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Gebühren für DVB-C?

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Kabel (DVB-C)" wurde erstellt von cherrytree, 28. April 2004.

  1. cherrytree

    cherrytree Neuling

    Registriert seit:
    28. April 2004
    Beiträge:
    4
    Ort:
    Bonn
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    Hallo, Leute,
    wohne in Sankt Augustin/Bonn. Frage mich, warum es überhaupt DVB-C gibt, wenn man doch mit DVB-T genau so guten Empfang haben könnte (wirklich?), zumindest bei mir (laut Karte gehts mit Stabantenne). Vielleicht für die etwas abseits gelegen Orte, wo man keine Schüsseln austellen will/darf?!
    Ist bei DVB-C die Programmauswahl höher oder ist die Empfangsqualität deutlich besser? Kann ich mir nicht vorstellen, ist ja beides digital. Nur, daß man fürs DVB-C weiterhin seine Kabelgebühren, in meinem Fall 14,50 €/Monat, an ish bezahlen muß.
    Da es keine FAQ gibt (habe sie zumindest nicht gefunden) habe ich hierein gepostet.
     
  2. dle80

    dle80 Senior Member

    Registriert seit:
    23. April 2004
    Beiträge:
    181
    Ort:
    Braunschweig
    Hallo!

    Habe Dir gerade schon auf Deinen Beitrag im DVB-T Forum geantwortet. Hier also nun die Fortsetzung. Das DVB-C Angebot ist von jedem Anbieter unterschiedlich, ich habe noch bis Ende Juni Kabel Deutschland, die Qualität der Sender ist gut, vermutlich leicht besser als bei DVB-T, aber hier werden die großen Privaten (RTL/Pro7/Sat1) nicht digital eingespeist. Der mehrwert von DVB-C gegebnüber DVB-T ist in dem Fall Premiere und die zum Teil leicht höhere Datenrate (sprich bessere Qualität). Die Nachteile, extreme Kosten 18,60€ pro Monat und mir fehlen die privaten Sender. ARD, ZDF sind mit vielen dritten Kanälen und Regionalfenstern dabei.

    Also ich wechsle auf jeden Fall zu DVB-T.
     
  3. octavius

    octavius Board Ikone

    Registriert seit:
    10. Januar 2004
    Beiträge:
    4.529
    Hi Cherrytree, willkommen an Bord!

    Ja, das fragen wir uns alle ha! breites_

    Im Vergleich zu DVB-T ist im Kabel die Programm-Auswahl viel groesser. DVB-T liefert etwa 23 Fernseh-Programme und nach jetziger Planung 0 Radio-Programme.

    DVB-S liefert bis zu 500 Fernseh-Programme und ca 1000 Radio-Programme (weltweit).

    DVB-C hat, so wie ish es im Moment betreibt, elf digitale Transponder:

    3 x ARD/ZDF Free to Air
    5 x Premiere - Pay TV
    2 x ish / Kabel Deutschland - Auslandsprogramme, z.B. Show TV und Kanal 7 aus der Tuerkei

    Als 11. Sender soll alsbald ein weiterer Kabel Deutschland Transponder aufgeschaltet werden, der BBC Prime und Bibel TV enthaelt.

    Das kannst Du bei Lyngsat.Com unter 23.5 Grad Ost nachlesen. Da stehen die drin.

    Die Welt von DVB-S findest Du bei Lyngsat unter 13 Grad Ost, 19 Grad Ost und 28 Grad Ost, um mal die drei wichtigsten Orbitpositionen zu nennen.

    Höher als bei DVB-T, aber viel schlechter als bei DVB-S.

    Gerade dort darf man es winken

    Wie denn? Die DVB-C Signale kommen doch vom Satelliten!
     
  4. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
    Beiträge:
    45.726
    Ort:
    Magdeburg
    Also die Bildqualität bei DVB-C ist eindeutig besser als DVB-T. Bei DVB-T ist offensichtlich die Bandbreite nicht so groß. Deshalb werden ja nur so ca. 4 Sender pro Kanal untergebracht. Die Bilder in Berlin sind jedenfalls zum Wegrennen. Ich hätte da auf Kabel oder Sat gewechselt.

    Schon jetzt hat das digitale Kabel mehr Angebot als der digitale terrestische Empfang. Wer auf Pro7 und Co digital verzichten kann bekommt im jeden Fall ein besseres ÖR-Angebot. (Das wäre für mich ein Kriterium.) Zusätzlich lassen sich ja PAY-TV-Angebote ordern. Natürlich ist DVB-S von der Programmvielfalt her nicht zu schlagen. Und das wird auch immer so sein. Und dann wären da auch noch die Kabelgebühren die in der Regel billiger werden um so mehr Wohneinheiten im Haus sind.
     
  5. tim.baum

    tim.baum Guest

    hallo cherrytree,

    nur zur Vorbereitung breites_

    für DVB-C wirst du kräftig hinlegen müssen,

    z.B. bei KDG für Basic 7 EUR im Monat und pro Fernseher bzw. pro Abokarte zusätzlich zur Grundgebühr...

    www.kabelanschluss.com

    wenn man die heutige Angebotsstruktur, die Aussage was kommen soll und andere Pay Angebote anderswo vergleicht, gehe ich eher davon aus, dass man - für etwas gescheites - eher 11 EUR im Monat werden...


    Mfg
    Tim
     
  6. anovi

    anovi Gold Member

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    Erzgebirge
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    (siehe Signatur)
  7. mischobo

    mischobo Lexikon

    Registriert seit:
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    Ort:
    Telekom City
    ... wenn man in der Nähe eines Senders wohnt, ist DVB-T die günstigste Möglichkeit, die wichtigsten Programme zu empfangen; bei DVB-C müssen Kabel und ggf. Verstärker installiert werden. Gleiches gilt auch für DVB-S, wobei hier auch noch die Schüssel installiert werden muß.

    Die Auswahl an geeigneten Receivern ist bei DVB-S am größten und die Preise sind dadurch auch am niedrigsten. Die Auswahl an DVB-T-Receivern wird auch immer gößer und somit fallen auch hier die Preise. Die Auswahl an DVB-C-Receivern ist z.Zt. auch geringsten. Größter Hemmschuh: eine evtl. "Grundverschlüsselung" im Kabel.

    Im Gegensatz zu DVB-C fallen bei DVB-T und DVB-S keine monatlichen Kosten an.

    Was die Programmvielfalt angeht: DVB-S hat zwar Kapazitätsmässig die Nase vorn, allerdings sind die meisten Programme verschlüsselt und in Deutschland nicht abonnierbar. DVB-C bietet voll digital ausgebaut eine Kapazität von über 900 Programmen. Alle verschlüsselten Programme können abonniert werden.
    Imho wird es in Zukunft auch eine ganze Menge mehr Programme über DVB-T geben und zwar mehr als momentan analog im Kabel verbreitet und über Astra ausgestrahlt werden. Hierfür müssen allerdings die Sendefrequenzen in Europa neu koordiniert werden.
    Im Gegensatz zur analogen terrestrischen Verbreitung kann ein Programm deutschland weit auf dem selben Kanal empfangen werden.

    In Sachen DVB-C wird sich imho in Zukunft noch einiges tun. Die Kabelnetzbetreiber werden zu Mediendienstleister. Durch die Digitalisierung des Kabels entsteht eine Medienplattform für kleine Programmveranstalter und Spartenkanäle. Außerdem ist im ausgebauten Kabel interaktives Fernsehen am einfachsten zu realisieren.

    ABER: die Kabelnetzbetreiber haben in der Vergangeheit viele vollmundige Versprechungen zu machen. Die Digitalisierung des Kabels wurde schon zu Zeiten der Deutschen Bundespsot angekündigt.
    Schon 1990 wurde z.B. von der Einspeisung von HDTV-Progammen in die Kabelnetze gesprochen.

    Ob der "Kabelmarkt" wieder mehr an Bedeutung gewinnt bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich werden sich die Kabelnetzbetreiber wieder totreglementieren.

    Damit das "digitale Kabel" attraktiv wird, sollten die Netzbetreiber schnell handeln. Von einer "Grundverschlüsselung" sollte auf jedenfall abgesehen werden. Damit sind dann auch preiswertere FTA-DVB-C-Receiver realisibar. Ob ein Programm verschlüsselt werden soll oder nicht, sollte dem Programmanbieter überlassen werden. Wenn das jetzt schon so wäre, würden auch die großen Privatsender schon digital eingespeist.
    Außerdem sollten die Kabelnetze auch schnellstmöglich rückkanalfähig ausgebaut werden.

    Die Mehrkosten für "digitales Fernsehen" sollten "vernünftig" ausfallen. Ohne Mehrkosten wird's wahrscheinlich nicht gehen. Die 2 Euro mehr, die ish verlangt sind imho noch in Ordnung. Die Preispolitik der KDG halte ich persönlich für überzogen und schadet eher dem digitalen Kabel.

    Ish sollen nach Übernahme der KDG weiterhin eigenständig bleiben. Bleibt zu hoffen, dass das auch in Zukunft so bleiben wird.
     
  8. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

    Registriert seit:
    7. Februar 2003
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    Magdeburg
    Genau diese höheren Gebühren für Digital-TV würde ich nicht einsehen. Es handelt sich dabei (wenn es mal so kommt) um Free-TV und darf nicht schlechter behandelt werden als analoge Ausstrahlung. Dem Kabelnetzbetreiber entstehen ja auch keine Kosten. Das für Zusatzleistungen, also die Bereitstellung nicht Ortsüblicher Sender auch ein Obulus fällig wird ist klar. Aber nicht für Sat.1 und Co.
     
  9. P800

    P800 Platin Member

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    Das gilt uneingeschränkt, wenn sie die Transponder mit der entsprechenden Technik durchreichen.
    Aber dieser einfache Weg ist für unsere Herrn Strategen nicht erkennbar.
    Sie betreiben eigene Transponder auf Astra 3A, indem sie alles neu verpacken.
    Für wirkliche neue Pay-TV Angebote sollte dies auch legitim sein, aber nicht für SAT.1, PRO7, RTL und Co.
    Höchstwahrscheinlich schätzt man die Annahme ihrer Mogelpackungen für schlecht ein, und will sie mit den interessanteren Programmen kombinieren(Bauernfängerei).
    Hier hilft nur ein rigoroses Ablehnen ihrer Pakete.
    FreeTV muss FreeTV bleiben.
    Aber hier kann man schon die ersten erleben, die die Katze im Sack kaufen, indem sie sich als interessiert vormerken lassen.
    Gesehen hat sicher noch keiner die Inhalte dieser Programme.
    Ich schätze, es wird enttäuschend.
     
  10. anovi

    anovi Gold Member

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