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FRK warnt vor TV-Empfangsstörungen durch Digitale Dividende 2

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 23. Oktober 2012.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Der Fachverband Rundfunk- und Breitbandkommunikation (FRK) sorgt sich wegen der geplanten Einführung der so genannten Digitalen Dividende 2. Aufgrund unzureichend abgeschirmter Endgeräte für den Mobilfunk-Empfang könnte es wegen Frequenz-Überschneidungen mit dem TV-Kabel zu zahlreichen Empfangsstörungen kommen. Die unternehmerische Tätigkeit der unabhängigen Kabelnetzbetreiber sei dadurch gefärdet.

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  2. spocky83

    spocky83 Platin Member

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    AW: FRK warnt vor TV-Empfangsstörungen durch Digitale Dividende 2

    Die Kabelnetzbetreiber sind schuld, weil manche Leute vergammelte BK-Installationen haben?

    Was wohl die Amateurfunker dazu sagen.... ach stimmt, die sind ja nicht wichtig.
     
  3. rs-lennep

    rs-lennep Gold Member

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    AW: FRK warnt vor TV-Empfangsstörungen durch Digitale Dividende 2

    Was der Amateurfunker dazu sagen würden...? Er würde müde lächeln. Denn für den Amateuerfunk gibt es umfangreiche Regelungen, die er einzuhalten hat, bevor er sein erstes "cq" ("seek you" - "Ich suche Dich" = allgemeiner Anruf auf einem Afu-Band) absetzen darf.
    Die meisten Beschwerden gegen Amateurfunker (Störungen des TV- oder Radio-Empfangs) erweisen sich als haltlos, da die Probleme in der Regel in nicht ordnungsmäßig arbeitenden Geräten des Beschwerdeführers liegen (alte, nicht zeitgemäß entstörte Geräte, Wackelkontakte, usw.).

    Wen's interessiert... Hier einige prominente Afu's und ihre Rufzeichen:
    König Juan Carlos I. von Spanien => EA0JC
    Fürst Alber von Monaco => 3A0AG
    Friedrich Merz => DK7DQ
    Sir Cliff Richard => W2JOF
    Wolfgang Rudolpf (WDR Computerclub) => DC3PA

    ---

    Empfangsprobleme zwischen den verschiedenen Nutzern (Kabel, DVB-T, LTE) liegen m.E. an einer dilletantischen Frequenzplanung/-zuweisung. Es kann nicht angehen, dem TV einige Frequenzbereiche zu entziehen und anderen Diensten zuzuordnen, die gleichzeitig auch für das Kabelnetz genutzt werden (dürfen). Dass es dann zu QRM kommt ("Interferenz" - um einen Fachausdruck der Afu zu verwenden), liegt auf der Hand.

    Ich erinnere an die Probleme zwischen DAB+ und BOS-Diensten. Oder Probleme im Grenzbereich zwischen "Digitaler Dividende I" und TV (Kanal 60).
     
  4. raschwarz

    raschwarz Senior Member

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    AW: FRK warnt vor TV-Empfangsstörungen durch Digitale Dividende 2

    1. Kabelnetze müssen dicht sein und dürfen terrestrische Frequenzen nicht stören.
    2. AFu hat in dem Frequenzbereich nix zu suchen.
    Ob DVB-T oder Mobilfunk bestimmte Frequenzen bekommt ist eine ganz andere Frage und hat mit 1. und 2. nix zu tun.
     
  5. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: FRK warnt vor TV-Empfangsstörungen durch Digitale Dividende 2

    Ok, nur welche Frequenzen sollten dann den Mobilfunkdiensten mit ihren steigenden Bedarf an Übertragungskapazitäten (alternativ) zugewiesen werden?
    Die Nutzung von Smartphones & Co. verlangen nach immer höheren Übertragungsraten in den Mobilfunknetzen.

    Die BOS migirieren laaaangsam auf den digitalen TETRA Funk, leider wird das noch einige Jahre dauern bis die Umstellung abgeschlossen sein wird. Selbst nach der Umstellung dürfte der analoge BOS-Funk nicht komplett aufgegeben werden.
    Einige Organisationen planen derzeit keine gänzliche Umstellung auf den digitalen Funk, meines Wissens betrifft das einige Feuerwehren, Rettungsdienste sowie den Katastrophenschutz.
    Einige "alte" Funkkanäle werden also weiterhin benötigt. DAB 5A kann in Dtl. ohnehin nicht überall verwendet werden.

    Liegt hauptsächlich an den relativ starken Out-of-Band-Aussendungen die die derzeitigen LTE-Gerätschaften produzieren.
    Ist mit ein Grund weshalb O2 so zurückhaltend ist beim Ausbau von LTE800, weil die die LTE Frequenzen von 791 bis 801 MHz nutzen, und die Out-of-Band Aussendungen gerade den TV-Kanal 60 betreffen würden.
    Abhilfe ist derzeit leider nur die Sendeleistung zu reduzieren, was allerdings auch die Reichweite deutlich einschränkt. Teuere Basisstationen mit geringer Reichweite sind allerdings finanziell weniger lukrativ für den Anbieter.
     
  6. TV_WW

    TV_WW Institution

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    AW: FRK warnt vor TV-Empfangsstörungen durch Digitale Dividende 2

    Die Kabelnetze selber sind meist dicht; problematisch sind hingegen die älteren Hausverteilungen mit schlecht abgeschirmten Kabeln in den Häusern.
    Diese müssten erneuert werden, aber das müssten die Eigentümer auf eigene Kosten machen. Derzeit drücken sich diese davor.

    Amateurfunk u. Rundfunkfrequenzbänder sind deutlich voneinander getrennt.
    Weder die erste noch die zweite Digitale Dividende würde den Amateurfunk betreffen, da diese Frequenzen nicht durch den Amateurfunk genutzt werden.
     

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