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FAQ: Das müssen Sie über DVB-T2 HD wissen

Dieses Thema im Forum "DF-Newsfeed" wurde erstellt von DF-Newsteam, 31. Mai 2016.

  1. DF-Newsteam

    DF-Newsteam Lexikon

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    Am heutigen Dienstag ist DVB-T2 HD in Deutschland in den Regelbetrieb übergegangen. In 18 deutschen Ballungsräumen können nun auch hochauflösende Signale empfangen werden. Was Sie über DVB-T2 HD wissen sollten, haben wir noch einmal in einem FAQ zusammengefasst.

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  2. Loreley

    Loreley Junior Member

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    Laut Senderstandortkarte ist in Mainz kein Sender der DVB-T2 sendet. Und somit ist RLP das einzige Bundesland, das keinen Sendestandort hat, was nicht weiter verwundert. Hinkt das Land doch meilenweit in der Infrastruktur u.a. beim Breitbandausbau gegenüber anderen Bundesländern hinterher.
     
  3. liebe_jung

    liebe_jung Wasserfall

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    Reicht da nicht der Sender "Hohe Wurzel"?
     
  4. Medienmogul

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    Ein wichtiger Punkt fehlt in der FAQ:

    Wie lange halten die Privatsender die Sinnlos-Verschlüsselung durch?

    Ab wann werden in Berlin und in Hamburg - genau wie heute schon in London und in New York - die wichtigsten privaten Fernsehprogramme kostenlos und unverschlüsselt in HD-Qualität über die Antenne ausgestrahlt?


    Zu diesen spannenden Fragen steht leider nichts im Artikel.

    Deutschland ist in etwa zweigeteilt zwischen Sat und Kabel als primärem Empfangsweg für's Fernsehen. Bei den Kabelkunden haben die verschlüsselten Privatsender eine vergleichsweise gute Akzeptanz, was maßgeblich daran liegt, dass zum Beispiel Unitymedia diese angebliche Sonderleistung regelmäßig an seine Top-Internet-Kunden verschenkt oder in anderen Kombi-Angeboten verramscht.

    Über Satellit ist HD+ hingegen weitgehend gescheitert. Ich betrachte dazu die Kenngröße "Prozentzahl der Sat-Haushalte, die a) HD-fähiges Equipment im Haus haben und b) tatsächlich RTL HD und Sat 1 HD sehen können".

    Diese Kenngröße wird seit einiger Zeit kleiner, weil der Markt in Sachen HD wächst, die Gesamtzuschauerzahl von RTL HD über Satellit (Summe aus zahlenden Kunden und Kunden in der Gratisphase) hingegen nicht.

    Das ist simple Mathematik. Natürlich wird dieser Effekt in den Pressemeldungen von HD+ schön geredet oder vertuscht. Wer die objektiven, nüchternen Zahlen nachrechnet, kann sich der Erkenntnis nicht verweigerern: HD+ hat ein Problem. :p

    DVB-T hat als primärer Empfangsweg eine untergeordnete Bedeutung. Die Privatsender starten jetzt einen Testballon:

    Funktioniert der "harte" (Zwangs-) Umstieg? Oder funktioniert er nicht?

    In einem Wohnhaus bis zu 10 Parteien kann ich für 400 € Materialwert eine Satelliten-Gemeinschafts-Antenne in Einkabeltechnik für reines Free TV bauen: ohne Sky Deutschland, ohne HD+, ohne nc+ etc.

    Meine Kristallkugel sagt voraus, dass das verschlüsselte Privatfernsehen über die Antenne in der Allgemeinbevölkerung eine ähnlich schlechte Akzeptanz haben wird wie HD+.

    Die Privatsender müssen sich dann entscheiden, ob sie die Terrestrik gänzlich aufgeben - oder ob sie (wieder wie bisher) FTA über die Antenne senden.

    Ich tippe auf letzteres. :cool:

    Weil aber das Risiko besteht, dass die Terrestrik gänzlich abgeschaltet wird, ist es meine Interpretation der Ethik des berühmten Königsberger Philosophen Immanuel K., dass jeder echte Terrestrik-Fan ein Abonnement für die verschlüsselten DVB-T2 Programme abschließen darf.

    Wer sich der neuen DVB-T2 Abzocke verweigert, macht sich möglicherweise mitschuldig am Untergang der Terrestrik in Deutschland. :eek:

    Ich sehe das relativ entspannt: ich glaube nicht, dass sich dieses Abzocke-Modell am Markt durchsetzen wird.

    Die Befürworter der Abzocke hoffen, dass bundesweit ein Teil der Kabelkunden in die neue Abo-Falle beißt. Nach dem Motto: die neue DVB-T2 Abzocke ist immer noch billiger als ein Einzelnutzervertrag beim örtlichen Kabel-Monopolisten: Der bietet aber auch mehr, analoges und digitales Radio, zusätzliche SD-Fernsehprogramme, internationale Nachrichtensender, Zugang zu einem preiswerten, aber durchaus reizvollen Pay-TV-Paket (hier: Unitymedia Highlights) und in jeder Mietwohnungen mit Schüsselverbot Zugang zu den Hauptsendern von Sky Deutschland.

    All das bietet DVB-T nicht, und Abhilfe ist nicht in Sicht.

    Von daher ist die Marktlücke, welche DVB-T2 erobern will, sehr klein.
     
  5. NFS

    NFS Foren-Gott

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    Und ich tippe eher auf ersteres. Als Gegenmaßnahme möglicherweise ein erleichterter Zugang zum Webstream.
     
  6. joegillis

    joegillis Platin Member

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    Warum ein zusätzlicher Sender, wenn ohnehin schon ein Empfang per Zimmerantenne möglich ist?

    [​IMG]
     
  7. Watz

    Watz Gold Member

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    Technisches Equipment:
    DVB-S2 / DVB-T
    Eine Verstärkerantenne verstärkt in erster Linie das Rauschen.
    Es gibt gute Stabantennen von TT oder eine Selbstbauantenne ist
    auch schnell zusammengebastelt und meist besser als die gekauften.
    Ein TV-Kabel, ein TV-Stecker und 5 Minuten Arbeit.
    DVB-T Antennen – VDR Wiki
     
  8. Hans-Juergen-62

    Hans-Juergen-62 Neuling

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    Technisches Equipment:
    Zu viele um sie hier aufzuführen, vom TV-Gerät über diverse Meßempfänger sowie diverse USB Empfänger für den Computer und oder das Tablett.
    Laut internen Meldungen von Media-Brotcast ist es eher geplant in den nächsten Jahren den kompletten privaten TV- Empfang zum Bezahlfernsehen umzubauen.

    Sei es auch nur für eine geringe Monatliche Gebühr.

    Als Schrecklich empfinde ich dabei die Tatsache das der Nutzer für DVB-T als Notfallreserve bei Stärkst Regen und Schneefall nicht mit seiner HD+ Karte von Sat auf seinem DVB-T2 Empfänger weiter schauen kann.

    Auch wenn dieser eingebaut ist also mit Triple Tuner DVB-C, DVB-S2, DVB-T2 HD.

    Also in einem Gerät 2 x Gebühren fürs gleiche Programm zahlen.

    Von der Notfallebene bei durch Erdarbeiten oder durch Naturkatastrophen verursachten Ausfällen der Kabelnetzbetreiber mal ganz zu schweigen.
    In diesen Fällen kann der Bildschirm der Privaten dann schon mal für längere Zeit dunkel bleiben.
     

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