1. Cookies optimieren die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklärst Du dich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden. Weitere Informationen
    Information ausblenden
  2. Willkommen im Forum von DIGITAL FERNSEHEN - dem führenden Portal für digitales Fernsehen, Medien und Entertainment. Wenn du hier neu bist, schau dich ruhig etwas um und melde dich an, um am Forengeschehen teilnehmen zu können.
    Information ausblenden

FYI: 10.000 US-$ Strafe für Schwarzseher in den USA

Dieses Thema im Forum "Sky - Technik/Allgemein" wurde erstellt von Gag Halfrunt, 22. März 2002.

  1. Gag Halfrunt

    Gag Halfrunt Lexikon

    Registriert seit:
    26. November 2001
    Beiträge:
    22.650
    Ort:
    Geldspeicherstadt
    Anzeige
    DirecTV geht gegen Schwarzseher vor

    Der nach eigenen Angaben größte US-amerikanische TV-Service für Satelliten-Pay-TV, DirecTV, hat mittlerweile mehr als 100 Schwarzseher verklagt. Weitere 6.300 Personen seien davor gewarnt worden, die verschlüsselten Programme mit speziellen Karten weiterhin illegal freizuschalten, meldet die Los Angeles Times. Damit verschärft das Unternehmen seinen bereits Ende Juli 2001 begonnenen Kampf gegen Pay-TV-Piraterie. Damals hatte DirecTV an tausende Haushalte Abmahnungen verschickt und in den Formbriefen die Adressaten vor illegalen Aktionen gewarnt. Die Empfänger sollten sich sogar schriftlich dazu verpflichten, vom illegalen Empfang des Satelliten-Pay-TV in Zukunft Abstand zu nehmen.

    Prominentes Ziel der Klagewelle ist auch ein Radiomoderator: Sid Rosenberg, Moderator der populären Morgenshow 'Imus in the Morning', die bis zu zehn zehn Millionen Zuhörer erreicht, hatte während der Sendung am 11. März öffentlich zugegeben, DirecTV kostenlos über eine gehackte Sicherheitskarte zu empfangen. Daraufhin verklagte ihn das US-Unternehmen.

    Der verantwortliche Sender WFAN-AM, der die Show ausstrahlt, bezeichnet den Rechtsstreit als persönliche Angelegenheit zwischen Sid Rosenberg und DirecTV. Ein Sendersprecher unterstrich, dass man Gesetzesbrüche unter keinen Umständen unterstütze. Sollte Rosenberg den Prozess verlieren, drohen ihm pro Gesetzesbruch 10.000 US-Dollar Strafe zuzüglich Anwaltskosten.

    Auch Premiere wehrt sich seit Jahren gegen die Schwarzseher seines Pay-TV-Angebots. Vor kurzem hat das Unternehmen seinen Dienst von nur einem einzigen auf mehrere Verschlüsselungscodes umgestellt. Zudem seien die meisten Piratenkarten durch die Abschaffung der so genannten Monitoring-Schlüssel, die für Händler zu Präsentationen gedacht waren, nutzlos geworden. (daa/c't)


    10k$ pro Gesetzesbruch. Heißt das, pro Einschalten des Receivers? Pro Cracken der Karte? Tja, die Amis halt... [​IMG]

    Gag
     

Diese Seite empfehlen