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Funktionsweise der Aktivierung von Smartcards

Dieses Thema im Forum "Common Interface, Codierung, Softcams und Co." wurde erstellt von tr1n1ty, 26. April 2005.

  1. tr1n1ty

    tr1n1ty Neuling

    Registriert seit:
    26. April 2005
    Beiträge:
    1
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    Nachdem ich auch nach langem Googlen keine Vernünftige Antwort gefunden habe stelle ich sie hier im Forum - ich hoffe sie wurde nicht bereits beantwortet und ich habe es beim Suchen im Forum übersehen...
    Mich würde interessieren wie im Detail die Freischaltung einer Smartcard abläuft. Laut den Informationen die ich bis jetzt gefunden habe ist ein Teil des Datenstroms (PID) für Steuerkommandos reserviert um zb. SmartcardBs zu aktivieren. Ist es nun so daß ständig für alle zahlenden Kunden die Aktivierung der Karte gesendet wird, oder wird für eine gewisse Zeit für neu zu aktivierende Karten dieses Steuerkommando gesendet?
    Bin für alle Erklärungen bzw. nützliche Links dankbar!
     
  2. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Funktionsweise der Aktivierung von Smartcards

    Es stimmt soweit, ein definiertes Datenpaket (EMM-Pid) enthält Daten zum Subscriber Management System, d.h. über dieses Datenpaket können systemabhängig sowohl verschiedene, hierarchische Keys sowie weitere zur Kanalverwaltung bestimmte Sicherheitsmerkmale auf eine Karte aufgespielt, geändert bzw. aktualisiert werden. Dabei können Kartenkommandos prinzipiell explizit einzeln adressiert oder aber (wiederum systemabhängig) durch definierte Filtermechanismen gleichzeitig an mehrere, gleichgeartete Karten versendet werden. Wie effizient das ein einzelner Provider handhabt, ist zum einen wiederum systemabhängig, zum anderen seine eigene Entscheidung und hängt sicher auch davon ab, aus welchen Gründen er das Signal verschlüsselt. Ein PayTV-Anbieter ist sicher gut beraten, wenn er die Daten der ihm bekannten, ausgegebenen Karten regelmäßig in möglichst kurzen Zyklen pflegt. Die modernen Codierverfahren sind flexibel genug um OTA neue Filterwerkzeuge, Zwischenroutinen oder erforderliche, variable Datentabellen u.a. auf den Kartenbestand aufspielen zu können um somit die Wahrscheinlichkeit einer dauerhaften, massenwirksamen, missbräuchlichen Kartennutzung möglichst gering zu halten.
     

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