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FEC bei DVB-S(2)

Dieses Thema im Forum "Digital TV über Satellit (DVB-S)" wurde erstellt von whitman, 19. November 2006.

  1. whitman

    whitman Wasserfall

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    Beiträge:
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    Wie schon im Thema "Der Spielfilm-Tipp !" kurz andiskutiert, geht es hier weiter.

    Die hat nichts mit der Bildqulität zu tun, sondern damit, da man die Datenrate um bis zu 30% durch die Verwendung verbesserter Kodierungs-, Modulations- und Fehlerkorrekturverfahren erhöhen will. Bei einer FEC von 9/10 gehen nur 10 % für die Ferhlerkorrekturdaten "verloren", während es bei einer FEC von 3/4 noch 25 % sind. Möglich ist diese Änderung durch die Verwendung des Low-Density-Parity-Check-Codes (LDPC-Codes), wodurch der gleiche Störfestigkeit bei höherer FEC ermöglich wird, sprich der Empfang wird weiterhind mit einer kleinen Satelittenantenne Ermöglichkeit.

    whitman
     
  2. fragenmeister

    fragenmeister Platin Member

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    AW: FEC bei DVB-S(2)

    naja..weniger fehlerrate umso mehr nutzbare bits...ergo...bei dem selben stream von 8 mbit werden bei 9/10 mehr bits genutzt als bei 3/4...das ergibt besser aussehendes bild und besser klingenden ton...
    oder klingt ein song als mp3 mit 128 kbit/s besser als der selbe song mit 1411 kbit/s (wav)..??? no!
    oder willst nur die 3/4 hochjubeln, weil fast alle deutschen sender so senden? :eek:
     
  3. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: FEC bei DVB-S(2)

    Du bringt wieder mal Quellen- und Signalkodierung völlig durcheinander, fragenmeister.
     
  4. fragenmeister

    fragenmeister Platin Member

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    2.603
    AW: FEC bei DVB-S(2)

    du meinst wohl eher whitman, der dvb-s2 mit mpeg 4 verwechselt...:eek:
     
  5. whitman

    whitman Wasserfall

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    München
    AW: FEC bei DVB-S(2)

    Das stimmt

    und da kommt der Fehler. Bei dem 8 Mbit/s Stream gibt es keine Abhänigkeit zur FEC, da diese für den Transponder gelten (Netto/Bruttodatenrate). Von der der nutzbaren Transponderbandbreite werden diese 8 Mbit/s gezählt, und dabei ist es egal ob der Transponder eine Datenrate von 38 Mbit/s hat (bei Astra Symolbrate 27500 K / FEC 3/4) oder nur 33 Mbit/s (bei Astra 22000 K / FEC 5/6) hat.
    Ein DVB-S2 Transponder hat noch mehr Bandbreite (imho 50 Mbit/s), aber auch dort benötigt ein 8 Mbit/s Stream 8 Mbit/s.

     
  6. fragenmeister

    fragenmeister Platin Member

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    2.603
    AW: FEC bei DVB-S(2)

    naja..stimmt doch...wenn auf dvb-s2 ein stream mit 8 mbit/s ist, werden bei fec 9/10, neun-zehntel des streams auch effektiv für bild/ton genutzt...bei fec 3/4 eben nur drei-viertel des streams...und bei 1/2 eben nur die hälfte...

    und wo sieht ein mpeg2 bild bei einer 720x576 standard auflösung immernoch am besten aus????? richtig auf einer dvd...und warum? weil da 15 oder 20 mbit/s streams drauf sind? nein, sind auch nur 7-9 mbit/s... a b e r es gibt keine fehlerkorrektur...deshalb können da 100% des streams genutzt werden...

    und nochmal...die fec hat mit dem empfang nichts zu tun...egal ob 1/2 oder 9/10...es kommt auf die ausleuchtzone des satelliten und auf die signalstärke an..eirp (dbw)
     
    Zuletzt bearbeitet: 20. November 2006
  7. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: FEC bei DVB-S(2)

    Nein! Die 8 Mbit/s sind Netto. Die Brutto-Werte sind verschieden.
     
  8. fragenmeister

    fragenmeister Platin Member

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    2.603
    AW: FEC bei DVB-S(2)

    ich weiß, daß die datenrate variiert...die 8 mbit/s waren nur ein beispiel...:winken:
     
  9. hopper

    hopper Lexikon

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    AW: FEC bei DVB-S(2)

    Niemand gibt Bitraten inklusive Fehlerkorrektur an. Auch auf keiner DVD wirst du in der Kapazität die Fehlerkorrektur finden. Und auf keiner Festplatte steht die gesamte Kapazität inklusive der Korrektursektoren.

    Genauso sind die 8 Mbit/s völlig unabhängig von der verwendeten Fehlerkorrektur. Nicht mal in der Gesamtübertragungskapazität von 38 Mbps (resp. 50 Mbps) sind die Fehlerkorrekturen eingerechnet.
     
  10. DudeEckes

    DudeEckes Senior Member

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    AW: FEC bei DVB-S(2)

    Die DVD hat sehr wohl Fehlerkorrektur durch redundant gespeicherte Information. Sonst wäre bei einem Fingerabdruck schon Schluß. Diese Aussage würde ich überdenken und die Gründe eher im Encodierverfahren suchen.

    Schließlich steht bei der Fernsehübertragung wohl eher Zeitnähe denn absolute Qualität im Vordergrund.
     

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