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Frage zu geplanten Umbauten...

Dieses Thema im Forum "Digital TV über die Hausantenne (DVB-T/DVB-T2)" wurde erstellt von McQueenSix, 18. Mai 2004.

  1. McQueenSix

    McQueenSix Neuling

    Registriert seit:
    5. März 2004
    Beiträge:
    3
    Ort:
    Oberhausen
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    Nabbend...

    Hab heute von meinem Vermieter (Wohnungsgenossenschaft, besitzt etliche Häuser und Wohnungen hier in Oberhausen, Ruhrpott) Post bekommen, dass noch in diesem Jahr mit den in allen Häusern geplanten Umbauten der "Antennenempfangs- und Verteileranlagen" begonnen wird. Hier mal eine Zusammenfassung:

    [1]
    Unter dem Gesichtspunkt der Digitalisierung wird durch die Firma WTC die Fernseh- und Hörfunkversorgung umgestellt werden.

    [2]
    Alle vorhandenen Antennenanlagen werden abgebaut und die Hausverteilnetze technisch hochwertig aufgerüstet, auf 862MHz, mit Rückkanal und voll digitaltauglich.

    [3]
    Die Fernseh- und Hörfunkprogramme werden zukünftig von einer zentralen Satellitenempfangsanlage empfangen.

    [4]
    Nach der Umstellung können 42 analoge Fernsehprogramme und 26 Hörfunkprogramme empfangen werden.

    [5]
    Das Ganze wird den Mieter zwischen 9,00 und 10,00 Euro im Monat kosten, angemietetes Kabelfernsehen kann man sich dann also sparen. Kostet hier nämlich zur Zeit 17,50 Euro im Monat...

    Was ich nicht verstehe, ist folgende Aussage:
    "Wir können Ihnen aber jetzt schon mitteilen, dass in Ihrer Wohnung nur eine Leitung verlegt werden muss." Warum das??? Hier liegt doch schon das Kabel, das halt von der jetzt gerade installierten Hausantenne kommt. Kann man das dann nicht weiterbenutzen? Wieso soll da was Neues gelegt werden???

    THnX... läc
     
  2. linuxtutgut

    linuxtutgut Junior Member

    Registriert seit:
    16. April 2004
    Beiträge:
    27
    Ort:
    Hannover
    Hi,
    offenbar bekommt ihr ja eine SAT-Anlage mit
    Umsetzer auf analog. Braucht ihr nur neues Kabel wenn das alte nicht Kabelfernsehtauglich ist - sprich nicht genug abgeschirmt.

    Rege doch mal an die alte Antenne beizubehalten. Dann könnt ihr die DVB-T mit einer Box empfangen und die umgesetzten Progs über den normalen Fernseher.
     
  3. Gummibaer

    Gummibaer Platin Member

    Registriert seit:
    10. März 2003
    Beiträge:
    2.375
    Also eigentlich klingt das doch alles äusserst positiv. Auch dass neue Leitungen verlegt werden sollen und nicht der alte Schrott, der ja i.d.R. nichtmal bis 450 MHz vernünftig taug beibehalten werden soll ist sehr gut. (Hoffentlich werden die Dosen auch getauscht, falls erforderlich, was sicher der Fall sein wird)

    AAAAABER: Kein Wort von digitalen Programmen! Da sollte man bei einem 862 MHz-Netz, das happige 10 Euro/Monat kostet schon so 300 bis 500 erwarten dürfen --- selbstverständlich OHNE weitere Gebühren.

    Sofern denn tatsächlich ein paar hundert Sender digital drin sind (selbstverständlich haben darunter auch ausnahmslos ALLE analog eingespeisten zu sein), ist der Preis von 10 € / Monat zwar alles andere als ein Schnäppchen, aber im von Geldgier und Kundenmißachtung geprägten Kabelmarkt eins der erstklassigsten Netze in Deutschland.

    Sollte das Digitalangebot allerdings irgendwo bei den lächerlichen 150 Sendern - gar noch ohne die Privaten - sein, wie man es von den Verarschungsgesellschaften i.d.R. vorgeserzt bekommt, dann wären 10 Euro eine ziemliche Unverfrorenheit, 1,50 bis max. 2,50 € wären dann das maximum, zu dem man sich zu zahlen bereit erklären sollte.

    Übrigens würde sich die ganze Anlage auch _mit_ 500 Digitalprogrammen bei nur 2 € pro Monat auch schon nach vermutlich nichtmal einem Jahr rechnen (kommt natürlich auf die Anzahl Wohneinheiten an, aber ich gehe mal von 500 oder mehr aus)

    Ab dann sind die 10 Euro, die man euch abknöpfen will eigentlich nur noch Reingewinn (klar, der Betreiber muss ein paar Tausender beiseite legen, falls mal der Blitz reinhaut, aber wie oft passiert das schon... und selbst wenn: rentiert sich dennoch, es muss dann ja nix mehr neu Verlegt werden)

    Die Kohle greift allerdings nicht die Wohnungsgenossenschaft selbst ab, sondern der Antenneninstallations- und Vermietungsbetrieb. Das ist bei den wohnungsgenossenschaften hier in Hannover auch so. Wobei man hier AFAIK von den Kosten nix mitbekommt, da die mit in der Miete stecken.

    Kabelnetze sind eine tolle Sache --- für den Betreiber. Er muß nur einmal was aufbauen und kann dann zusehen, wie seine Gelddruckmaschine läuft. Das ist auch der einzige Grund, weshalb die Amis so geil auf unsere Kabelnetze waren --- die Voll******* um Malone haben aber wohl übersehen, dass Astra hier ALLES (und noch mehr) frei Haus liefert, was im Kabel bezahlt werden muss (in Amiland ist das nicht so, das gibt's A) zig Sat-Positionen, die man anpeilen müsste, B) sehr oft müsste man eine riesige C-Band-Schüssel haben und C) ist - ausser den absoluten Schrottkanälen - dort fast alles crypted. Die Heinis können froh sein, dass das Kartellamt den Kauf verboten und damit den Laden vor der sicheren Pleite bewahrt hat.

    Es gibt aber auch einige "Gute" unter den Kabelnetzbetreibern. Nämlich die, die A) auch an den Kunden denken (z.B. indem sie sich fragen, was sie selbst für Wünsche hätten, wenn sie mit angeschlossen wären) und die B) zwar sicher sehr gut davon leben können, aber sich nicht ungeniert grenzenlos bereichern.
    Einer dieser Leute wird in der aktuellen Ausgabe von "Digitalfernsehen" vorgestellt --- ich vermute ja, es ist der Kollega, der hier auch im Forum ab und zu schreibt (den Namen hab' ich allerdings - schon wieder - vergessen)

    Er bietet einen Preis, bei dem sogar ich als kategorischer Kabel-Hasser sagen würde, der ist OK, man könnte drüber nachdenken, auf Sat zu verzichten (Problem bloss: bei DVB-C-Hardware gibt's so gut wie keine Auswahl, insbesondere PCI-Karten gibt's nur in der unverfroren überteuerten Variante mit MPEG2-Decoderchip drauf), aber auch bei den Stand-Alone-Geräten ist die Auswahl beschissen.
     

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