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Frage für die Technikfreaks

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von Schwuppi, 16. April 2008.

  1. Schwuppi

    Schwuppi Guest

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    Hallo zusammen.

    Wir hatten Gestern in kleiner Runde eine Diskussion, die unbefriedigend beendet wurde.:confused:

    1. Es ging darum, das beim Analogen SAT-Empfang häufiger Störungen in Form von schwarzen Strichen querlaufend auftraten, die man durch neu Ausrichten der Schüssel, oder bei geringen Störungen durch Feinjustierung am Receiver beseitigen konnte.
    Offen blieb dann, warum dies bei digitalempfang nicht auftritt oder gar nicht auftreten kann.
    2. Welcher Sender strahlte als erster digital aus?
    3. welche Boxen wurden dafür verwendet?
    4. wie wurde die Box mit dem TV verbunden?
    5. Da die Verbindung Digi-Receiver zum TV analog geschieht,worin besteht dann der Unterschied der Analogen und digitalen Signale im Kabel, und im TV-Tuner?

    Da kein Fachmann in unserer Diskussionsrunde anwesend war, verwies ich auf's DF-Forum.......hoffe doch das sich einer die Arbeit macht und uns Laien aufklärt. Wir können aber auch Fachbegriffe verarbeiten;)

    Danke schon mal im Voraus
    Schwuppi
     
  2. pschorr

    pschorr Gold Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2006
    Beiträge:
    1.770
    Ort:
    Lönneberga
    AW: Frage für die Technikfreaks

    2. DF1 (in Deutschland)
     
  3. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Frage für die Technikfreaks

    Dropouts (Fischchen) bekommt man auf Astra bei zu hoher Videofrequenz (weiß), bei zu niedriger Videofrequenz (schwarz) bzw. bei zu schwachem Signal (schwarz/weiß). Darüber hinaus können Dropouts bei falscher Auswahl des Videoeingangsfilters entstehen.

    In DE ging als erstes ein PayTV-Paket mit Namen "DF1" digital an den Start. Einheitsgerät war zunächst die dbox1. Angeschlossen wurde sie üblicherweise via Scart.

    Dropouts gibt´s beim Digitalempfang im Grundsatz genauso, nur äußern sie sich nicht in Form kleiner Strichchen, sondern in Form von Aussetzern. Dies geschieht, wenn zu viele fehlerhafte Bits empfangen werden und die Fehlerkorrekturmechanismen des Receivers nicht mehr ausreichend greifen.

    Fischchen im eigentlichen Sinne sind genau genommen Informationsausfälle innerhalb einer Bildzeile. Digital werden aber die Bildinformationen nicht mehr zeilenweise, sondern in Form von Pixelblöcken übertragen. Genau diese Pixelblöcke sind es, die ggf. "ausfallen".

    Der maßgebliche Unterschied zwischen der analogen und der digitalen Bildübertragung ist recht einfach: während bei der analogen Übertragung 25 aufeinander folgende Einzelbilder innerhalb einer Sekunde übertragen werden, wird bei der digitalen Übertragung zyklisch ein Referenz-Einzelbild und zwischen den Referenzen lediglich der sich ändernde Bildinhalt übertragen. Das spart Übertragungskapazität und macht die Übertragung erheblich billiger.
     
  4. KaneDF

    KaneDF Gold Member

    Registriert seit:
    22. März 2008
    Beiträge:
    1.736
    AW: Frage für die Technikfreaks

    Ich glaube das hat damit nichts zu tun! Soweit ich weiß spart Digital Transponderbandbreite! Deshalb wurde Digital eingesetzt. 1en Analogen Sender konnte man durch 10 Digitale Sender ersetzen. Deshalb gibt es seit dem DVB-S hunderte von Sender!
     
  5. Schwuppi

    Schwuppi Guest

    AW: Frage für die Technikfreaks

    :love: :love: :love: :love: :love: :love:


    Perfekt....Vielen Dank


    Nur noch eine Frage


    Gab oder gibt es Digitalboxen die per Koax am TV angeschlossen wurden/werden?

    Nochmals Danke für die schnelle Antwort

    Schwuppi
     
  6. pschorr

    pschorr Gold Member

    Registriert seit:
    2. Januar 2006
    Beiträge:
    1.770
    Ort:
    Lönneberga
    AW: Frage für die Technikfreaks

    Da kannst Du doch fast jede, und mittels Adapter absolut jede Box am TV anschliessen.
     
  7. KlausAmSee

    KlausAmSee Board Ikone

    Registriert seit:
    8. Oktober 2004
    Beiträge:
    4.834
    Ort:
    Mitten im Hegau
    AW: Frage für die Technikfreaks

    Ja es gibt Boxen, die haben einen Modulator eingebaut und schicken das Signal auf einem UHF-Kanal in den Fernseher.

    Die "Fischchen" gab es in den Anfängen der Digitalübertragungen oft, da z.B. der NDR mit ziemlich hohem Videohub auf dem Astra 1B sendet, der HR in FFM diese analoge Übertragung empfing (und dem Empfänger der Hub zu groß war, weswegen es die Fischchen gab), dieses schlechte analoge Signal digitalisiert und zum Satelliten hochgeschickt wurde. Das Problem ist wohlgemerkt nicht auf der Digitalstrecke entstanden.

    Die Fischchen entstehen durch den PLL-Demodulator. Dieser versucht, der schnell wandernden Frequenz des FM-Senders zu folgen. Dabei entsteht eine Spannung, die proportional zur Frequenz ist. Wenn nun der Empfänger nicht frequenzmäßig richtig abgestimmt ist, wird ein Teil des FM-Spektrums abgeschnitten und der Demodulator weiß nicht, wo er den Träger findet. Er springt dann sozusagen frequenzmäßig an die Wand, und die ist entweder das Ende vom oberen oder unteren Ziehbereich, daher je nach Frequenz weiß oder schwarz. Ist der Unterschied zwischen Rauschen und Nutzsignal zu gering, kann der Demodulator der Frequenz auch manchmal nicht folgen, so entstehen die Fische bei schlechtem Signal. Besonders viele Fische gibts bei grellen Farben, denn die verursachen (dem PAL-Standard und der Preemphasis sei dank) den größten Frequenzhub. Bei D2MAC wurde die Farbe übrigens nicht auf der Luminanz übertragen, sondern danach, so daß weniger Hub notwendig war was das bessere Bild ergab.

    Zu 2: es ist zwar extrem lange her, aber RTL war auf dem Hotbird schon recht lange als SCPC empfangbar. Ich weiß aber nicht mehr, ob die vor ARD und Co (per Astra) schon gesendet haben, kann mich aber erinnern, mir RTL anfangs digital vom Hotbird geholt zu haben.

    Zu 5: es gibt schon einen Unterschied, ob die Signale von einer analogen oder einer digitalen Übertragung stammen. Kommt das Signal aus einer analogen Übertragung, so wird der Ton immer als Subcarrier frequenzmäßig oberhalb des Bildes übertragen, d.h. es gibt für das Videosignal auf Grund des Übertragungsverfahrens frequenzmäßig eine obere Grenze und somit immer eine definierte Bildauflösung. Stammt das Signal aus einer digitalen Quelle, wird der Ton separat übertragen. Die maximale Frequenz wird von der gewünschten Auflösung bestimmt, die durch den Programmanbieter wählbar ist. Es gibt durch mangelhafte oder fehlende Filterung des Videosignals im Receiver immer wieder unschöne Pfeif- und Brummeffekte in manchen Fernsehern, insbesondere, wenn das Signal über einen Modulator zugeführt wird.

    Klaus
     
    Zuletzt bearbeitet: 16. April 2008
  8. Schüsselmann

    Schüsselmann Wasserfall

    Registriert seit:
    8. Februar 2005
    Beiträge:
    9.064
    AW: Frage für die Technikfreaks

    Die örA waren meines Wissens schon digital aufgeschaltet, als der Hotbird-SCPC on air ging. Damals mein Grund für Multifeed-Umbau... :)
     
  9. Schwuppi

    Schwuppi Guest

    AW: Frage für die Technikfreaks

    Nochmals Danke......


    Bin voll zufrieden gestellt.

    Gruß
    Schwuppi
     

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