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FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 16. Juni 2008.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Moderator

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    Beiträge:
    82.231
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    Berlin - Die Forderung des Springer-Chefs Mathias Döpfner, ARD und ZDF im Internet frei gewähren zu lassen, wenn diese auf TV-Werbung verzichteten, ruft den medienpolitischen Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Christoph Waitz auf den Plan.

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  2. arte-neu

    arte-neu Talk-König

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    Beiträge:
    5.991
    AW: FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

    Sehr gutes Statement. Dem kann man inhaltlich nichts mehr hinzufügen.
     
  3. Lord Dragon

    Lord Dragon Wasserfall

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    Köln
    AW: FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

    Jetzt verkauft ARD/ZDF auch noch Kühe! Wäre ich Bauer, dann hätte ich schon eine einstweilige Verfügung gegen ARD/ZDF erwirkt.:D
     
  4. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
    16. April 2007
    Beiträge:
    5.991
    AW: FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

    Na ja, vielleicht sind damit auch nur die treuesten Zuschauer gemeint. ;)
     
  5. Lord Dragon

    Lord Dragon Wasserfall

    Registriert seit:
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    Köln
    AW: FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

    Dann geht es hier sogar um Sklavenhandel oder was??? :confused: :)
     
  6. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    5.991
    AW: FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

    Kühe stehen auf der Wiese, grasen den ganzen lieben langen Tag und wendeln ab und zu mit ihrem Schwanz blinken ganz kurz auf und grasen dann gemütlich weiter. Sklavenhandel würde ich jetzt mit Kuhhandel nicht unbedingt assoziieren.
     
  7. nihonto

    nihonto Neuling

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    Beiträge:
    13
    AW: FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

    Dieser seltsame Herr Waitz hat - im Gegensatz zu Mathias Döpfner - offenbar nicht die leiseste Ahnung wovon er da herumschwadroniert. Sonst würde er nicht zu Behauptungen kommen wie:

    "Bislang habe sich die elektronische Presse sehr gut ohne öffentlich-rechtliches Parallelangebot entwickelt."

    Fakt ist: Öffentlich-rechtliche Onlineangebote gibt es seit mehr als zehn Jahren. In dieser Zeit haben sich die Verlage auf ihren üppig sprudelnden Einnahmen ausgeruht und die Entwicklung des Internets schlicht verpennt (so wie anscheinend auch ihr Propagandist Waitz)!

    Jetzt sind sie unter dem Eindruck massiv zurückgehender Leserzahlen aufgewacht und reklamieren das Internet für sich - als ob es ihnen alleine gehören würde. Das ist annmaßend.

    Zudem gibt es durchaus Online-Angebote wie etwa Bild.de oder Spiegel.de, an deren "Quoten" kein einziges ÖR-Angebot heranreicht. Da stellt sich schon die Frage, wo denn bitte die ÖR eine "Bedrohung" darstellen - zumal sie heute schon im Internet keine Werbung machen.

    By the way: Der Verleger-Kampfbegriff "elektronische Presse" ist völliger Unfug. Damit wird versucht, die alte (im Internet völlig überkommene) Trennung von Presse und Rundfunk fortzuschreiben und zu zementieren. Aber das geht völlig an der Realität des Internets vorbei.

    Springer-Chef Döpfner hat das begriffen und den ersten echten Kompromissvorschlag vorgelegt.
     
  8. arte-neu

    arte-neu Talk-König

    Registriert seit:
    16. April 2007
    Beiträge:
    5.991
    AW: FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

    Ein wenig widersprüchlich die Aussagen, oder?


    Kann man daraus schließen, dass sie in der Vergangenheit Werbung im Internet gemacht haben?
     
  9. nihonto

    nihonto Neuling

    Registriert seit:
    21. August 2007
    Beiträge:
    13
    AW: FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

    Einige sind nicht alle:D. Aber der Korrekheit halber: Die meisten Verlage haben gepennt - einige wenige haben die Zeichen der Zeit erkannt. Die Verlagsgruppe Holtzbrinck ist z. B. relativ weit vorne.

    Allerdings zeigt insbesondere Spiegel.de auch, dass die Online-Ableger nicht unbedingt das Niveau der Printprodukte haben. Im Gegensatz zum gedruckten Spiegel ist SPON eher ein Boulevardformat - allerdings sehr erfolgreich.

    Interessanterweise wird SPON-Chefredakteur Wolfgang Büchner in der aktuellen Fachpostille "JOURNALIST" (Deutscher Journalisten-Verband) mit den Worten zitiert: "Wir (also SPON) sind keine Zeitung, sondern ein nonlineares Medium [...]".

    Aber die Verbandsfuzzis der Verleger schwadronieren was von "elektronischer Presse" - schon klar:eek:.

    Nö, ham'se nicht:love:
     
  10. Kellerkind

    Kellerkind Wasserfall

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    7.283
    AW: FDP-Waitz gegen Kuhhandel mit ARD und ZDF

    Allerdings betrachtest du mal wieder einen wichtigen Punkt nicht: Du kannst das Internet nicht verdrängen. Das Internet entwickelt sich zu einem Verbreitungsweg, wie zuvor DVB. Wenn du den Sendern eine Aufgabe zugestehst, zählen die Inhalte und nicht der Verbreitungsweg. Wenn du einen Verbreitungsweg aussperrst, dann kannst du auch die Inhalte in Frage stellen.
     

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