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Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

Dieses Thema im Forum "Politik" wurde erstellt von inwa, 26. Oktober 2006.

  1. inwa

    inwa Junior Member

    Registriert seit:
    13. April 2006
    Beiträge:
    94
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    Bundeswehrsoldaten haben einem Pressebericht zufolge in Afghanistan offensichtlich einen Toten geschändet. Das gestern vom Bundesverteidigungsminister Josef Jung (CDU) vorgelegte „Weißbuch zur Sicherheitspolitik Deutschlands und zur Zukunft der Bundeswehr“ fand daher kaum Beachtung. Ginge es nach Jung, soll die Bundeswehr zur Abwehr terroristischer Gefahren auch für Kampfeinsätze im Innern eingesetzt werden können. Angesichts der jüngsten Foltervorwürfe im Fall des in Afganistan festgenommenen Bremers Murat Kurnaz und der nun im Raum stehenden Vorwürfe der Leichenschändung gibt es für die Überlegungen kaum Unterstützung.

    Die Welt schreibt: „Die Bundeswehr ist wahrscheinlich nicht so schlimm, wie der Ex-General Günzel weismachen will, aber möglicherweise auch keine ideale Brutstätte für vorbildliche Mit- und Staatsbürger. Dagegen sprechen zahlreiche Vorfälle bei der Rekrutenausbildung.“

    Brigadegeneral a. D. Reinhard Günzel, ehemaliger Kommandeur der KSK, zeichnete in einem Buch die Traditionslinie der Wehrmachts-Elitetruppe die „Brandenburger“ bis hin zur auch in Afganistan eingesetzten KSK nach.

    Die Welt erinnert zudem an Vorfälle an verschiedenen Bundeswehrstandorten. 2002 wurden in Coesfeld bei einer fingierten Geiselnahme vier Soldaten mit Stromschlägen gequält. In Ahlen und Nagold gab es ähnliche Vorkommnisse. In Hammelburg wurden 1996 eine Hinrichtung von Gefangenen, eine Vergewaltigung und Folterungen simuliert und auf Video aufgezeichnet. Zudem existiert ein Video, das Bundeswehrsoldaten mit Hitlergruß bei ausländerfeindlichen Äußerungen und antiamerikanische Parolen zeigt. Dabei demonstrierten die Männer auch obszöne Pubertätsspiele, die an die jetzige Leichenschändung in Afganistan errinern lassen, so die Welt.

    Die Bildzeitung hat fünf Fotos der Schändung einer Leiche aus einem Massengrab veröffentlicht. Tagesschau.de berichtet: „Das fünfte Foto zeigt einen Bundeswehrsoldaten mit entblößtem Penis in der linken Hand, der gleichzeitig den Schädel [des Toten] mit der rechten Hand an sein Glied heranführt.“
    Sämtliche deutsche Politiker zeigten sich bestürzt und entsetzt.

    Das Verteidigungsministerium erklärte, den Vorfall restlos und zügig aufzuklären und mit Nachdruck die erforderlichen Konsequenzen zu ziehen. Im Fall des in Afganistan festgenommenen und nach eigenen Angaben von deutschen KSK-Elitesoldaten misshandelten Bremers Murat Kurnaz, wurden dagegen von Seiten der Politik die Vorwürfe zunächst bestritten. Der Vorsitzende des Untersuchungsausschusses zu den Geheimdienstaffairen, Siegfried Kauder (CDU), ließ verlauten, dass er Kurnaz’ Schilderungen für absurd halte.

    „Gerade in heiklen Fragen der Geheimdienste oder der deutschen Rolle im Terror-Kampf wird geleugnet und teils auch gelogen, bis es nicht mehr anders geht,“ moniert der Spiegel in einem Bericht über mangelnde Pressefreiheit in Deutschland. Die Politik habe ein System des Tricksens und Täuschens etabliert.

    In der Zwischenzeit gibt es auch erste Reaktionen aus dem Ausland. Der afghanische Wirtschaftsminister Amin Farhang sagte, dass radikale Kräfte geradezu auch solche Meldungen warten würden, um sie dann für sich auszunutzen.

    Quellen
     
  2. Hausherr

    Hausherr Silber Member

    Registriert seit:
    30. Oktober 2005
    Beiträge:
    526
    AW: Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

    Bestrafen sollte man die Medien (Blöd-Zeitung) welche so einen Müll an die große Glocke hängen.
     
  3. Roli

    Roli Platin Member

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    AW: Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

    Ich bin zwar absolut kein Fan von diesem Schmierenblatt, aber es schadet bestimmt nicht, wenn publik wird, welch Psychischgestörte bei der Bundeswehr ihren Dienst verrichten.
     
  4. Nelli22.08

    Nelli22.08 Lexikon

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    49.549
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    AW: Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

    Das die Bundeswehr ein Kindergarten ist, ist ja bekannt.
    Aber das geht sogar mir etwas zu weit.
    Na ja in der Schule nichts gelernt, wegen IQ von 0, nichts, dann gehen die halt zur Bundeswehr.
    Blos gut das dieser Saftladen uns nicht verteidigen braucht, da Mangel an Gegnern..
     
  5. x-man

    x-man Gold Member

    Registriert seit:
    29. März 2001
    Beiträge:
    1.677
    AW: Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

    Kann ich nur bestätigen. Ich will nichts verallgemeinern, aber da gibts wirklich übermäßig viele Idioten in dem Verein. Habe beim Wehrdienst so einige Erfahrungen machen dürfen.
    Hatte vorher noch nie Kontakt zu solchen Menschen. Bin auch froh, dass ich das nicht mehr muss.

    In den Medien werden nur die harmloseren Bilder gezeigt! Ist schon richtig krank was die da so alles mit dem Schädel angestellt haben.
    Aber schon komisch diese Doppelmoral des Axel Springer Verlags: Isaelische Soldaten machen sowas öfters mit palästinensichen Toten und davon kommt nichts in deren Medien.
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Oktober 2006
  6. doku

    doku Guest

    AW: Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

    Hi. :)

    Die Soldaten, die das gemacht haben, haben ihren Kameraden einen Bärendienst erwiesen. Würde mich nicht wundern, wenn deswegen einige deutsche Soldaten von den Fanatikern getötet werden. Von der vernichtenden Reputation, die wir nun weltweit genießen, mal ganz abgesehen...
     
  7. littlelupo

    littlelupo Guest

    AW: Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

    Warum ist es Dir denn nicht Recht, wenn über solche Verfehlungen in den Medien berichtet wird?
     
  8. Rally

    Rally Gold Member

    Registriert seit:
    27. Juni 2004
    Beiträge:
    1.328
    AW: Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

    Das haben schon diese, von mir nicht gewählten, "sauberen" Volksszertreter besorgt, als sie das Tabu "Nie wieder Krieg" gebrochen und deutsche Soldaten dorthin geschickt haben.

    Krieg entmenschlicht jeden noch so anständigen Menschen. Oder glauben diejenigen, welche jetzt überall ihre berufsbetroffenen Krümellöcher aufreißen, im Ernst, daß ständige Angst um das eigene Leben, Heimweh und all das Leid dort, nicht ohne ernsthafte Folgen bleiben?
     
    Zuletzt bearbeitet: 26. Oktober 2006
  9. horud

    horud Lexikon

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    AW: Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

    Erstens sind die nicht da, um "Krieg zu machen", sondern um für Frieden zu sorgen. Das ist schon ein Unterschied. Man kann aber sicherlich geteilter Meinung zu dem Thema sein. Aber jetzt die Angst ums das eigene Leben als Entschuldigung für so was zu sehen, ist aberwitzig. Zudem sind die Soldaten freiwillig da, da wurde keiner zu gezwungen. Ich selbst hab nen Bekannten, der im Kosovo war. Der würde liebend gerne wieder einen Auslandseinsatz machen. Frag mich jetzt nicht warum, aber so ist es nun mal. Er darf aber nicht, sein Vorgesetzter läßt ihn nicht, weil er ihn in der Kaseren braucht.

    Sorry, aber Idioten findest Du überall (sogar vereinzelt hier im Forum ;) ). Deswegen können weder Politiker noch die Bundeswehr als Institution etwas dafür.

    Ich stimme da mit Doku 100%ig überein. Diese Blödmänner haben ihren Kameraden einen Bärendienst getan.
     
  10. Eike

    Eike von Repgow Mitarbeiter

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    7. Februar 2003
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    AW: Folter und Leichenschändung: Bundeswehr steht in der Kritik

    Seid wann werden die "Bengels" gefragt wenn man angestellt ist?
     

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