen.
    Bei einer Schüssel würden ja auch noch laufende Kosten wie Instandhaltung etc. dazukommen, die durch den Mieter mitgetragen werden müssten. Die Grundeinrichtung der Schüssel müsste vom Vermieter komplett getragen werden, wass ja auch nicht ganz billig ist. Und zufrieden ist dann am Ende auch keiner, so wie du jetzt schon mehr als nur die deustchen Sats haben willst.

    Grüße

    Wonko
     
  3. narrendoktor

    narrendoktor Gold Member

    Registriert seit:
    20. Juli 2004
    Beiträge:
    1.356
    Ort:
    Hamburg
    AW: Gemeinschaftsantennen für Mietwohnungen

    Die Idee klingt zunächst gut: Antenne auf das Dach, Multischalter auf dem Dachboden.

    Die Hauptfrage dürfte sein, wie ihr die Kabel vom Dachboden in die Wohnungen bekommt.

    Die nächste Frage ist: Muß die Anlage durch einen "Fachmann" (der hat eine Gewerbehaftpflicht) aufgestellt werden oder können das auch interessierte "Laien" machen?

    Wer ist Owner der Anlage? Haftet der bei z.B. Blitzschlag für die kaputten Receiver?

    Noch eine Frage: Viele Nachbarn viele Wünsche. Auf welchen Satelliten wollt ihr euch denn einigen?

    Zum Schluß: Wer zahlt, wenn jemand eine Störung reportet? Du bist ja auch nicht immer da und möchtest auch irgendwann mal Urlaub machen.

    Nachträglich eine Schüssel auf das Dach zu stellen und mit den Nachbarn zu teilen halte ich nicht für soooo klug. Es sei, das Haus ist so gelegen das es weder Kabel noch DVB-T gibt. Dann sollte die Schüssel aber vom Hausbesitzer aufgestellt werden. Versuche es besser allein, mit einer Schüsselanderwand oder der Schüsselaufdembalkon.
     
  4. Wonko2k

    Wonko2k Silber Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2005
    Beiträge:
    534
    Ort:
    München
    AW: Gemeinschaftsantennen für Mietwohnungen

    Mit einem MS wird man da nicht auskommen und ist denke ich auch die unprofessionelle Lösung. Da müsste schon eine Kopfstation hin, die nicht ganz billig ist.

    Grüße

    Wonko
     
  5. sashxx

    sashxx Silber Member

    Registriert seit:
    25. Dezember 2004
    Beiträge:
    776
    Ort:
    Bielefeld
    AW: Gemeinschaftsantennen für Mietwohnungen

    Bei einer Kabelkopfstation wird man sicher wieder Beschwerden bekommen, da die Senderzahl sehr begrenzt ist. Sonst wirds richtig teuer. Außerdem lohnt sich so etwas nicht für 20 Parteien.

    Das Sat-Signal kann man auf bis mehrere hundert Teilmeher verteilen. Selbst wenn nur 20 Parteien versorgt werden sollten (zu beachten wäre, dass nicht jeder nur einen Fernseher/ Receiver hat), dann würde ich so eine Anlage nur von einem Fachman aufbauen lassen. Wenn du zwei Teilnehmerableitungen pro Mieter einkalkulierst und mehere Satpositionen zur Verfügung stellen willst, dann wird die Verteilung schon ein wenig kompliziert. Das sollte auf jeden Fall ein Fachmann mit entsprechedem Messgeräten machen. Mit Geräte an die Wand kloppen, Stecker ran und gut kommst du da nicht sehr weit.
     
  6. Wonko2k

    Wonko2k Silber Member

    Registriert seit:
    18. Januar 2005
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    München
    AW: Gemeinschaftsantennen für Mietwohnungen

    Ja, aber der Vermieter wird das wohl nicht pro Haus machen sondern dann richtig und für alle umliegenden Häuser mit und dann bist du ganz schnell bei 100 Anschlüssen (also 2 pro Wohneinheit). In so einem Fall bleibe ich dabei, dass das mit einem MS murks ist. Gebe dir aber recht in Bezug auf die eingeschränkte vielfalt. Aber ich glaube aus dem Grund macht das auch keine Gesellschaft freiwillig auf Sat umzurüsten, da es sich für die nicht lohnt. Kabel liegt zumeist eh schon und gut ist.

    Grüße

    Wonko
     
  7. gabbiano

    gabbiano Junior Member

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    127
    Ort:
    Essen
    AW: Gemeinschaftsantennen für Mietwohnungen

    Da ich Anfänger bin, habe ich mir noch nicht über alle Dinge Gedanken gemacht. Mein Beitrag zielte eher darauf ab, zu erfahren, ob es schon ähnliche Lösungsmöglichkeiten gegeben hat. Ich denke, dass in einem solchen Fall die Anlage von einem Fachmann angebracht werden sollte. Owner könnte der Vermieter sein. Die Kosten (hab keine Vorstellung wie hoch) dürften sich doch im Rahmen halten, wenn viele daran beteiligt sind, oder? Ich habe gehört, dass bei Eigentumswohnungen solche Lösungen bevorzugt werden.
     
  8. Wonko2k

    Wonko2k Silber Member

    Registriert seit:
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    Ort:
    München
    AW: Gemeinschaftsantennen für Mietwohnungen

    Unter 20.000 Euro dürfte sich für den ganzen Komplex nichts machen lassen, selbst mit der MS Lösung.

    Grüße

    Wonko
     

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