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Frequenzoffsets bei DVB-T

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von Analogiker, 19. August 2003.

  1. Analogiker

    Analogiker Neuling

    Registriert seit:
    19. August 2003
    Beiträge:
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    Die analogen Fernsehsender funken auf bestimmten Abweichungen (= Offsets) der Standardkanäle um Gleichkanalstörungen zu vermeiden. Wie ist das nun mit DVB-T? Gibt es dort auch Offsets?
     
  2. sderrick

    sderrick Board Ikone

    Registriert seit:
    23. April 2002
    Beiträge:
    4.120
    Ort:
    wobinich
    Die genauen frequenzen sollten in der descriptoren der SI zu finden sein.
     
  3. PCR

    PCR Senior Member

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    Ort:
    D
    Auch analoge Sender müssen sich an das Frequenzraster in Europa anpassen. Allerdings sendet man in schwierigen Situationen mit einer unterschiedlichen Polarisation.

    Grüsse PCR
     
  4. Doctor Daemon

    Doctor Daemon Senior Member

    Registriert seit:
    3. März 2003
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    352
    Ort:
    Gifhorn
    Nee, da hat der Analogiker schon nicht unrecht, die Sender auf den analogen TV Kanälen haben alle einen leichten Frequenzversatz damit es nicht zu Gleichkanalstörungen kommt.
    Bei DVB-T sollte das eigentlich nicht mehr nötig sein, denn COFDM ist im Gegensatz zu AM und FM Gleichkanal tauglich.
     
  5. PCR

    PCR Senior Member

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    346
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    D
    Hast du mal ein Beispiel?

    Grüsse PCR
     
  6. Doctor Daemon

    Doctor Daemon Senior Member

    Registriert seit:
    3. März 2003
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    352
    Ort:
    Gifhorn
    Nun in Stadt A sendet ein Sender auf Kanal 10A, in Stadt B auf Kanal 10K. Diese Offsets werden als Buchstaben angegeben. Der Versatz sind nur einige wenige Hertz damit es bei Überreichweiten nicht so schnell zu Störungen kommt. Die AFC im Fernseher regelt auf die genaue Frequenz, deswegen wird dieser Versatz so gut wie nie angegeben. Ich schau mal ob ich irgendwo im Netz eine Tabelle finde.
     
  7. PCR

    PCR Senior Member

    Registriert seit:
    14. Juni 2003
    Beiträge:
    346
    Ort:
    D
    So habe mich mal über die Frequenz-Offsets schlau gemacht. Habe so ein schönes Buch über sämtliche Hörfunk- und Fernsehsender in Deutschland von der ARD. Dort sind auch für jeden Sendestandort die Frequenz-Offsets mit angegeben.

    Der Offset beträgt immer zwölftel der Zeilenfrequenz von 15,625 kHz. Die Bezeichnung lautet z.B. 1P= + 1,3 kHz; 1M= - 1,3 kHz oder 6P= 7,8 kHz oder 12M= -15,6kHz.

    Für die DVB-T Sender in Berlin sind keine Offsets mit angegeben. Würde bei einem COFDM-Signal aufgrund der schon erwähnten Gleichkanaltauglichkeit auch keinen Sinn ergeben.

    Grüsse PCR
     
  8. Analogiker

    Analogiker Neuling

    Registriert seit:
    19. August 2003
    Beiträge:
    3
    Das kann dann wohl nur die Wittsmoorliste sein. "Das große Blaue".

    Ja klar, die Frage war halt nun, ob die DVB-T Sender eben auch diese Offsets benutzen.

    Die analogen Sender senden eine sog. Bildträger und einem Tonträger, die z. B. 7 MHz auseinanderliegen. Beide weichen um den Offset von der Nominalfrequenz ab.

    Der Hintergrund meiner Frage ist folgender: Es gibt das sog. Bildträger-DX bzw. Tonträger-DX. Dabei wird die Frequenz des schmalbandigen Trägers genau bestimmt, was mit der SSB-Demodulation sehr schön geht, sofern der Empfänger das kann und genau genug die Frequenzen abstimmen kann. Aus der Freuquenzbestimmung lässt sich nun auf die Senderstandorte schließen. Die können sehr weit entfernt sein, so dass nur mit dieser Methode der Sender identifiziert werden kann. An ein richtiges "Bild" ist dann also nicht zu denken.

    Und nun: Wenn ein DVB-T Signal auch auf solchen Offsets sendet und nicht immer nur auf +/0, würde mich interessieren, ob der eigentliche Träger auch so schmalbandig ist, so dass man ihn auch über große Entfernungen identifizieren kann.

    Ich will jetzt nichts behaupten aber eventuell werden sie nicht angegeben, weil die Empfänger mit der AFC sich selbst abstimmen.
     
  9. PCR

    PCR Senior Member

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    Ort:
    D
    Was meinst du mit eigentlichem Träger. In der HF-Ebene haben wir ein COFDM-Signal, welches aus 2000 bzw. aus 8000 Einzelträgern besteht. Diese sind in QPSK bzw. in 16 (64) QAM moduliert.

    Die AFC orientiert sich an sogenannten continual Pilots. Das sind spezielle Träger die der Frequenz und Zeitsynchronisation dienen. Zusätzlich gibt es noch scattered Pilots, die der Kanalschätzung dienen.

    Wenn man als DX'er einen Sendestandort in Erfahrung bringen möchte, so muss man entweder Peilen oder die TPS-Träger auswerten. Beides ist etwas schwierig, da DVB-T als Gleichwellennetz aufgebaut werden soll und die COFDM-Signale sich von verschiedenen Sendestandorten überlagern, bzw. ergänzen. In den TPS (Transmission Parameter Signaling) - Trägern können die Senderbetreiber ein Senderkürzel eintragen. Ob dies gemacht wird und in welcher Form (Klartext?), kann ich nichts sagen.

    Grüsse PCR
     
  10. Analogiker

    Analogiker Neuling

    Registriert seit:
    19. August 2003
    Beiträge:
    3
    PCR: Danke für die Antwort. Also wird das DXen ein bisschen schwieriger, schon aufgrund der Breitbandigkeit.
     

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