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Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

Dieses Thema im Forum "Special: Sport im TV - Sport Live-Talk" wurde erstellt von BSI, 18. September 2012.

  1. BSI

    BSI Silber Member

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    In einem anderen Forum wurde vor einigen Tagen eine sehr interessante Diskussion angerissen, die dann leider nicht mehr vertieft wurde. Mit einem befreundeten FCB-Anhänger hab ich darüber selbst erst letzte Woche diskutiert. Es geht um die Vielzahl an früheren, sehr erfolgreichen FCB-Spielern, die als Trainer jedoch (zumindest momentan) gewaltige Probleme haben. Ich hab deshalb ein eigenes Thema draus gemacht, weil es ja sehr viele Vereine betrifft, im FCB-Thread hätte es deshalb nix zu suchen. Es geht auch überhaupt nicht gegen den FC Bayern, das nur vorneweg.

    Ich finde es schon interessant, wenn ich mir anschau, was Leute wie Babbel, Fink, Augenthaler, Basler, Matthäus, Kohler, Scholl, um mal einige zu nennen, an "Erfolgen" bislang anzubieten haben. Sind die beim falschen Verein, haben sie einfach Pech oder sind sie schlicht überbewertet? Meiner Meinung nach ganz klar Letzteres: Ich denke, dass viele Manager denken: "Hui, ein früherer FCB-Spieler, das schmückt unseren Verein, da kommt die Presse, das wird super." Und dabei übersehen, dass ein guter Spieler noch lange kein guter Trainer sein muss. Oder wie seht ihr das? Ganz ehrlich, wenn ich Fan wär vom nächsten Verein, der den Basler holt - ich würd alles daran setzen, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Manager und Vorstand in Gang zu setzen! Bin gespannt auf eure Meinungen :winken:
     
  2. Paulaner-Fan

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    AW: Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

    damit ist glaub ich schon nahezu alles gesagt. Wie im wahren Leben. Ein guter Mitarbeiter muss kein guter Chef sein...
    Allerdings würde ich das Bayern-Spieler in der Überschrift streichen und durch sehr guter Fußballer ersetzen
     
  3. BSI

    BSI Silber Member

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    AW: Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

    Die Diskussion dreht sich deshalb um Bayern-Spieler, weil es doch auffällig ist, wieviele in relativ kurzer Zeit sehr schnell nach ihrer aktiven Karriere einen Verein in der Bundesliga trainieren dürfen (durften). Und immer auch sehr schnell (Babbel, Fink) genannt werden, wenn die Nachfolge beim FC Bayern in den Medien debattiert wird - ohne dass großartige Erfolge bislang dahinter stehen. Deshalb das Thread-Thema.
    Dass auch andere sehr gute Spieler später als Trainer nicht sonderlich gut zur Geltung kommen, steht natürlich völlig außer Frage. Auffällig ist bei den FCB-Spielern, wie gesagt, die Anzahl. Auch einen Klinsmann kann man in die Kategorie einordnen, denke ich.
     
  4. SiriusB

    SiriusB Gold Member

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    AW: Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

    Was meinst du, was beim Club los war, als es hartnäckige Gerüchte gab das der Loddar neuer FCN-Trainer werden soll. Wurde dann ja letztendlich doch glücklicherweise Hans Meyer...:D

    Keine Ahnung, warum sich da nie jemand so wirklich durchsetzen kann. Auch der FCB selbst kommt ja bislang nicht auf die Idee, mal einen Exspieler auf die Trainerbank zu setzen (die große Ausnahme: Klinsmann...:D).

    Ich weiß nicht warum, aber auch bei den momentanen Spielern wie Schweinsteiger, Lahm oder Müller kann ich es mir nicht vorstellen, dass sie nach ihrer aktiven Karriere eine erfolgreiche Trainerlaufbahn haben. Vielleicht liegt es daran, dass man als Bayern-Spieler immer in der Öffentlichkeit steht. Wenn dir irgendwann mal was passiert, wird das gleich von der Boulevardpresse genüsslich ausgeschlachtet. Das kann hinderlich sein, wenn so jemand später einer Mannschaft sagen soll, was sie zu tun und zu lassen hat. Besonders ein Mario Basler ist da ein gutes Beispiel...
     
  5. Spoonman

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    AW: Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

    Klar sind diese Leute zum Teil überbewertet. Aber es gibt halt auch sehr viele ehemalige Topspieler, die irgendwann in ihrer Karriere mal bei Bayern waren. Basler war gut drei Jahre da, Kohler sogar nur zwei. Kohler ist für mich eher "Ex-BVB" als "Ex-Bayern". Basler kann man auch genausogut mit Bremen oder Lautern in Verbindung bringen, aber Bayern erzeugt natürlich mehr Aufmerksamkeit. Jeder, der mal ein Pflichtspiel für Bayern bestritten oder auch nur die Hütchen beim Training aufgestellt hat, wird als "Experte" herangezogen. Rummenigge hat sich ja kürzlich auch schon darüber lustig gemacht.

    Bei Augenthaler hab ich mal geglaubt, dass er ein erfolgreicher Trainer wird. Bei Fink habe ich es gehofft - wobei man die Hoffnung vielleicht nicht zu früh aufgeben sollte. Gilt auch für Scholl, wobei der mit seinem Job als ARD-Experte ziemlich in der Zwickmühle sitzt.

    Übrigens ist mir mal aufgefallen, dass es auch sehr viele ehemalige Werder-Spieler gibt, die Trainer geworden sind - die meisten mit solider, seriöser Arbeit, aber auch ohne die ganz großen Erfolge (Schaaf, Meier, Eilts, Neubarth, Möhlmann, Reck...)
     
  6. Patinoz

    Patinoz Platin Member

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    AW: Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

    Fink war sehr gut in Basel. Ob es irgendjemand beim HSV besser machen würde, ist auch fraglich.
     
  7. Bastiii

    Bastiii Foren-Gott

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    AW: Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

    Klaus Augenthaler hat Bayer04 einst trotz aussichtsloser Situation innerhalb von zwei Spieltagen vor dem Abstieg gerettet. Das war in der Saison 2002/2003. Das würde ich schon als kleine Heldentat bezeichnen. :cool: Er übernahm vor dem 33. Spieltag mit zwei Punkten Rückstand auf den Klassenerhalt und beendete die Saison schließlich mit vier Punkten über dem Strich.

    Ansonsten zum Threadthema ist das schon eine interessante Beobachtung. Diese Leute bekommen vielleicht aufgrund ihres Namens und ihrer Vergangenheit eher einen Trainerjob, zumindestens wenn man es im Privatleben nicht ganz so arg übetreibt. Dieser Ruf ist jedoch auch oftmals verdient, aber bei vielen nur wegen der Spielerkarriere, die ja mit der Trainerkarriere nichts zu tun haben muss.

    Das sind für mich zwei verschiedene Schuhe.
    Ein guter Spieler kann natürlich auch ein guter Trainer werden, muss aber nicht. Glechzeitig gibts ja in der Bundesliga auch einige Trainer, die als Spieler nie wirklich geglänzt haben, beziehungsweise nicht sonderlich erfolgreich waren. Das beste Beispiel dürfte der zweifache "Trainer des Jahres" namens Jürgen Klopp sein. Okay, Mainz-Fans werden das sicher anders sehen, aber über die 2. Bundesliga kam er als Spieler nie hinaus.
     
    Zuletzt bearbeitet: 18. September 2012
  8. BSI

    BSI Silber Member

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    AW: Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

    Andi Brehme und Christian Ziege sind mir jetzt übrigens noch eingefallen. Inwieweit einer jetzt als "Ex-Bayernspieler" oder in Verbindung mit einem anderen Verein in Erinnerung bleibt, muss natürlich jeder für sich selbst entscheide. Ach ja, und dann gibt es noch Bruno Labbadia. An dem scheiden sich wohl die Geister. Aber immerhin ist er jetzt schon deutlich länger auf hohem Niveau tätig und hatte zumindest schon einige Erfolge - jedenfalls steht er deutlich besser da als die meisten anderen der oben Genannten.

    Und gibt es eigentlich auch richtig gute Gegenbeispiele? Mir fällt nämlich momentan echt keiner ein.
     
  9. Der Franke

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    AW: Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

    Mach die doch mal alle durch:
    Liste der Trainer in der deutschen Fußball-Bundesliga

    :D
     
  10. Spoonman

    Spoonman Lexikon

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    AW: Früher Bayern-Spieler, jetzt Trainer

    Franz Beckenbauer. :D
     

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